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21.7. Allgemeinarzt Dr. Ehlert -- Digitale (mit dem Finger) Untersuchung der Prostata.
24.7. Labor-Untersuchung: Urin, Stuhl, Blutentnahme, besonderer Bluttest im Hinblick auf Prostata.
28.7. Vorsorge-Untersuchung
-- alles ok bis auf den Prostata-Test: =.
Überweisung an Urologen
Dr. Steck.
12.8. Dr. Steck: Digitale Untersuchung, Entnahme einer Gewebeprobe.
20.8. Telefonische Nachfrage nach dem Untersuchungsergebnis: "Sieht nicht gut aus."
26.8. Dr. Steck:
Röntgenaufnahmen von Blase und Nieren mit Kontrastmittel -- Die sind
in Ordnung.
Endoskop in die Harnröhre,
wo er innen gucken kann -- Dort ist nichts Auffälliges zu erkennen.
Doch die Untersuchung der
Gewebeprobe hat ergeben:
Schnell wachsender Krebs
in der Prostata.
Überweisung zu Dr.
Neb.
Buch: Delbrück "Prostatakrebs"
28.8. Dr. Neb: Röntgenologische Untersuchung mit Kontrastmittel: Alle Knochen werden geröntgt. Ergebnis: Keine Metastasen.
3.9. Dr. Steck:
Ich sage ihm, daß ich vom 12. - 28. Sept. eine Reise gebucht habe.
Er gibt mir eine Hormon(?)-Spritze, die nach 28 Tagen wiederholt werden
soll.
Dazu 3 Wochen lang täglich
3x eine Tablette Flutamid.
Damit wird das Krebswachstum
gebremst.
Nochmal eine digitale Untersuchung
(Palpation).
2 Aussagen: 1). Der Krebs
wurde spät erkannt.
2). Er hält eine Bestrahlung
für sinnvoll.
(Ich hatte Dr. Steck zuvor
gesagt, daß ich Impotenz als Folge der Behandlung sehr bedauern würde.)
Überweisung zum Krankenhaus
Großhansdorf (Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie) zu
einer Tomographie.
4.9. Hamburger
Krebsgesellschaft e.V., Krebsberatungsdienst
Martinistr. 40, Frau Dr.
Kürschner.
Sie bestätigt, was
ich bisher gelesen habe.
Sie kennt keine mit Strahlen
behandelten Patienten.
Sie empfiehlt, zusätzlich
zum Urologen einen Onkologen aufzusuchen. Onkologie = Lehre von Geschwülsten
und Tumoren.
Broschüre: Prostatakrebs
Buch: Hackethal "Keine
Angst vor Krebs"
8.9. Krankenhaus
Großhansdorf, Dr. Wegener
Kontrastmittel getrunken
und gespritzt.
Computer-Tomographie.
Kein Befall der Lymphknoten.
9.9. Dr. Steck:
Da ich Wert lege auf die Erhaltung der Potenz, findet mein Wunsch, die
Krankheit mit Strahlen zu behandeln, seine Zustimmung. Es gibt keine 100
%ige Garantie, aber bei einer Operation oder bei einer Hormonbehandlung
ist sie futsch. Das merke ich jetzt schon, wo er mir wegen der Rußland-Reise
die Spritze gegeben hat: Ein LH-RH-Analogon, das die Aussendung von LH-Hormon
aus der Hirnanhangsdrüse stoppt, welches den Hoden Befehl gibt, das
Männlichkeitshormon Testosteron auszuspucken. Die Tabletten sind ein
Antiandrogen, das dennoch vorhandenes Testosteron hindert, zu den Krebszellen
zu gelangen, wo es deren Produktion hochjubeln würde.
Eine vorübergehende
Schädigung umliegenden heilen Gewebes (Blase, Darm) kann nicht ausgeschlossen
werden.
Dr. Steck sendet seine Unterlagen
an das Krankenhaus St. Georg. Die werden nach meinem Urlaub bei mir anrufen.
Mit 40 Sitzungen in 8 Wochen muß ich rechnen.
30.9. Ingrids Geburtstag: Margot malt wir drastisch die Folgen einer Strahlenbehandlung aus.
1.10. Dr. Steck gibt mir die 2. Hormonspritze. Die Palpation ergibt, daß die Prostata sich verkleinert hat: Sie hat auf das Hormon reagiert, das Wachstum des Krebses wurde gestoppt. Ich erzähle ihm von Margots Horrorvision der Folgen einer Bestrahlung. Er meint, bei sorgfältiger Ausführung - und davon könne man bei St. Georg ausgehen - seien die Komplikationen minimal und bald wieder geheilt. Auf meinen Wunsch hin bekomme ich das Ergebnis des PSA-Tests von Dr. Ehlert und das Ergebnis der Gewebeuntersuchung durch die Gemeinschaftspraxis Dres. med. A. Angelkort - W. Krause, Herderstr. 17-19, 22085 Hamburg, ausgehändigt.
Ich rufe bei der TK an, ob sie einen zusätzlichen Besuch beim Onkologen bezahlt: Ja.
2.10. Anruf bei der Krebsberatung: Onkologen Dres. K. Verpoort - W. Zeller, Ballindamm 3, 20095 Hamburg. Termin: Di., 7.10., 16 Uhr.
6.10. Von Frau Dr. Kürschner Kurzfassung des Vortrags von Prof. Dr. Hartwig Huland erhalten, den er am 18.9.97 auf dem "Forum für alle" im CCH gehalten hatte.
7.10. Dr. Verpoort:
Für ihn gibt es nur Operation oder Hormonbehandlung. Er favorisiert
ersteres. Hormonbehandlung ist langwierig und nicht unbedingt sicher. Auf
Strahlentherapie angesprochen, nennt er mir wie Margot die möglichen
unerträglichen Folgen.
Er kennt je einen guten
Chirurgen im UKE und in Bad Godesberg. Letzterer kennt auch anschließende
Hilfsmittel für Erektionen.
Er empfiehlt, mir bis zum
Wochenende Klarheit darüber zu verschaffen, was ich tun will, um es
nicht auf die lange Bank zu schieben.
8.10. Nachdem St. Georg nichts von sich hören läßt, rufe ich dort an: Am 29.9. hätten sie 2x bei mir anzurufen versucht; Postkarten haben sie nicht. Ein Termin erst am 28.10., 9 Uhr, bei Dr. Linde (evtl. Dr. Feine oder Ehlert)
Anruf im UKE: Termin Di., 14.10., 10 Uhr. Alle Unterlagen mitbringen. Radiologische Klinik, Strahlentherapie, Anmeldung Tel. 040/4717 4031.
Anruf bei Dr. Steck: Der neue -Wert ist ! Eine Bestätigung, daß das Krebswachstum gestoppt worden ist. Ich kann mir die Unterlagen fürs UKE abholen.
9.10.1997 Mechthild Schmidt ruft an, ob ich zum Bundesparteitag komme. Nein, wegen Prostatakrebs. Da kennt sie viele "Scharlatane":
1). Überwärmetherapie, ambulant in Rissen.
2). Dr. Wilfried Staubert, Binderstr. 15, Hamburg, Tel. 040/418181. Er hat anfangs neuraltherapeutisch behandelt, Procain-Spritze (?), später Wärmebehandlung, die man auch selbst mit einem 800 DM - Gerät aus der Schweiz vornehmen kann. Er will mir die Anschrift zusenden.
3). Christian Joswig, Leipzig? Dresden? "Neue Medizin".
4). Kurheim in Hannoversch-Münden, Frischsaft-Kur, 6 Wochen fasten.
5). Buch von Breuß; bei Helmut?
6). Dr. Hamer (?), eingelocht.
Bei Helmut gekauft: Rudolf Breuß, "Krebs, Leukämie und andere scheinbar unheilbare Krankheiten mit natürlichen Mitteln heilbar, Ratschläge zur Vorbeugung und Behanldung vieler Krankheiten".
14.10. UKE: Frau
Dr. Beck klärt mich auf über den Vorgang der Bestrahlung und
über vorübergehende (akute) und möglicherweise bleibende
(chronische) Nebenwirkungen. 7 Wochen lang je 5 Bestrahlungen von 1-2 Minuten.
Zunächst Kernspin-Tomographie,
um den Ort genau festzulegen, bzw. den Umfang des Tumors: I II III (bei
mir) IV. 4 Bestrahlungsfelder, Abdeckung der Ränder mit Bleiplatten.
Sie gibt mir schon Termine mit, doch ich darf es mir noch überlegen.
15.10. Bei Mechthild telefonisch die Adresse vom Breuß-Kurhaus erfragt: Kurhotel Chattenbühl, An der Rehbockswiese 29 a, 34346 Hann.-Münden, Inh. Kurt Hitzke, Tel. 05541/31084. (Adventisten)
16.10. Anruf im Breuß-Kurhaus: Ich kann nächste Woche kommen. Er schickt einen Prospekt.
17.10. Ich erhalte
den Prospekt und diverse Schriften von Mechthild.
Ich melde mich per Postkarte
zur Kur an ab 22.10.97.
21.10. Ich sage im UKE, daß ich die Bestrahlung nicht wünsche. Frau Dr. Beck: Es ist meine Entscheidung. Fasten ist keine Therapie (Sie hat aber nie etwas von Breuß gehört). So schnell wächst der Krebs nicht, daß ich wegen der 6 Wochen Sorgen haben müßte. Die Hormonspritze würde noch 1/2 Jahr wirken.
Ich rufe im Kurhotel an, ob alles ok sei. Eine Angestellte: Ja, oder wollen Sie die Chefin sprechen? Nicht, wenn alles klar ist. Ja, kommen Sie.
Am Abend ruft der Chef an: Die Heizung muß repariert werden. Darum kann ich erst am 16.12.97 kommen.
25.10. Uckermark-Kurier:
Krebstodesursache Prostata bei Männern an 2. Stelle (nach Lunge).
Ich bekomme von St. Georg
die Unterlagen zurück, die Dr. Steck hingeschickt hat, weil ich per
Postkarte abgesagt hatte.
28.10. Zeitschrift
EGO gekauft. Bericht über Prostata:
"Kaum ein älterer Mann
sterbe an Prostatakrebs"
"Am fortschrittlichsten
ist die Laser-Operation"
"Mindestens 3 Ärzte
konsultieren"
Zeitschrift "Der Naturarzt" gekauft. Adressen von Kurheimen mit Krebsbehandlung, Laserstrahlbehandlung, Saftpresse.
29.10. Bei den Angezeigten tel. um Prospekte gebeten.
Bei Helmut von Breuß
empfohlene Säfte und Tees gekauft und Bücher:
Leibold, "Krebs vorbeugen"
Bircher-Benner Handbuch
für Männer mit Prostataleiden
Danner, "Biologisch kochen
und backen".
30.10. Ich fühle mich in der Lage, das Fasten zu Hause durchziehen zu können. Als Übergang: Weniger essen, Saft zum Eingewöhnen, nur Tee zum Trinken.
Prospekte kommen von der Saftpresse (Keimling Naturkost GmbH, Buxtehude) und von Tagesklinik für Prostata-Therapie in Heidelberg.
31.10. Buch:
Rüdiger Krauß, "Fasten und Lebenskultur".
Prospekt von Wellness-Oase
Schloß Sennfeld, Sanatorium für Naturheilverfahren. Nicht speziell
für Krebs.
1.11. Prospekt von Sonnenberg-Klinik in Bad Sooden-Allendorf. Fachklinik für Onkologie, doch keine Naturheilverfahren.
5.11. Buch:
Dr. C. Moermann / R. Breuß, "Krebs, Leukämie und andere scheinbar
unheilbare Krankheiten mit natürlichen Mitteln heilen."
Moermann schwört auf
Vitamin A,C,E,B-Komplex (Hefe), Eisen, Jod, Schwefel und Zitronensäure.
6.11. Analysenergebnis
von der Blutentnahme am 31.10.:
g/l
(Prostataspezif.
Antigen).
Referenzbereich bis 4,0
g/l
(hat der Durchschnitt der Bevölkerung). Benigne (= gutartige) Erkrankungen:
bis 10.
Am Nachmittag ruft Hitzke
vom Kurhotel Chattenbühl an, daß ich Sonntag schon kommen könne,
die Arbeiten seien schneller erledigt worden als gedacht.
Weil ich für Dienstag
bei ASSMANN zugesagt habe, ist meine Antwort:
Sonntag, d. 16.11.97,
also 1 Monat früher
als bisher gesagt.
16.11.-28.12.
Kurhotel Chattenbühl, Hann.-Münden,
"Krebskur - total" = Heilfastenkur
nach Rudolf Breuß:
Täglich 3x Gemüsesaft,
2x reine
Zwiebelbrühe, diverse
Tees;
Heilerde, Holzkohle, Basenpulver;
Einlauf, Leberwickel, Spaziergänge.
28.12. Umstellung
der Ernährung auf vegan: Kein
tierisches Fett und Eiweiß,
kein Alkohol,
kein Kaffee; kaum Zucker
und weißes Mehl.
Seltene Ausnahme: Fisch
und Wein.
5.1.1998 4. -Test: g/l.
~
Ahrensburg, d. 15.1.98
Besuch bei Dr. Steck.
Ich sage ihm, daß ich
noch nicht zum Bestrahlen war. Da meint er, daß ich mit meinem Leben
spiele. Ich sage ihm, er möchte eine Palpation machen, um den jetzigen
Zustand der Prostata zu beurteilen. Die letzten PSA-Ergebnisse, die ich
ihm zeige - 1,0 im Oktober 97, 2,4 im Januar 98 - interessieren ihn nicht
sonderlich. Er sagt, er versteht nicht, worauf ich hinaus will. Die Hormonspritzen
könnten noch 2 Jahre lang das Tumorwachstum stoppen. Dann würde
der wieder wachsen. Und dann würden solche Spritzen nicht mehr anschlagen.
Und dann ein merkwürdiger Satz: Auch durch das Bestrahlen würde
man den Krebs nicht vollständig beseitigen. Er weist darauf hin, daß
er Erfahrung mit vielen Prostatakrebskranken hat und daß er nichts
unternimmt, was er nicht vertreten kann. Von der Fastenkur, der Regeneration
meines Immunsystems und der Umstellung meiner Ernährung sage ich nichts
(was ich ursprünglich vorhatte), weil ich merke, daß das auf
Unverständnis stoßen würde. Wir verabschieden uns; er wünscht
mir alles Gute.
Im nachhinein verstehe ich,
daß er die Palpation nicht macht: Seitdem wir uns auf eine Bestrahlung
geeinigt haben, ist - aus seiner Sicht - nichts passiert. Warum soll sich
dann an der Prostata etwas geändert haben?
Er hat mir keine Angst gemacht.
In einem Vierteljahr - Anfang April - lasse ich wieder den PSA-Test machen.
Dann sehe ich weiter.
PS.: Einige Tage später: Ich ärgere mich, daß ich dem Doktor nicht von der Heilfastenkur erzählt habe. Es wäre ihm zumindest deutlich geworden, warum ich ihn besuche. Nun ist es dafür zu spät.
~
Hans H. Rohde, Eichenweg
4a, 22926 Ahrensburg
_________________________________________
Ahrensburg, d. 22.1.98
Sehr geehrter Herr Dr. Steck,
zunächst möchte ich Ihnen meine Geschichte erzählen: Nachdem ich Anfang Oktober von Ihnen gegangen bin mit der Absicht, mich bestrahlen zu lassen, machte mich eine Bekannte auf ein Heilverfahren nach Rudolf Breuß aufmerksam, die "Krebskur - total", das mir humaner vorkam als die Bestrahlung. Jedenfalls überzeugte mich sein Buch. Ich habe dann noch das Gespräch mit Frau Dr. Beck im UKE über eine Bestrahlung geführt. (Beim UKE bekam ich eher einen Termin als bei St. Georg.)
Daraufhin habe ich mich entschieden, die 6-wöchige Heilfastenkur in einem Kurhotel in Hann. Münden zu machen: 3x täglich ein Glas Gemüsesaft-Mix, dazu diverse Tees und 2x täglich eine klare Zwiebelbrühe. Keine feste Nahrung. Die Entschlackung wurde unterstützt durch Zugabe von Heilerde, Holzkohle und "Basenpulver" (= diverse Mineralien). Die Entscheidung fiel mir insofern nicht schwer, als Sie mit den Hormonspritzen das Wachstum des Tumors zunächst gestoppt hatten.
Ende Dezember war die Kur zuende, und nun ergibt sich für mich die Frage: Ist der Tumor abgebaut worden, wie der Scharlatan Breuß das in vielen Fällen erlebt hat, oder lacht er mich aus. Gute Ergebnisse, die ich selbst feststellen kann, sind allemal, daß ich 12 kg abgenommen habe, daß mein Immunsystem in Lot gekommen ist und daß es mir jetzt leicht fällt und so gar Spaß macht, vegan zu essen. Doch ob sich das entscheidende Ergebnis eingestellt hat, werde ich noch erkunden.
Ich weiß nicht, welcher
Teufel mich geritten hat, daß ich Ihnen dies alles vor acht Tagen,
als ich bei Ihnen war, verschwiegen habe. Zu Recht haben Sie gesagt, daß
Sie nicht wüßten, worauf ich hinaus will. Sie müssen sich
von mir verscheißert vorgekommen sein.
Dafür möchte ich
mich hiermit entschuldigen.
Zu gegebener Zeit werde
ich Ihnen berichten, wie es weitergegangen ist mit mir.
Für die Hilfe, die ich von Ihnen erfahren habe, bedanke ich mich.
Mit freundlichen Grüßen
Hans H. Rohde
~
Fr., 30.1.98
Besuch bei Dr. med. Andreas Fucke,
Börnestr. 28, 22089
Hamburg, Tel. 040/204510
Ich lege ihm meine Unterlagen
vor und erkläre ihm meinen Wunsch, nämlich festzustellen, wie
der augenblickliche Zustand meines Tumors ist.
Grundsätzlich hält
er nur die klassischen Therapien für aussichtsreich: Operation, Bestrahlung,
Chemotherapie, Hormonbehandlung.
Er schlägt eine Mistelbehandlung
als unterstützende, aber nicht allein ausreichende Maßnahme
vor.
Er läßt noch
einmal den PSA-Wert testen in einem Labor in Poppenbüttel.
Auf meinen Wunsch hin überweist
er mich zu einem Urologen - Dr. Hugo - zwecks einer Sonographie.
Er sagt, man könne
z.B. vierteljährlich eine Sonographie vornehmen, doch würde das
einen Urologen frustrieren, z.B. zu beobachten, wie der Krebs wächst.
Stattdessen würde der lieber gleich die Radikallösung empfehlen
(s.o.).
Mir scheint es die richtige
Methode zu sein, vierteljährlich eine Sonographie, einen PSA-Test
und gegebenenfalls eine Palpation machen zu lassen, um die Entwicklung
bzw. Rückentwicklung des Tumors zu beobachten.
~
Di., 3.2.98 Besuch
beim Urologen Dr. med. Klaus Hugo,
Wandsbeker Marktstr. 59,
22041 Hamburg
Tel. 040/686867
Ich trage ihm mein Anliegen
vor.
Er sagt, mit einer Sonographie
kann man nicht mit Sicherheit einen Tumor erkennen, d.h. auch nicht, daß
keiner da ist.
Er behauptet: Wenn der PSA-Wert
30,0 war, kann man zu 50 % davon ausgehen, daß der Krebs schon auf
benachbarte Lymphknoten gestreut hat. Ohne mich zu untersuchen, kann er
behaupten, daß der Tumor noch da ist, da braucht es keine Sonographie
oder Palpation. Mit einer Sonographie könne er zwar Geld verdienen,
aber unser Gespräch bringe mir mehr als eine Untersuchung.
Operation ist die Methode,
die zu 80 % den Krebs beseitigt. Wenn die Prostata beidseitig befallen
ist, wird der "Erektionsnerv" beschädigt. Wenn Operation, dann im
erfahrenen UKE.
Bestrahlung kann er nicht
empfehlen wegen der möglichen Nebenwirkungen, wozu auch Einbuße
der Potenz gehört.
Hormonbehandlung - neuerdings
1/4jährliche Spritzen - macht er bei einigen prostatakranken Patienten
seit 11 Jahren; sie sind aber impotent.
Wenn man nichts macht, kann
man davon ausgehen, daß sich in 6 Jahren die möglichen Beschwerden
einstellen: Zuwachsen der Harnröhre, wo sie aus der Blase austritt,
Streuung ins Lymphsystem.
Von Laserbestrahlung hält
er nichts. Wieviel soll die kosten, fragt er. Wenn die Krankenkasse das
nicht bezahlt, bedeutet das, daß sie nicht als Heilungsmöglichkeit
anerkannt ist.
Feststellen kann man den
Krebs nur sicher mit einer Biopsie, doch wie gesagt, braucht 's man nicht,
weil es sicher ist, daß der Krebs noch da ist.
~
Mo., 9.2.98 Besuch bei Dr. Fucke
Er läßt sich berichten,
was Dr. Hugo gesagt hat.
Der -Test
hat µg/l < 4,0 ergeben.
Ihm genügt der Wert.
Eine Mistelkur bedeutet:
2x die Woche eine Spritze ad infinitum bei mir. Ich kann es selbst machen,
oder es kommt eine Pflegeschwester.
Was er mir vorschlägt:
1). Entweder eine Operation
oder
2). nichts tun und beobachten.
Das sollte begleitet werden durch Dr. Steck oder Dr. Hugo. Bei Verschlimmerung
gegebenenfalls Hormontherapie.
Zu Dr. Hugos Ablehnung der
Laserbehandlung: Vielleicht hat er recht, aber er braucht nicht recht zu
haben.
Ich soll nicht glauben,
daß die Fastenkur den Krebs beseitigt hat.
~
Mitte Februar: Beginn mit Wobe-Mugos, 1 Tablette pro Tag
5.2.98 Telefongespräch
mit Mechthild
Hinweis auf Knaur-Taschenbuch:
Hulda Regehr Clark,
"Heilung ist möglich",
29 DM
24.2. Gespräch
mit Gisela Fiedler. Sie schickt mir Bücher:
1). Dr. Joh. Kuhl, "Schach
dem Krebs"
2). Erhard F. Freitag, "Hilfe
aus dem Unbewußten"
26.2. PSA-Test wurde verschlampt im Labor Großmoorbogen.
11.3. Bircher-Benner, Handbuch für Männer mit Prostata-Leiden.
12.3. Ehepaar Kuhbach, Rutengänger, untersuchen die Wohnung.
13.3. Neue Uhr, selbstaufdrehend, gekauft. 6. PSA-Test
14.3. Beginn
der Therapie nach Hulda Regehr Clark:
Schwarzwalnuß(schalen)tinktur
Wermuttabletten
Gewürznelkenkapseln
Beginn mit Wobe-Mugos 3 x 4 Tabletten pro Tag
Gespräch mit Klaus Witte:
1). Er will mit dem Vertreter
von Wobe-Mugos sprechen, ob man es bei ihm billiger kriegt.
2). Ich sende ihm den Befund
von Angelkort/Krause, damit er mit seinem Chef darüber reden kann.
3). Er kennt keinen Fall,
wo durch alternative Therapie der Krebs geheilt wurde.
4). Er hält den PSA-Test
nicht für aussagekräftig.
21.3. Markus/Dreesen-Sandmann, "Krebs - die Schlüsselrolle der Seele"
~
3.2. 5. -Test:
µg/l
Besuch beim Urologen Dr.
med Hugo, Wandsbek:
Ohne mich zu untersuchen,
sagt er, der Tumor ist selbstverständlich noch da. Vorschlag: Operation
oder Hormon-Therapie.
11.3. 6. -Test:
µg/l
Freies PSA: 1,05 µg/l
FPSA / PSA = 0,11 < 0,18
(eher maligne)
12.3. Eheparr Kuhbach, Rutengänger, untersuchen meine Wohnung; Schlafstelle geändert.
14.3. Beginn
der Therapie nach Dr. med. H.R.Clark, USA,
(ihr Buch: "Heilverfahren
aller Krebsarten"):
Schwarzwalnußtinktur,
Wermuttabletten, Gewürznelkenkapseln (gegen großen Darmegel
und Abkömmlingen, den sie bei allen Krebspatienten fand).
Parallel dazu: 3x täglich 4 Wobe-Mugos.
7.4. Besuch beim
Naturheilarzt Dr. med. Wüstel, Rahlstedt:
Ab Mai: 1). Differenzierungstherapie
mit homöopathischem Prostata-Präparat;
2.) Orthomolekulare Entgiftungstherapie:
Infusion mit hochdosiertem
Vitamin C
(im g-Bereich)
Tabletten Ester C 500
" Selen RNS & DNS
Zellstabilisierung mit Procain
3). Traditionelle Chinesische
Medizin in Form eines Arzneitees
Dr. Wüstel weist mich
darauf hin, daß es auch die schulmedizinischen Therapien gibt, und
daß sich z.B. eine Hormonbehandlung mit seinen Vorschlägen verträgt.
Zu einer Misteltherapie, die anerkannt wirksamste naturheilkundliche Therapie,
kann ich mich nicht entschließen.
Die Therapie erfolgt 3x 1 Monat mit je 1 Monat Pause dazwischen.
16.4. 7. -Test: µg/l
~
Di., d. 7.4.98
Besuch beim Naturheilarzt Dr. med.
Jens-M. Wüstel
Rahlstedter Str. 64
22149 Hamburg
Tel. 040/6735960
1). Wenn ich beim Urologen eine Hormontherapie machen will, stört es ihn nicht.
2). Ich sollte mir einen Urologen suchen, der mich begleitet, indem er z.B. vierteljährlich eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) vornimmt und damit verfolgt, ob die Prostata sich verändert. Zusätzlich vielleicht eine Palpation.
3). Er schlägt mir vor:
a). Orthomolekulare Entgiftung
a1) oral
a2) Infusion
Das geschieht mit einem
Mix aus Vitaminen,
Mineralien, Enzymen, Spurenelementen.
b). Differenzierungstherapie
(homöopathisch).
c). TCH-Therapie (
d). Misteltherapie; ist nach
den Erfahrungen am
wirksamsten; 2x die Woche
spritzen über eine
lange Zeit. Man muß
es selbst lernen.
4). Er untersucht mich: Lunge,
Herz abhören, mit dem
Hämmerchen auf Knie
und Ellbogen, Drücken in den
Bauch, Blutdruck, Palpation:
Links eine merkbare
Verdickung, aber nicht besorgniserregend.
16.4. PSA-Test: 14,7 µg/l
~
So., 19.4.98 Tel. Gespräch mit Klaus
1). Die angesehensten Urologen
in Hamburg sind
a). Prof. Huland, UKE
b). Dr. Becker, Marienkrankenhaus od. Altona
2). Klaus will Prof. Huland
ansprechen, ob er mich
untersucht. Er soll ein
freundlicher Mann sein.
3). Prof. Niendorf, Chefpathologe,
hat sich bereiterklärt,
die Biopsie-Probe anzufordern,
zu untersuchen und zu
beurteilen. Ich soll mein
Einverständnis dazu schriftlich
geben.
4). Privat:
a). Klaus' Chef heißt
Prof. Pauly.
b). Klaus und Ingrid reisen
Sa., 25.4. nach Frankreich.
c). Klaus ist im Moment
krank. Er hat's auch mit den Zähnen.
Di., 21.4. 2.
Besuch bei Dr. Wüstel. Es wird besprochen,
wie therapiert werden soll:
1). Differenzierungstherapie
mit homöopathischem
Prostatapräparat;
2). Orthomolekulare Entgiftungstherapie:
Infusion mit hochdosiertem
Vitamin C
(im g-Bereich);
Tabletten Ester C 500
" Selen RNS & DNS
Zellstabilisierung mit Procain-Spritze
3). Traditionelle Chinesische
Medizin in Form
eines Arzneitees.
Die Therapie erfolgt 3x 1
Monat mit je 1 Monat
Pause dazwischen.
Dr. Wüstel weist mich
darauf hin, daß es auch die
schulmedizinischen Therapien
gibt, und daß sich
z.B. eine Hormonbehandlung
mit seinen Vorschlägen
verträgt. Zu einer
Misteltherapie, die anerkannt
wirksamste naturheilkundliche
Therapie, kann ich
mich nicht entschließen.
26.4. Beginn mit Tabletten und chinesischem Tee
~
Mo., 4.5.98 Besuch
bei Prof. Dr. med. Huland im UKE Hamburg
Meine Unterlagen will er
nicht sehen.
Was wollen Sie? Gesund werden!
Sie werden falsch behandelt.
Operation!
Dauer 4 Stunden, 14 Tage
im Krankenhaus.
Inkontinenz wird in den
allermeisten Fällen behoben.
schon nach 14 Tagen, auch
nach 6 Monaten.
Mit Impotenz ist zu rechnen.
Wenn der Tumor einseitig
sitzt, kann ein Nervenstrang
unbeschädigt bleiben.
Bei Verlust beider Nervenstränge
bleibt das Sexgefühl
erhalten, und man kann auch
noch einen Orgasmus
bekommen, nur das Glied
wird nicht steif. Aber es gibt
da Hilfsmittel und neuerdings
- auch für einen solchen
Fall - die Potenzpille Viagra.
(Nach neuen Zeitungs-
berichten mit Nebenwirkungen
- Augen!)
Es sind gerade 2 fröhliche
Patienten entlassen worden.
Schade, daß ich sie
nicht sprechen kann.
Das Buch "Von Mann zu Mann"
kennt er.
Er macht vor der Operation
eine Biopsie mit 6 Stanz-
proben. Daß dadurch
Krebszellen in die Blutbahn
gelangen können, verneint
er kategorisch.
Eine Streuung kann jederzeit
passieren, kann schon
passiert sein, kann auch
erst in 5-6 Jahren auftreten.
Das Unbestimmte ist das
Risiko. Bei einem Mann Mitte 70
oder bei jemand, der schon
3 Herzinfarkte gehabt hat,
würde man ein "kontrolliertes
Zuwarten" befürworten,
jedoch nicht bei einem "Jugendlichen"
wie mich.
Ich soll mit meiner Entscheidung
nicht zu lange warten.
Ich soll wieder von mir
hören lassen. Ich sage, daß
ich es nicht vor 4 Wochen
tun würde.
~
5.5.98 3. Besuch
bei Dr. Wüstel:
Infusion, Spritze in Po,
Spritze in Vene.
6.5. Das Wasserbett wird umgesetzt.
7.5. Jürgen
ruft an: Er kennt vom Motorradfahren her
einen weiblichen Urologen
aus der Nähe Bonns.
Er wird mir ihre Telefonnummer
besorgen. Nach
dem, was er mir von ihr
erzählt, könnte sie die
"Richtige" für mich
sein.
~
Hans H. Rohde, Eichenweg
4a, 22926 Ahrensburg, Tel. 04102/41786
________________________________________________________
Ahrensburg, d. 19.5.98
Sehr geehrte Frau Dr. ******-********!
Mein "Motorrad-Jürgen"
hat Ihnen von mir erzählt und mir von Ihnen. Und er hat mir Ihre Unterlagen
- Prostatakrebs betreffend - zugeschickt. Ich bedanke mich dafür und
lege für die Erstattung Ihrer Kosten diesem Brief 30 Mark bei.
Außerdem sende ich
Ihnen eine kurze Darstellung meines Krankheitsverlaufes und des Versuchs,
sie zu heilen, einschließlich der Untersuchungsergebnisse.
Mit Dr. Steck war ich seinerzeit
übereingekommen, mich bestrahlen zu lassen. Im Gegensatz zur Operation
oder Hormonbehandlung sei dort die Aussicht, die Potenz zu erhalten, größer.
Doch dann kriegte ich zufällig den Anruf einer Bekannten, die im Reformhaus
arbeitet. Ich habe ihr von mir erzählt. Da meinte sie, es gäbe
alternative Methoden, den Krebs zu beseitigen. So bin ich auf den naturheilkundlichen
bzw. Scharlatan-Trip geraten.
Nach der Heilfastenkur stellte
sich mir die Frage: Ist mein Krebs "ausgehungert" worden? Wenn ich mir
die Entwicklung der PSA-Werte anschaue, muß ich sagen, die Antwort
ist NEIN. Die Wirkung der Hormonspritzen läßt nach?
Jetzt also noch eine Behandlung
bei dem Naturheilarzt Dr. Wüstel. Ich habe das Gefühl, er tut
mir was Gutes. Aber er meinte, ich solle einen Urologen aufsuchen, der
parallel zu seiner Behandlung meinen Tumor beobachtet. Und vielleicht meine
Blase auf Resturin testet.
Nach dem, was mir Jürgen
von Ihnen erzählte, meine ich, daß Sie der Urologe sind, den
ich mir wünsche, ein Urologe, der mittels Sonographie die Größe
(?) des Tumors feststellt, durch Palpation die Größe und Konsistenz
(?) und der aus dessen Veränderung und dem Verlauf der PSA-Werte seine
Schlüsse zieht. Was ich nicht gebrauchen kann, ist ein Arzt, der mir
am Schreibtisch gegenübersitzt und sagt, ich solle mich operieren
lassen.
Frau Dr. ******-********,
es würde mich freuen, wenn Sie auf meinen Wunsch eingingen. Ich rufe
Sie nächste Woche an, um zu hören, ob Sie einverstanden sind
und mir einen Termin in der ersten Juni-Woche geben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans H. Rohde
~
26.5. Telefonisches
Gespräch mit Frau Dr. med.
******** ******-********,
Urologin,
*******str. **, ***** ************,
Tel. *****/*****:
Dr. Steck hat alles gemacht,
was nötig war. So
hätte sie das auch
gemacht. Sie rät mir zur Operation.
Bestrahlen lassen sollte
ich mich nicht, weil
Blase und Darm beeinträchtigt
werden könnten.
Hormontherapie: Es gibt
hormonverträgliche
Krebszellen, die darauf
ansprechen, aber auch
hormonunverträgliche,
die nicht auf die Hormone
reagieren. (Dr. Wüstel
sagt, daß man mittels
einer Gewebeprobe feststellen
kann, ob
unverträgliche vorhanden
sind.)
Die Beobachtung der Größe
des Tumors hat wenig
Sinn, weil eine Vergrößerung
meist im Alter
auftritt, aber gutartig
ist. Ein krebsiger Tumor
brauche nicht zu wachsen,
kann aber streuen und
ist darum gefährlich.
Außerdem kann man bei der
Palpation nur den hinteren
Teil der Prostata
abtasten.
~
Weitere Besuche bei Dr. Wüstel in 1998:
| 11.
15. 2. 25. 4. 29. 5. 18.. |
18.
25. 21. 31. 9. 11. |
26.
28. 29. 24. |
Mai
Juni Juli August September Oktober November Dezember |
Dr. Wüstel: Bei anderen
Krebsarten gibt es den
"golden standard", eine
bestimmte Art, ihn zu
behandeln. Beim Prostata-Krebs
ist das etwas
anders, es gibt verschiedene
Möglichkeiten der
Behandlung. Seine Therapie
ist auch 1. Wahl. Er
hat Fälle gehabt, wo
der PSA-Wert runtergegangen
ist, aber auch, wo das nicht
der Fall war.
30.6.98 Weil
Dr. Wüstel mir rät, daß mich ein Urologe
begleitet, melde ich mich
bei Dr. Emil Constantine,
Ahrensfelder Weg 1, Schmalenbek,
zur "Voruntersuchung"
an, um sicher zu gehen,
daß er mich untersucht.
Befragung, Betrachtung,
Ultraschalluntersuchung,
Genitalien abgetastet, Palpation:
Prostata kaum
angeschwollen, etwas erhärtet.
Blutabnahme für
PSA-Test; Röntgenaufnahme
Nieren und Blase.
10.7. Besuch
bei Dr. Constantine:
8. -Wert
= µg/l.
Das muß weiter untersucht
werden: Biopsie! Ist das
schon mal gemacht worden?
Ich erzähle ihm meine
Krankengeschichte. Er zeigt
Verständnis: Was ich
mache, ist meine Entscheidung.
Er empfiehlt, daß
ein Knochenszintigramm gemacht
wird, um festzustellen,
ob die Knochen vom Krebs
befallen sind. Überweisung
zu Dr. Neb.
14.7. Besuch
bei Dr. Neb:
Er spritzt mir radioaktives
Technicium in den Arm.
Dann muß ich nach
1 1/2 Stunden wiederkommen
und 1 l Flüssigkeit,
egal welche, getrunken haben.
Die Aufnahmen vom letzten
Jahr soll ich mitbringen.
Man liegt auf einer durchsichtigen
Bank, unter welcher
der Aufnahmeapparat steht,
und wird hin- und hergeschoben.
Die radioaktive Strahlung
erzeugt die Bilder.
Sie sind alle was geworden,
und Dr. Neb sagt:
"Alles in Ordnung; keine
Hinweis auf Knochenfiliae".
(Ganzkörperknochenszintigrafie)
16.7. Besuch
bei Dr. Constantine:
Er nimmt zur Kenntnis, daß
das Knochenszintigramm
in Ordnung ist. Ich meine,
daß ich die Behandlung
bei Dr. Wüstel fortsetzen
möchte und nach einem
Vierteljahr wieder zu ihm
komme. Ok, dann können
wir ja wieder eine Blutuntersuchung
machen.
| 9.9.
27.10. 26.1.99 27.4. 20.7. 4.10. 9.11. |
9. -Test
= µg/l
10. " = " 11. " = " 12. " = " 13. " = " 14. " = " 15. " = " |
(Labor Dr. Froreich/Dr.
Rüter)
(Dr. Constantine) ( " ) ( " ) ( " ) (Labor Dr. Froreich/Dr. Rüter) (Dr. Constantine) |
Seit 1.8.99 nehme ich jeweils
morgens und abends nach dem
Essen eine Tablette Vitacor
Plus von Dr. Rath
= Basis Zellular Medizin
Formula
Seit 1.10.99 nehme ich vor
dem Mittagessen eine Tasse
Cellagon aurum = Bioaktivstoff-Konzentrat
zur Nahrungsergänzung
Seit 1.11.99 nehme ich vor
dem Abendessen eine Tasse
Cellagon vitale = Gehirn-
und Nervennahrung.
~~~
~~~
~~~
~~~
~~~
Hann. Münden, d. 30. Nov. 1997, 1. Advent
"Krebskur-total" nach Rudolf Breuß
==============================Die Reise Am 16. Nov. bringt Harald mich mit meinen zwei schweren Koffern in den Zug. Auf dem Hauptbahnhof eine Tasse Schokolade vor Gleis 13. Dann bringt mich der ICE nach Göttingen und der Regional-Express nach Hannoversch Münden. Herr Kurt W. Hitzke, der Senior und Inhaber des Kurhotels, holt mich mit seinem Auto. Es gibt noch ein "richtiges" Mittagessen mit frischem Salat und einem Gemüsegericht als Hauptgang.
Das Haus Kurhotel "Chattenbühl", An der Rehbocksweide 29a, 34346 Hann. Münden.
Es handelt sich um ein recht großes Gebäude mit zwei Obergeschossen. In den 20er- und 30er-Jahren ist es eine Frauenfachschule gewesen (Internat) und nach dem Kriege ein Altenheim. 1985 hat Hitzke es gekauft.
Das Haus steht auf einem Berg, zu drei Viertel von Wald umgeben. Der Hang an der Südseite ist ein freier Acker, durch den die Anfahrtsstraße führt. In dem Hochtal, zu dem diese Straße führt, und am gegenüberliegenden Hang liegt eine weiträumige Siedlung aus meist Einfamilienhäusern.Die Ausstattung Ich habe ein kleines Zimmer, aber ausreichend für Bett, Nachtschrank, Kleiderschrank, Tisch, Stuhl, Sofa und Sessel. Die Möbel sind zusammengestakelt, dienen aber ihrem Zweck. Dazu ein geblümter roter Teppich und frisch gestrichene Wände. Das Bad ist ohne Mängel. Telefon im Zimmer, Fernsehen im Fernsehraum, wo ich mich zur Tagesschau hinsetze.
Im Erdgeschoß sind zwei große großzügig ausgestattete Räume, die als "Speiseraum" und "Restaurant" deklariert sind. Daneben ist die Küche. Neben dem Foyer Büroräume. Im Keller kann man ein Schwimmbecken benutzen. Wasserscheu wie ich bin, habe ich es mir für regnerische Tage vorbehalten.Der Betrieb Der Senior leitet den Betrieb. Bei ihm muß ich also zahlen: 113 DM pro Tag, als Anzahlung etwa die Hälfte der Gesamtsumme für 6 Wochen. Er verfaßt ein Blättchen, das "Forum", wo er über Krebs und natürliche Ernährung berichtet.
Seine Frau, unbeliebt beim Personal (die "Lady"), regiert über Zimmer und Küche.
Der Sohn, Norbert Hitzke, ist Diät- und Fastentherapeut. Am ersten Fastentag habe ich ein Einführungsgespräch mit ihm, der "persönliche Kurmittelplan" wird festgesetzt. Jeden 2. Tag mißt er Blutdruck, Puls, Gewicht und gibt Kommentare zum Fastenverlauf.
Am zweiten Tag schickt er mich - wie alle - zu einem "Hausarzt", der die Kur, wenn nötig, medizinisch begleitet. Der empfiehlt zusätzlich Mistel-Spritzen, was ich ablehne.
Zweimal die Woche hören wir einen Vortrag. Da referiert Norbert z.B. über das Immunsystem oder über Fette.
Seine Frau, Ulrike Mann-Hitzke, Ökotrophologin und Ernährungsberaterin , referierte bisher über "Keime und Sprossen", Herstellung von Joghurt (aus Mandel- oder Soja-Milch!) und Salatsaucen und über Getreide, Mehl, Brotbacken.Das "Essen" Es gibt drei Mahlzeiten am Tag: 8, 12 und 17 Uhr. Jedesmal gibt es ein Glas Breuß-Gemüsesaft: 3/5 Rote Beete, 1/5 Möhren, 1/5 Sellerie, dazu Rettich- und Kartoffelsaft als geringer Zusatz. Außerdem gibt es zu jeder Mahlzeit 5 Tees, die aber z.T. verschieden sind: Nieren-, Leber-, Storchenschnabel-, Spitzwegerich-, Feigenblätter, Immuntee und Lapaco, Kleinblütiges Weidenröschen-Tee. Eine Kanne Salbei-Tee gibt es mit aufs Zimmer.
Damit die frei werdenden Körpergifte absorbiert werden, habe ich morgens einen Teelöffel Holzkohle, abends einen Teelöffel Heilerde, jeweils in destilliertem Wasser aufgelöst, zu nehmen. Und viermal am Tag 1/4 Teelöffel Basenpulver. Das sind 7 verschiedene Mineralien, die der Säurebildung im Körper entgegenwirken sollen. 1x am Tag Kaffee-Einlauf u. Leberwickel.Spaziergänge Zur Kur gehört auch Bewegung. Vormittags mache ich einen Spaziergang durch den Wald. Es gibt hier etliche Wanderwege, die ich nach und nach erkunde. So bin ich zwischen 1 und 2½ Stunden unterwegs.
Nachmittags gehe ich in Serpentinen durch den Wald Richtung Stadt, zum Schluß muß man ein langes Stäffele (Stieg? Steige?) gehen und ist dann nach einer halben Stunde im Zentrum.
Hann. Münden hat eine wunderhübsche Altstadt mit lauter Fachwerkhäusern. Aber dann gibt es auch Stadtteile mit Villen aus der Jahrhundertwende und solche mit neuen schnieken Einfamilienhäusern. An der Weser-"Quelle" steht der Weserstein mit dem Spruch:Wo Fulda sich und Werra küssen,
Sie ihren Namen büßen müssen.
Doch hier entsteht aus diesem Kuß
Deutsch bis ans Meer der Weser Fluß.Zu allen Seiten steigen die bewaldeten Höhen empor.
Kultur Viele Veranstaltungen gibt es hier nicht, doch wenn es mit meinem Stundenplan paßt, gehe ich zu den wenigen hin: Chorwettbewerb von Gesangvereinen,
Drehorgelkonzert in der Kirche St. Elisabeth
(Vier Leute stehen da und drehen ihre Orgel und heraus kommt ein Konzert klasssischer Musik),
Peter Grande singt Lieder von Otto Reutter und liest "Sati(e)risches" aus eigner Produktion.
Kino: "Sieben Jahre in Tibet"
Bücher: Chr. Butterbach hat mir etliche Bücher über Krebs und gesunde Ernährung mitgegeben. Dazu habe ich einige Bücher zur Unterhaltung eingepackt. Die "taz" habe ich umbestellt. Und jede Woche sendet Elke mir ein Päckchen mit "Zeit", "Stern" und Post.Das Wetter Der Himmel ist die ganze Zeit von Wolken verhangen, die sich nicht zu rühren scheinen. Selten scheint die Sonne, und noch seltener regnet es. Temperaturen von 2° - 10°.
Die Gäste Gäste gehen und kommen, so daß man beim Essen zwischen 4 und 6 Personen antrifft, viel zu wenig für das große Haus, meint man. So habe ich 12 Personen kennengelernt. Die Hälfte mit Krebs, die andere Hälfte sind Begleitpersonen oder Leute, die fasten um abzunehmen. Keiner der Kranken ist ein 6-Wochen-Patient. Sie reisen nach 3 Wochen ab und wollen die Kur zu Hause zuende führen.
Mein Befinden Es gab keinen Übergang vom normalen Essen zur Fasten-"Speise". Es fing gleich mit dem Gemüsesaft und den Tees an. Doch habe ich an keinem Tag ein Hungergefühl gespürt. Vielleicht liegt es daran, daß ich zwischen den Mahlzeiten Salbeitee trinken konnte. Doch kann ich nicht leugnen, manchmal einen [unleserlich; Sieper?] auf einen Teller Erbsensuppe oder ein Schinkenbrot gehabt zu haben.
Zweimal habe ich geträumt, daß ich etwas esse, einmal Kuchen, das andere Mal Würstchen. Dann fällt mir plötzlich ein: Das darfst Du doch nicht! Und ich bin ziemlich betroffen. Gottseidank, nur ein Traum.
Wenn ich jetzt durch die Stadt gehe, lese ich, wie vor den Restaurants Grünkohl angeboten wird, sehe die Glühweinstände auf dem Weihnachtsmarkt, gucke durch die Schaufenster der Pralinenläden oder bemerke die vielen Cafés. Dann denke ich, 's wär schon schön, da mitmachen zu dürfen. Aber ich werde einen Deut tun, auch nur ein bißchen zu sündigen. Dazu ist mir das Ziel zu wichtig, den Krebs "auszuhungern".
Immer die 5 Tees zu trinken pro Mahlzeit, ist kein Vergnügen. Aber man hat Zeit, sie nacheinander zu trinken, und also hat man sie intus. Der wohlschmeckende Saft, den man kauen soll, ist dann die Belohnung. Wir dürfen mittags und abends auch ein Tellerchen warme Zwiebelsuppe essen, die vorher geseiht (?) worden ist, damit keine festen Bestandteile drin sind.
Jeden Tag sage ich mir, kannst wieder einen Tag abhaken. Und heute ist ein Drittel der Zeit um. Nächste Woche ist Halbzeit, dann nochmal dasselbe - das wirst du auch überstehen. Haben die Gefangenen in Rußland nicht jahrelang von Kohlsuppe leben müssen oder so?
Ein aufmunternder Nebeneffekt: 4½ kg habe ich abgenommen. Die angekündigte Euphorie hat noch nicht eingesettzt. Oder? Ich singe und pfeife häufiger.~~~
Krebskur-total
==============So.,16.11.97 8 Uhr fährt Harald mich zum Bahnhof und
bringt den Koffer mit bis zum Zug.
Hamburg-Hbf.: Eine Tasse Schokolade vor Gleis 13 - ICE
Göttingen umsteigen
1/4 vor 12 in Hannoversch-Münden
Herr Hitzke holt mich vom Bahnhof ab.
Kurhotel Chattenbühl: Ein großes älteres Gebäude, auf
einer Anhöhe an einem großen Wald gelegen, 20
Fußminuten vom Zentrum, aber auch Bus-Anschluß.
Zu Mittag gibt es vielseitigen Salat und einen
Gemüseteller mit vegetarischem "Hacksteack".
Ein Mann, der sich verabschiedet, meint, in 6 Wochen
wird alles o.k. bei mir sein.
Herr Kurt W. Hitze sen. stellt mir seinen Sohn Norbert vor, der
Diät- und Fastentherapeut ist.
Nachmittags gelesen.
Abends gibt es schon die "Normalplatte" mit Saft
und Tees.
Es sind da: Herr Krona, der abreist: Schlosser, hat Geräte gebessert, heilt
(Osnabrück)
Eine Globetrotterin, Rosemarie Goodall, von den Azoren, redselig, mit Krebs
2 Kanadierinnen, 1 mit Krebs und Baby (Theresa)
1 Ostfriesin mit Gebärmutterkrebs und Freundin (Fr. Meier)
1 behinderter Mann, Herr Acs (Dauergast, sieht schlecht, 20 Jahre alt)
1 früherer Bürgermeister, der "nur" abnehmen will (Kleppek)
1 Frau mit Brustkrebs (Fr. Kiasowski)
Tagesschau und Buch von Burger: Die Rohkost-TherapieMo., 17.11. 9 Uhr Einführungsgespräch mit Norbert Hitzke. Er
fragt nach meiner Krankheit, wie ich mich ernährt habe
(Käse und Milch falsch !); Testfragen zur Candidiasis
(Pilze im Darm) müssen beantwortet werden.
Gewicht, Größe, Blutdruck, Puls, pH-Wert im Urin.
Auf einem eng beschriebenen Bogen bekomme ich mitgeteilt,
welche Tees und Säfte ich kriege.
Heilerde und Holzkohle, um Toxine zu binden
Basenpulver, um den Säuregehalt (wo?) zu reduzieren
Leberwickel während des Mittagsschlafs
Spaziergänge
Herr Hitzke sagt, daß Leute vielfach Erfolg hatten
mit der Breuß-Kur, aber es gab auch Fälle, wo die
Kur nicht anschlug.
Nachmittags 1½ Std. Spaziergang durch den
Wald, Ameisen-Lehrpfad.
Abends: Frau Mann-Hitzke referiert über
Keimlinge und Sprossen, Vitamine, Mineralien, Enzyme
Vitamine wasserlöslich: C, D
" fettlöslich: A, B-Komplex, E, K
Mineralien: Massen-Elemente: K, Ca
Spuren-": Sonstige, z.B. Zn, Fe, J, Mn, Al
Besonders viele Stoffe in Alfalfa = LuzerneDi.,18.11. 11.30 Uhr beim Arzt Dr. Bundrock, Lange Str. 101.
Er findet alles o.k. Doch daß Prostata-Krebs durch die
Breuß-Fastenkur geheilt wird, hat er noch nicht erlebt.
Er empfiehlt hinterher eine Operation, wofür ich dann
gute Voraussetzungen habe. Mein Einwand: Wenn
nun der PSA-Wert niedrig bleibt, soll man dann
operieren? Nun gut, eine dauernde Beobachtung
sei auch denkbar.
Herr Hitzke, der mich hinfuhr, sprach von
Brustkrebs, der sich infolge Breuß-Kur abkapselte und
bei der Operation gewissermaßen als Ei herausfiel.
Nachmittags ruft Herr Wagner an: Verstärkung
der Firstpfette nicht unterhalb sondern seitlich, damit
die Kopfhöhe erhalten bleibt. Ich zeichne das neu
und sende es per Fax am nächsten Tag ab.
Die Plappertasche Frau Goodall ist abgereist.
Frau Meier aus Oldenburg hat 7x Chemo-Therapie
gekriegt für ihren Tumor am Steiß, der
manchmal schmerzt beim Sitzen oder Liegen. Ein
achtes Mal wollte sie nicht mehr, hatte dann aber
auch von Breuß gehört.
Im Fernsehen: Pleiten, Pech, Pannen.Mi.,19.11. Bei Hitzke jun. angefragt, ob ich die Tees reduzieren könne.
Wenn man Niere u. Leber und Spitzw. Storch zusammentut,
würde die Menge nicht kleiner. Und wenn es einzeln serviert
wird, kann man
besser erkennen, wenn einem etwas nicht gut tut. Ich
weiß nicht recht. Und morgens, mittags, abends dasselbe
sollte man schon machen. Es seien ja nur Spuren von
Wirkstoffen im Tee, und mehr kann nicht schaden.
Nu denn.
Für Marias Haus den Anschluß Dachgauben -
Firstpfette an Firstpfette des Hauptdaches gezeichnet
und Wagner hingefaxt.
1/4 vor 12 Spaziergang längs dem Wanderweg „,
man konnte die Werra sehen im Tal.
Nachmittags in die Stadt gegangen. Eine
wunderschöne Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern.
St. Blasien-Kirche, Rathaus, Welfenschloß.
Kurmittelplan gepaust, Stadtplan bei iim Rathaus
gekauft. Viele reizende Cafés.
5er-Karte im Bus (11 DM), bis Corvinusstr.
Mit Herrn Schöning, der neu angekommen ist,
den Weg hochgewandert. Er ist mal erfolgreich an
Nieren-Krebs operiert worden, hat dreimal eine Schroth-Kur in
Hohenstaufen gemacht. Jetzt ist sein PSA-Wert von
5 auf 10 gestiegen, doch Ultraschall
zeigt kein Karzinom. Er will 2-3 Wochen kuren.
Vom Mistel-Spritzen ist er ab.Do., 20.11. Mein Traum: Ich feiere bei Willi Hedde ein Fest mit
und esse dort ein kleines Stück Kuchen. Als ich noch
ein paar Krümel im Mund verspüre, fällt mir ein,
du darfst ja gar nichts Festes essen. Ich bin fix
betroffen. Gottseidank, es ist nur ein Traum.
Ich habe eine Liste gemacht, welche Tees ich
wann trinke. Es sind statt 8 jetzt 5 pro
Mahlzeit + 1 Kanne Salbeitee, für den ich schon keine
Zeit mehr fand. Der Junior sagt der Küche Bescheid.
Nachmittags Spaziergang durch den Wald bis zur
Wohnstraße "Tannenkamp".
Abends Vortrag von Frau Mann-Hitzke mit
Demonstration:
Herstellen von Yoghurt mit Ferment und Mandel-Soja-Milch.
Salat-Sauce aus Mandel/Sojamilch mit diversen
Zutaten.
Erforderlich: Mixer, Mühle für Nüsse z.B. (Krups!)Fr., 21.11.97 Vormittags Spaziergang durch den Wald und durch
die gegenüberliegende Siedlung.
Zu Mittag 2 neue Gäste.
Frau Meyer und ihre Freundin werden von 2 jungen
Männern abgeholt. Frau M. will die Kur zu Hause
noch fortsetzen für 14 Tage (E=6200.). Sie hat
Krebs am Steiß, es schmerzt. Vor 3 Jahren ist es
angefangen: Chemotherapie, Bestrahlungen, 20 kg
Gewichtsabnahme.
Gestern abend kriegt sie Wret vom Tumor-Marker:
143 > 70 àdown! Heute morgen kriegt sie Resultat
vom Blutbild: Sieht gut aus! Wir tauschen unsere
Adressen aus, um mal zu hören, wie es
weitergegangen ist. (Ihr Mann ist vor einem Jahr
gestorben)
Post von M.-L.: In den Ruhr-Nachrichten
stand, daß man neuerdings bei Krebs weniger
zur Operation neigt, als zur "punktgezielten"
Bestrahlung mit 50 % Erfolgsaussichten.
Nach dem gestrigen mißlungenen Versuch, einen
Einlauf zu machen (mit Wasser), ist es mir heute
zufriedenstellend gelungen. Das macht mich happy,
weil der Darm von Toxinen gereinigt werden muß.Sa., 22.11. Traum: Ein Biergarten mit Tischen und Bänken.
Es gibt fix zu essen. Auch ich esse und hole mir als
Nachschlag Würstchen und Schinken. Da fällt mir ein, daß ich
nichts essen darf. Ich zögere: Nun ich schon gegessen habe,
kann ich ja auch den Rest noch verspeisen. Aber nein, ich laß
es liegen. Frau Ds. Sohn mahnt mich.
Der Einlauf, diesmal auf der anderen Seiote liegend, mißlingt.
Nachmittags in den Rittersaal des Schlosses: 3. Chor-
Wettbewerb vom Mitteldeutschen Sängerbund; davon höre
ich 3 Chöre (gemischt) mit je 3 Stücken.
Spaziergang durch die Stadt. Die Lokale haben fast
alle zu. Basar in der "Loge": Weihnachtskarten, Hera
Lind: "Das Superweib".
Bus bis Hainbuchenbrunnenstraße.
Anruf von Christian.So.,23.11. Traum mit Waigel.
Spaziergang durch den Wald gegenüber.
Zu Mittag gemeinsames Gespräch mit Frau Müller, der Frau aus
Kirchheim bei Bad Hersfeld. "Der Mensch ist ein geistiges
Wesen. Er muß vergeben können." Schönings "Wenn ich
mich über jemand ärgere, dann ist das meine Sache, und
ich soll nicht den Ärger auf den anderen projizieren."
"Wenn ich jemand mit meiner Liebe beglücken will -
vielleicht will der andere das gar nicht."
Nachmittags Spaziergang zur Freilichtbühne,
"Lug das Land" und "Schöne Aussicht".Mo., 24.11. Paket von Elke: "Zeit", "Stern" (Rätsel 1955 gleich
gelöst), Shampoo, Nivea, Schwamm, Schuhhorn, Gehwohl,
Post: Einladung zum außerordentlichen Landesparteitag
am 30. Nov. . Brief von Christian.
Vormittags: Spaziergang durch den Wald an den Schluchten
vorbei.
Mittag: Gespräch voller Esoterik: Die Krankheit ein
Segen. Vergeben können. "Der Kurs". Aufgabe: Sich kennenlernen.
Nachmittags: Durch den Wald in die Stadt. Der
Weihnachtsmarkt ist schon in Gange. Kein Wanderplan zu
kriegen.
Abends: Norbert Hitzke spricht über das Immun-
System mit Schaubildern und einem Kindertrickfilm.Di., 25.11. Vormittags: Spaziergang "Am Schäferhof" und durch
den Wald.
Mittags wieder Esoterik-Gespräch, interessant,
doch ist es nicht meine Wellenlänge, und ich sehe
keinen praktischen Nährwert darin. Obgleich die
offenbar Nutzen daraus ziehen im Umgang mit
anderen Menschen, vielleicht auch für sich. "Der Heilige Geist ist in uns."
Carola, das Putzmädchen, geht ins Krankenhaus,
sie ist abgemagert und hat dauernd Kopfschmerzen.
Das ist gekommen, seitdem sie hier im März
angefangen hat. Anschließend wird sie wohl
gottseidank zur Kur gehen können. Anruf von Wagner: Prüfung o.k., Vertrag
Nachmittags: Ordnung geschaffen. Elfriede irrtümlich angerufen.Mi., 26.11. Vormittags: Spaziergang nach Laubach à 2½ Std.
N. Hitzke fragt nach Rötungen auf der Haut. Tatsächlich sind
sie da: Auf Brust, Rücken und Oberarmen (am 10.-11. Tag normal).
Erster Einlauf mit Kaffee.
Abends : Kino "Sieben Tage in Tibet" mit Brad Pitt. Taxi 9,- DM
Post mit Vertrag von Wagner.
[Bemerkung des Webmasters für die Benutzer des OPERA-Browsers: Es scheint, daß Opera die Windows-Wingdings nicht richtig wiedergeben kann, so daß da, wo eine Zahl in einem Kreis stehen soll, stattdessen ein senkrechter Strich steht; trifft wohl auch auf einige andere Zeichen zu (Pfeile etwa); dieser Mangel wird den Text an den Stellen aber kaum entscheidend unverständlich machen. C.B.]
Do., 27.11. Vormittags: Wanderweg gegenüber im Wald bis zur Werra-
Fulda-Klinik
Nachmittags: In die Stadt: Post, Hose, Heftstreifen.
Topografische Karte zeigt nicht viel. æVertrag zurückgeschickt.
Abends: Frau Mann-Hitzke referiert übers Brotbacken,
Getreide, Mehl, Brot im Geschäft, Teig anrühren (Hefeteig,
nicht Sauerteig).
Ingrid ruft an: SIE WILL HEIRATEN. Klaus
auch. Am 8. Dez. Obgleich ich was gegen heiraten
habe, freue ich mich. Hochzeitsfeier nächstes Jahr, wenn
Ingrid ihr Studium abgeschlossen hat.Fr., 28.11. Vormittags: Den Weg durch den Wald in die Stadt
erkundet.
Nachmittags: Durch den Wald in die Stadt.
Waschlappen gekauft. Durch die Straßen ohne Schaufenster
gebummelt.Sa., d. 29.11. Frau Bohn und Frau Müller verabschieden sich nach
dem Frühstück. "Man muß die Angst in sich
überwinden, aber wer kann das schon." "Man muß sich loslassen
können. (Schöning).
Ich konnte die Gelegenheit wahrnehmen, meinen "Gesell"
vorzutragen. Ich hatte es immer vor mir hergeschoben.
Nun bin ich glücklich darüber. Aber gleich die
Einwände:
Frau Müller: Das geht nicht in der Bundesrepublik
allein, das Kapital fließt ins Ausland.
Frau Bohn: Es gibt die Thesen so lange und sie
wurden nicht anerkannt (von den Wirtschaftswissenschaften).
Herr Schöning: Dann müssen alle auf einmal zur Bank,
das gibt einen Auflauf. Und die Kranken, die nicht gehen
können, verlieren ihr Geld?
Herr Kleppek: "Die Schurken haben immer das Sagen
und werden das nicht zulassen."Vormittags: Es rieselt, also mit Schirm den Weg
durch den Wald an dem Fernsehturm vorbei und dann
durch die Siedlung.
Nachmittags mit dem Bus 209 nach Hedemünden zum
"etwas anderen Weihnachtsmarkt". In Münden zum Weserstein.
Christian ruft an.
Abends im Schloß: Peter Grande: "Sati(e)risches" und
Couplets von Otto Reutter: "In 90 Jahren ist alles vorbei",
"Nehm's'en Alten", "Gräme Dich nicht".So., d. 30.11. Vormittags: Meinen 7-seitigen Bericht geschrieben.
1. Advent Nachmittags: In die Stadt, durch die Wallanlagen.
Mini-Ticket vergessen.
Abends: Elke angerufen wegen Prospekte Hermann
Benjes.
Eine ältere Frau kommt als neuer Gast. 82 Jahre. Aus Köln
Für 6 Wochen.Mo., 1.12. Vormittags: Elkes Paket kommt
Spaziergang auf der ƒ: ein Achter ¥ gelaufen.
Nachmittags: In die Stadt: Meinen Bericht gepaust.
Abends: 12 Briefe fertig gemacht.Di., 2.12. Vormittags: Die Prospekte von Elke bekommen (Benjes)
und eine Karte von Maria.
Mit Schöning den Weg ‚gegangen, doch verlaufen.
Nachmittags: In der Stadt die Briefe zur Post
gebracht und die Hose aus der Reinigung geholt. Geld abgehoben.
Abends: Video à Ein Professor aus Südafrika
spricht über "Fett".Mi, 3.12. Vormittags: Es hat geschneit. Spaziergang entlang der „
Frau Kwiasowsky zurück aus dem Krankenhaus.
Nachmittags: Weitere Briefe fertiggemacht.
Abends: Kino "Hunger, die Sehnsucht nach Liebe", BulimieDo., d. 4.11.97 Vormittags: Spaziergang „, dann Weiseweg bis zu
den Blutspuren à Jagdstand à Innereien ausgenommen. Hang
hoch bis zur ‚, wo 2 Männer gegangen sind: Kleppek u. Schöning,
wie sich später rausstellt.
Nachmittags: Stadt à Post abgegeben, Instincto kopiert.
Abends: Frau Mann-Hitzke über Ersatzbutter, Kräuter-Aufstrich, Süßigkeiten.Fr., d. 5.11.97 Vormittags: Dieselbe Tour wie gestern. Den Weg hoch
von der "Ecke" aus. Post von Lisa und Elisa.
Nachmittags: Stadt à Hemd, Tempo, Kerzen.Sa., d. 6.12. Post von Elfriede!
Vormittags: Spaziergang längs der „ mit Abstecher
Werra-Hangweg
Nachmittags: Stadt à Karte mit 2 Herzen aus
Gänseblümchen für Ingrid.So., d. 7.12. Vormittags: Zur POst: Ingrids Karte!
Frau Kwiasowski und Herr Kleppek reisen ab. Herr Kl. bekommt
das gleiche Essen wie ich bei meiner Anreise. Und 2 frisch
gebackene Brote. Er hat 4 kg abgenommen,, ist zu Hause allein, ißt
bei seinen Kindern. War bei Bad Hersfeld mal Bürgermeister. War das zweite
Mal hier zum Abnehmen. Fr. Kw. nimmt eine Flasche Breuß-
Fertigsaft mit.
Nachmittags. Brief an Hildegard
Abends: Fernsehen: Nazis in Polen, [unleserlich] von NS.
Frau Mich[unleserlich] ist wieder in der Küche. Sie war 5 Wochen krank.Mo., d. 8.12.97 Vormittags: Wanderweg „ - Weiseweg - ‚ hoch
bis da, wo die Bäume gekippt sind: Hier ist der Bruch ind der
‚. Zurück über „:Post im Paket von Hans Meyer.
1 Mann Gallensteine ist dazugekommen, 2 Frauen, die schnattern. + noch eine Frau Hoffmann
Nachmittags in die Stadt. Post abgegeben (Hildegard, Bernd, LB.)
Wäsche abgegeben (Di/Mi nächster Woche fertig).Di., d. 9.12. Morgens: Eine dritte Frau gesellt sich zu den Zweien.
Vormittags: Spaziergang zum Spielplatz, dann links rum
zur ƒ. Ganz durch den hauseigenen Garten. Adventisten-
Kapelle.
Nachmittags: Spaziergang in die Stadt: Unterwäsche gekauft
Abends: Vortrag "Keime und Sprossen" von Ulrike Mann-HitzkeMi., d. 10.12. Morgens: die „, dann über die Hardtstr. in den Wald,
und durch die Siedlung. Frau Patzeld den Weg gewiesen zur
Bushaltestelle.
Nachmittags: Brief von Hannes
Abends: Kino "Obsession" mit Heike Makatsch; Sturm, mild, KapuzeDo., d. 11.12. Morgens: Spaziergang an der Schlucht, dann die ƒ
Nachmittags: Stadt: Post, Friseuse, Fotokopien aus "Fasten".
Post von Frau Zill..
Christian ruft an, daß er Hepatitis hat und ins Krankenhaus
muß. Seine Mutter kommt in ein Pflegeheim. Für die Katze sucht er noch einen Platz..
~
Steckt an, Aussätziger, darf nicht zu Heiko. Hat noch so viel zu erledigen. Muß Hausschuhe kaufen.
Gespräch mit Ärztekammer 20 DM. Und überhaupt das Telefonieren mit dem Handy!Fr., d. 12.12.1997 Vormittags: Gang zum Briefkasten: Karte an Christian eingesteckt.
Nachmittags: In die Stadt: Geld abheben; Taschenbücher für
Weihnachtsgeschenke gekauft.
Abends: Frau Haak spuckt ihren Breuß-Saft aus im Restaurant.
Hans Erich Nossack, "Unmögliche Beweisaufnahme" zuende gelesen.Sa., d. 13.12. Vormittags: ‚ - Weiseweg - „
Dan Franck: "Paris - St. Petersburg" {Roman } gelesen.
Nachmittags: Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt im Parkhaus.
Brief an Christian wegen E-Plus.
Paket von Elke mit Bildern der Kinder.So., d. 14.12. Vormittags: „ - Rest von ‚ - Rosentalhütte (Radfahrer
mit Feuer) - Weiseweg - steilen Weg hoch (Fallinie). Frau Haag
u. Begleiterin stehen an der Kreuzung vor unserm Hotel und
fragen einen Passanten, wo es ist.
Die Begleiterin fährt ab. Ein Enkel Peter bleibt hier von Frau Haag, und Tochter
Nachmittags: "Schreibtischarbeiten"; es hat geschneit.
Abends: "Geld oder Liebe".Mo., d. 15.12. Vormittags: „; die Gallensteine vom Berliner sind gekommen (50 Stck.)
Gemäß dem Buch: Dr. Hulda Clark, Heilverfahren aller Krebsarten
ISBN 1-890035-03-3 » 60 DM
2. Buch: "Heilung ist möglich"
Nachmittags: Frau Hitzke spricht über den Fall, über das Erbrechen
von Frau Hag (sie nimmt ein Magen-Medikament), über das Bestrahlen des
falschen Auges. Postkarte von Lisa, Päckchen von Antje, Anruf von Christian
wegen Datum Prospekt.
Stadt: Umschläge, Kopieren, Post.Di., d. 16.12.97 Vormittags: Gang durch die Siedlung, - 8°.
Post von Lohr und Eva.
Es kommt eine 6-Wochen-Frau mit einem begleitenden
Ehepaar. Dieses bleibt bis Freitag.
Nachmittags: Post, Buchhandlung, Ansichtskarten für mich.
Abends: Hitzke jun. über Säuren und Basen.Mi., d. 17.12. Vormittags: Kein Spaziergang; Gespräch mit Hitzke jun. über
Säuren, Krebs; er nennt mir 2 Bücher aus Spektrum der Wissenschaft betr. Krebs
Post von Hildegard; Post für Bernd, Wollenweber, Rathmann.
v. Karin
Nachmittags: Stadt: Fotokopieren, Briefe an Chr.Hei. u. Christian
Buchhandlung: Bücher für Harald, Bernd, Benk, Miriam, Tomke.
Abends Kino: "Alle sagen I love you" von Woody Allen
mit julia Roberts.Do., d. 18.12. Vormittags: Post für Ingrid, Lisa, Dorothea; Post von Irene/Werner
u. Elfrieda
Nachmittags: Heinz besucht mich von 15.00 bis 20.00 Uhr. Auch er
ißt rohköstlich. Wir fahren in die Stadt mit seinem BMW: Büchersendungen
aufgegeben. Wäsche abgeholt.
Heinz ißt hier zu Abend: Salat und Brot mit was drauf.Fr., d. 19.12. Vormittags: Ich bleibe daheim: Glatteis!
Nachmittags: Das Begleiter-Ehepaar fährt ab.
Stadt: Paßfotos, Das Buch des Berliners (Hulda Clark) kann
nicht besorgt werden. | Ansichtskarten.
Abends: "Das Goldene Europa" im Fernsehen (Jan Hofer)Sa., d. 20.12.97 Vormittags: Berliner Ring - parallel durch den Wald zurück.
Auf den glatten Steinen ausgerutscht, als ich mich zu dem Hund umdrehte.
Karte von Bente/Antje; keine taz.
Nachmittags: letzte Post.
Abends: Kino: "The Game" mit Michael Douglas.So., d. 21.12.97 Vormittags: die „, es hat geschneit.
Frau Hags Tochter fährt ab, ihr Sohn kommt.
Nachmittags: In die Stadt und gleich mit dem Bus zurück.
"Enzyme "fertig gelesen..Mo., d. 22.12. Vormittags: Die gegangen, bis Hainbuchenbrunnen
durch die Siedlung.
Paket von Elke mit Gutschein für Biogemüse-Abokiste.
von Wollenwebers, Karin und Ele.
Weihnachtskarte von Schuldt und van Riesa.
Nachmittags: Stadt: Mappe von Frau Mann-Hitzke
gepaust.
Abends: Fernsehen: Hessen-Schau.Di., d. 23.12. Traum: Ich putze ein kleines Gefäß mit Kohl aus [unleserlich]
unter fließendem Wasser. Dabei finde ich ein großes Stück Kasseler, was
noch gut ist. Ich beiße rein - ein herrlicher Geschmack, doch dann
fällt mir ein: Das darfst du nicht. Damit wache ich auf.
Vormittags: Zur "Spritze" in die Stadt. Fotografiert.
Auskunft am Bahnhof wegen von Haus zu Haus. 2 Gepäckstücke je £ 30 kg = 44 DM.
Fahrkarte. Abends: Vortrag N. Hitzke über Immunsystem, 2. Teil
Kino: "Brassed off".
Die 14-Tage-Frau aus Bayern ist gekommen (Gelhoff?)Mi., d. 24.12.97 Vormittags: Stadt, Wochenmarkt (schwarzer Rettich),
Geld abgehoben, 12 Piccolo zum Geburtstag gekauft.
Abends: Nach dem "Essen" kommen die Hitzkes sen. mit
Obstplatte, Plätzchenplatten, diversen Säften ([unleserlich]?) Kombucha-Tee
Angenehme Gesprächsrunde von 6-8 Uhr.
Anrufe bei Harald und Jürgen. (Karin).Do., d. 25.12. Vormittags: Spaziergang parallel zur Hardtstraße bis
kurz vor Laubach, dann ins Werratal und zruück neben der Eisenbahn.
Dann schier in Fallinie hoch zur ‚.
Nachmittags: Herr Hitzke sen. führt uns (Frau Pitzelt und
Gelhoff) durchs Wesertal (rechts Brahmwald, links Reinhardswald)
zur Saberburg (davor Tierpark). 2-4 Uhr.
Abends: Fernsehen: Weihnachtskonzert mit Justus Frantz
aus Baden-Baden: [unleserlich] pur, chin. Sängerin, franz. Trompeter,
dsgl. Sohn, Tochter Oboe. Sinfonieorchester der Nationen.Fr., d. 26.12. Vormittags: Abschiedsgespräch mit N. Hitzke.
Hitzke sen. wegen Rechnung; 2 Bücher gekauft
Abends: Stadt: Kino: "Die Comedian Harmonists"Sa. d. 27.12. Geburtstag! Vormittags: Stadt: Post, Film, Umschläge
Buch von Dorothea Nachmittags: Stadt: Museum ist zu ab 16 Uhr
Abends: Fernsehen: "Der Hauptmann von Köpenick"
Buch von Frau Hitzke.So. d, 28.12. Noch ein Abschiedsgespräch bei Hitzke jun.
Koffer packen; Zahlen beim Senior.
Abfahrt 14.06 Uhr.~~~
Träume
----------22./23.11.97 Bei einer Familie mit vielen Personen
sitzt Waigel mir gegenüber. Ich: Viele sehen
es als eine Ehre an, einem Minister gegenüber zu
sitzen. Aber da hat man die Gelegenheit zu fragen.
"Kennen Sie die Lehre von Silvio Gesell?" "Ja, aber
die Einführung ist viel zu teuer." Dann hat er
noch etwas zu Möllemann gesagt, der am
Nebentisch saß, den ich aber nicht gesehen habe.
Homos waren zugegen, der Hausherr war einer,
ich trug mal dessen Anderkittel, seine Frau lugte
mal durch die Ritze der Badezimmertür. Am
Freitagmorgen wollten wir (ich hatte eine Begleiterin)
wieder fahren. Was machen wir am Donnerstag,
ohne der Familie auf den Wecker zu fallen ?25./26.11. Mayas Harald wird gesucht wegen eines Vergehens.
Ich stehe auf seiner Seite; ohne zu wissen, was er
ausgefressen hat. 2 smarte Detektive versuchen, ihn zu
überführen, auch mit Computer. Seine Geliebte ruft
im Auto-Telefon an, um ihn zu sprechen. Sie hat einen
ausländischen Akzent (wie unser Küchenmädchen) und
nennt mich "boy". Ich lasse den Hörer liegen für Harald.
Er flüchtet schließlich in eine Synagoge, wird aber von
den Priestern rausgeführt. Ich sehe ihn eine Straße
entlanggehen und verschwinden. Später höre ich, er habe
Selbstmord gemacht.
~~~
Bemerkung: Diese Texte wurden teils von Fotokopien eines Typoskripts, teils von Fotokopien eines Manuskripts, übertragen. Dabei wurden einige wenige, offensichtliche und eindeutige, Tippfehler verbessert, sonst aber auch einige sprachlichen Eigenheiten beibehalten. Ein paar Unklarheiten müssen zu einem späteren Zeitpunkt, zusammen mit dem Autor, geklärt werden, voraussichtlich erst nach dessen Rückkehr von einem dreimonatigen Aufenthalt in Paris. Ich wollte Ihnen dieses Dokument aber nicht länger vorenthalten. Ihre Hinweise zu einzelnen Details nehme ich gerne entgegen.C.B.~~~ Der Autor hat nunmehr aus Paris das folgende tagebuchartige Rundschreiben versandt, das ich mit seiner Erlaubnis
hier
veröffentliche, und aus dem hervorgeht, daß er die Dauer seines Pariser Aufenthalts verdoppelt. Das den Text begleitende Foto ist über einen Link im Text zu sehen.C.B.~~~ Der Autor hat unerwartet aus Paris ein zweites tagebuchartiges Rundschreiben versandt, für das er um Veröffentlichung auf diesen Seiten bittet ["30.7.2000/Da habe ich mal wieder einen Bericht gemacht. Den sollst auch Du, Christian, kriegen. Futter für das Internet. Die Welt wartet drauf." Was natürlich ironisch gemeint ist.]:
C.B.~~~ Am 27.12.2001, dem Geburtstag des Autors (er wurde 73), haben wir in einem Gespräch vereinbart, daß wir uns, sobald er eine vordringliche Arbeit erledigt haben wird, zusammensetzen, gemeinsam den obigen Text durchgehen und eventuell nötige Korrekturen vornehmen. Außerdem wird er seinen Text um einige Zeilen ergänzen und berichten über die Entwicklung seit Herbst 1999, immerhin ein Zeitraum von gut zwei Jahren.
C.B.~~~
Ein erstes Treffen hat heute am 07.02.2002 stattgefunden; daraufhin habe ich ein paar Korrekturen im Text vornehmen können; weitere Korrekturen folgen eventuell, nachdem der Autor den Text noch einmal bei sich zu Hause durchgesehen und mir entsprechende Hinweise zugeschickt hat, zusammen mit den angekündigten ergänzenden Zeilen zu dem weiteren Verlauf in den letzten mehr als zwei Jahren. Eine handgeschriebene Aufstellung (mit Grafik) der PSA-Werte von 1997 bis 2001 hat er mir bereits hiergelassen. Ich muß sie nur noch auf eine geeignete Art übertragen. Aus dieser Grafik sind deutlich die Erfolge der verschiedenen Behandlungsmethoden ersichtlich!C.B.~~~ Reichhaltige Informationen zum Thema Prostatakrebs finden Sie unter dem obigen BPS-Link sowie hier.
zur Eingangsseite/home page dieser Website PROSTATAKREBS zu der Tagebücher-Seite (Inhaltsverzeichnis) ~~~