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~ E ~ This ungentle man among my acquaintances
(who, on occasion, can be very gentle, but, having been gentle, cannot
stand it and has to destroy it the second after), unlike me a great fan
of Bismarck, a member of the SPD,
and now a voter in Hamburg for the new PRO party
of the criminal judge Schill (known all over Germany
as Mr. Merciless),
an extreme right wing populist reminding me of
Mr. Haider in Austria and Mr. Le Pen in France...
This Mr. *** is a typical example of the kind
of German I have run into too often and you would run into also if you
lived here,
who on his opportunistic white shirt has political
correctness imprinted in large letters, and if you scratch a bit,
or wait for the right occasion,
you will uncover the old paint, still there, a
concentric red-white-black...
And this is not an old man, but a young one, just
over thirty.
So it must be the genes after all, as I angrily
suggested on my previous page...
For my German readers* I quote hereafter (with
a few comments of mine) from his e-mail messages.
*[Maybe some day I will find the
time to translate.]
These passages are a bit taken out of (the full)
context, so they do not fully reflect the
broader scope of the discussion and the logical
development of the arguments of our "dialogue"
(though this is rather the dialog of two people
who cannot understand each other because they do simply not speak the same
language),
but they are well enough to allow a glimpse
at Mr. ***'s divided soul:
a psychiatric case of schizophrenia, where one
half is consistent with universal humanistic moral values,
while the other one is dripping with nationalistic
totalitarian ideology of the German swastika kind.
The truth is that on my page "Anne Berthe Becker"
(http://www.butterbach.net.hommage.htm or http://www.exterritorial.net/hommage.htm)
or elsewhere on my web sites I have not wittingly
told a single lie [maybe made some not yet fulfilled promises... :-)].
But Mr. *** is precisely accusing me of being a liar, while actually he
is the one who is lying all over. Since he does not have the courage of
his convictions, does not want to lose face, appearance instead of truth
being the highest German value [that's probably why they often look so
good these days!... ;-)], he is denying, even in private, all he said.
But I feel confident that my dear readers will
be perspicacious enough to recognize the ring of the truth where it is.
~~~
~ F ~ Cet homme pas gentil (remarquez
l'inversion!) (qui, des fois, peut être très gentil, mais,
après l'avoir été, ne le supporte pas et se sent forcé
de détruire cela l'instant d'après), contrairement à
moi un grand admirateur de Bismarck, un membre de la SPD,
et maintenant votant à Hambourg pour le
nouveau parti politique PRO
du juge pénal Schill (connu dans toute
l'Allemagne comme Mr Impitoyable),
un extrême populiste de droite me rappelant
M. Haider en Autriche et M. Le Pen en France...
Ce M. *** est un exemple typique d'un genre d'Allemand
que j'ai rencontré trop souvent et que vous rencontreriez aussi
si vous viviez ici,
qui sur sa veste blanche opportuniste affiche
en grands caractères sa convenance politique de bon ton, mais si
vous grattez dessus,
ou attendez une occasion propice,
vous allez découvrir la vieille peinture
en-dessous, toujours là, un rouge-blanc-noir concentrique...
Et il ne s'agit pas d'un homme âgé,
mais d'un homme jeune, ayant tout juste dépassé la trentaine.
Donc cela doit être une question génétique
après tout, comme, en colère, je l'ai suggéré
sur la page précédente...
Pour mes lecteurs allemands* je cite ci-après
(avec quelques commentaires de ma part) des extraits de ses messages électroniques.
*[Peut-être un jour je trouverai
le temps de traduire.]
Ces citations sont un peu arrachées du
contexte (complet), donc elles ne réflètent pas
l'étendue exacte de la discussion et le
développement logique de l'argumentation dans notre "dialogue"
(quoiqu'il s'agisse plutôt d'un dialogue
de deux personnes qui ne peuvent se comprendre, pour la simple raison qu'ils
ne parlent pas la même langue),
mais elles sont largement suffisantes pour permettre
de jeter un rapide coup d'oeil sur l'âme divisée de M. ***:
un cas de schizophrénie pour le psychiatre,
où une moitié est en harmonie avec les valeurs morales humanistes
universelles,
tandis que l'autre est trempée d'idéologie
nationaliste totalitaire du genre croix gammée allemande.
La vérité est que sur ma page "Anne
Berthe Becker" (http://www.butterbach.net.hommage.htm ou http://www.exterritorial.net/hommage.htm)
ou ailleurs sur mes sites je n'ai jamais placé sciemment le moindre
mensonge [peut-être fait quelques promesses non encore tenues...
:-)]. Mais M. *** m'accuse précisément d'être un menteur,
alors qu'en réalité c'est lui qui ment sur toute la ligne.
Comme il n'a pas de courage civique, ne veut pas perdre la face, l'apparence
à la place de la vérité étant la suprême
valeur chez l'Allemand [c'est sans doute pour cela que ces jours-ci ils
sont souvent d'un aspect si plaisant!... ;-)], il nie, même seul
à seul, tout ce qu'il a dit.
Mais je suis convaincu que mes chers lecteurs
seront assez perspicaces pour reconnaître le son de la vérité
là où elle se trouve.
~~~
~ D ~ Dieser "edelmann" (wohl mit
kleinem e)(trotz anscheinend guter Familie und guter Erziehung nicht ein
Mann von anständiger vornehmer Gesinnung, Lebensart und Charakter)
aus meinem Bekanntenkreis (der, bei Gelegenheit, sehr edel sein kann, dann
aber, es gewesen, es nicht aushalten kann, und den Augenblick drauf es
wieder zerstören muß), im Unterschied zu mir ein großer
Bismarckbewunderer, ein Mitglied der SPD, und nun einer der Wähler
in Hamburg der neuen PRO Partei des Strafrichters Schill (in ganz Deutschland
als Richter Gnadenlos bekannt), eines extremen rechten Populisten, der
mich an Herrn Haider aus Österreich und Herrn Le Pen aus Frankreich
erinnert...
Dieser Herr *** ist ein typisches Beispiel für
eine Art von Deutschen, auf die ich allzu oft gestoßen bin und denen
Sie auch begegnen würden wenn Sie hier leben würden, die auf
ihrem opportunistischen weißen Hemd in großen Lettern ihre
political
correctness vor sich hertragen, und wenn Sie dann an den Lettern ein
wenig kratzen, oder auf die rechte Gelegenheit warten, decken Sie die alte
Farbe wieder auf, die immer noch da ist, ein konzentrisches Rot-Weiß-Schwarz...
Und es handelt sich hier nicht um einen alten
Mann, sondern einen jungen Mann, knapp über dreißig. Es muß
also doch eine Frage der Gene sein, wie ich zornig auf der vorangegangenen
Seite vorgeschlagen habe...
Für meine deutschsprachigen Leser zitiere
ich nachfolgend (mit einigen Kommentaren meinerseits) aus seinen E-Mails
an mich.
Die Zitate sind etwas aus dem (kompletten) Kontext
gerissen und geben deshalb weder die ganze Breite der Diskussion wieder
noch die logische Entwicklung der Argumente unseres "Dialogs" (obschon
es sich hier eher um den Dialog von zwei Menschen handelt, die sich nicht
verstehen können, weil sie ganz einfach nicht dieselbe Sprache sprechen),
aber sie genügen um einen kurzen Blick auf die gespaltene Seele von
Herrn *** zu werfen:
ein psychiatrischer Fall von Schizophrenie, wobei
die eine Hälfte im Einklang ist mit universalen humanistischen moralischen
Werten, während die andere trieft vor nationalistischer totalitärer
Ideologie der deutschen Hakenkreuzsorte.
Die Wahrheit ist, daß ich auf meiner "Anne
Berthe Becker"-Seite (http://www.butterbach.net.hommage.htm oder
http://www.exterritorial.net/hommage.htm) ebenso wie anderweitig auf meinen
Websites nie wissentlich eine einzige Unwahrheit gesagt habe [vielleicht
einige noch nicht eingelöste Versprechen gegeben habe... :-)]. Aber
Herr *** bezichtigt mich gerade ein Lügner zu sein, während in
Wirklichkeit er derjenige ist, der auf der ganzen Linie lügt. Weil
er keine Zivilcourage hat, sein Gesicht nicht verlieren will, der Schein
anstelle der Wahrheit der höchste deutsche Wert ist [das ist wahrscheinlich
der Grund weshalb sie heutzutage oft so gut aussehen!... ;-)], leugnet
er, auch unter vier Augen, alles was er gesagt hat.
Aber ich bin mir sicher, daß meine geschätzten
Leser scharfsinnig genug sein werden den Klang der Wahrheit zu erkennen
da wo sie ist.
~~~
***: Du hast unser Gespräch
vom 14. September 2001 absichtlich verzerrt
dargestellt und Deine Äusserungen
entsprechen in keinem Falle der
Wahrheit und stellen eine Lüge
dar, die in ihrer Gesamtheit von
einer gewissen Niederträchtigkeit
geprägt ist.
CB: Ich weiß genau was Du gesagt und ich gehört habe. Du hast zwar den Satz "das Verstecken eines aus dem KZ Entflohenen vor der Gestapo, und dies unter Lebensgefahr, [ist] kein aktiver Widerstand gegen das Nazi-Regime" so nie über Deine Lippen gebracht, aber das habe ich in meinem Kommentar ja gar nicht behauptet. Sonst hätte ich den Satz als Zitat zwischen Anführungszeichen gesetzt. Ich hatte bei dem kurzen Gespräch in meinem Flur über die Ablehnung des Abendblatts meiner Traueranzeige auf Deine Frage was denn meine Mutter als Widerstand gegen die Nazis gemacht hätte, als Beispiel erwähnt, daß - siehe oben. Daraufhin hast Du ganz einfach gesagt, das sei kein aktiver Widerstand gegen das Nazi-Regime. Also trifft meine Behauptung absolut zu (ich habe gesagt "laut mündlicher [im Gegensatz zu einer schriftlichen] Aussage" und nicht "laut wortwörtlicher Aussage").
***: Du solltest jetzt Anstand zeigen
CB: Muß man dabei die Hacken zusammenschlagen?
***: Du weisst genau, dass ich
diese Sätze nicht gesagt habe. Bedingt durch
Deine Werbung in einigen Hamburger
Zeitungen ist der Schaden, den Du
mit Deinen absichtlich verfälschten
Behauptungen gemacht hast, nicht
von der Hand zu weisen.
CB: Durch Wiederholung wird's nicht besser...
***: ein waschechter Nazi
CB: So bezeichnest Du Dich in Deiner Mail also selbst. So weit bin ich ja nicht gegangen. Ich entschuldige mich also dafür, daß ich anscheinend nicht weit genug gegangen bin, angesichts dessen was Du nun von Dir gibst (siehe weiter unten), von Nazi-Historikern abgeschrieben, von Deinen massiven Verleumdungen, ich sei ein Lügner, mal abgesehen.
***: Deine Sichtweise ist ein
wenig sonderbar. Es gab am 14. September
keine Äusserungen, fuer
die ich micht hätte entschuldigen müssen.
CB: Das ist Ansichtssache. Und hängt wohl davon ab, von welchem Ufer von Mosel und Sauer und Our man es sieht. Oder ob man Opfer oder Täter war.
***: Du versucht Worte in Deinem
Sinne zu verdrehen, dieses ist in diesem
Zusammenhang heimtückisch
und das abschliessende Resultat Deiner
verbalen Ergüsse werte ich
als Lüge.
CB: Die Worte sprechen für sich. Da braucht man nichts zu verdrehen. Daß ich sie richtig verstanden und interpretiert hatte ist bewiesen durch das was Du nunmehr von Dir gibst.
***: Du solltest Dir vielleicht
ein paar Gedanken darüber machen, warum Du
diese beinahe schon irrwitzige
Hommage an Deine Mutter in dieser Form
der Öffentlichkeit präsentierst.
Es ist nichts aus dem Leben Deiner
Mutter zu erfahren und die ganze
Veröffentlichung ist durchtränkt von
maßlosem Selbstmitleid.
Ich sehe den Zusammenhang eher in Deinem
schlechten Gewissen - ist es
nicht letztendlich so, dass es auch
düstere Momente im Zusammenleben
mit Deiner Mutter gab
CB: Irrwitzig? Vielen Dank! Ich habe mir Gedanken gemacht, mache mir andauernd welche und höre damit nicht auf, auch wenn es Dir vielleicht nicht paßt. Willst Du etwa sagen, daß Du Dir auch am 14. September Gedanken gemacht hast? Ich war fast versucht, Dir gedankenloses Daherreden zuzugestehen... Du hast auf jeden Fall, was bisher auf den Seiten steht, nicht richtig gelesen oder verstanden. Obschon das meiste erst angekündigt ist, steht durchaus schon jetzt einiges, und zwar durchaus nichts Belangloses, über das Leben meiner Mutter auf diesen Seiten; Du hast es nur noch nicht zur Kenntnis genommen oder überhaupt gefunden. Selbstmitleid? Na ja, von einem "waschechten Nazi" kann man ja kein Mitleid erwarten, da muß man schon selbst dafür sorgen. Und von einem sozialdemokratischen (oder sonstwie -- nationaldemokratisch etwa?) Kollektivisten kann man ja kein Verständnis für das Mitleid eines Individualisten mit sich selbst erwarten.
Kein Mensch sollte ohne schlechtes Gewissen auskommen. Typisch für Nazis und ähnliches Gesindel ist es ja gerade, daß sie auch heute noch immer kein schlechtes Gewissen haben, das Gewissen dem anständigen Teil der Bevölkerung überlassen, die sich dann zusätzlich zu dem eigenen schlechten Gewissen noch mit demjenigen belasten müssen, das den Nazis abgeht.
Zugegeben, es hat nicht so schöne Momente im Zusammenleben mit meiner Mutter gegeben. Meine Mutter und ich haben uns beide, eine ganze Reihe Male während diesen vielen Jahrzehnten, ungewollt, unter dem Zwang der inneren und äußeren Umstände, manchmal sogar gut gemeint, sehr Schlimmes angetan. Wir haben uns aber auch beide viel öfter und viel stärker und über längere Strecken unermeßlich Gutes getan. Unter dem Strich ist die Bilanz deshalb positiv. Über diesen Konflikt haben wir uns seit 1987 mehrmals ausführlich ausgesprochen, unsern Frieden gemacht, uns gegenseitig verziehen und uns unserer unverbrüchlichen Liebe versichert. Als sie zuletzt nicht mehr sprechen konnte, hat sie mir doch auf andre Weise immer wieder sehr deutlich ihre Dankbarkeit und ihre Liebe bezeugt. Und ich habe meine Liebe sicher auch genügend gezeigt. Und dafür gibt es bessere Zeugen als gerade Du.
Insofern brauche ich kein schlechtes Gewissen zu haben. Trotzdem: Im Nachhinein ist man immer klüger (ob das auch für Dich gilt?), und bedauert, dieses oder jenes nicht anders und besser gemacht zu haben. Erst wenn das Resultat da ist, sieht man vollständig was weshalb dazu geführt hat.
Hinzufügen möchte ich noch, daß in unserm Kulturkreis, keltisch-romanisch (und katholisch) geprägt, insbesondere im Bürgertum, Streite verbal heftiger ausgetragen werden als hierzulande, keiner zweifelt aber dabei an der grundsätzlichen Wohlgesonnenheit des Kontrahenten. Hier ist es das genaue Gegenteil: Äußerlich zurückgenommener, braver, bedächtiger, brodeln innerlich der Haß und die Intrigen um so mehr. Wo wir wieder bei dem Schein wären...
***: Du strickst Dir Deine eigene
Lebensgeschichte gerade selbst zurecht.
Es ist unwahrscheinlich, dass
Du als 5jähriges Kind viel von dem
Kriegsende mitbekommen hast.
Du wurdest zum Zeitpunkt der deutschen
Besatzung gerade geboren und
diese war ein zwar finsteres, aber
kurzes Kapitel in der Luxemburgischen
Geschichte.
CB: Ich bin 1938 geboren, bei Kriegsende war ich knapp sieben Jahre alt. Außerdem war ich sehr frühreif. Ich kann mich noch äußerst lebhaft an viele Einzelheiten eines Besuchs 1944 im Alter von knapp 6 Jahren in Nürnberg erinnern, an die brennenden Ruinen und all das herzzerbrechende Leid dort. In dem Buch von Charlotte Michaux werde ich als vierjähriger bezeichnet, das muß also 1942 gewesen sein, die Aufnahme des KZ-Flüchtlings in unserm Haus war etwa drei Monate vor meinem sechsten Geburtstag.
Mir war das Kapitel lang genug, insbesondere, da es ja noch immer nicht aufgehört hat!
***: Keiner zwingt Dich seit vielen
Jahrzehnten in Deiner Heimatstadt
Hamburg zu leben.
CB: "Heimatstadt" ist gut. In der Tat besagt die älteste bekannte urkundliche Erwähnung der Familie Butterbach, daß meine Vorfahren Hamburger waren, dazu noch sowas wie adlig, wer hätte das gedacht? Ich bin also zu meinen Ursprüngen zurückgekehrt. Und Hamburg ist zu einer Art zweiten Heimat geworden, Ersatzheimat allerdings, immer noch Exil. Und zunehmend.
Keiner zwingt mich? Und ob! Viele Menschen (durch ihre derzeitigen oder vergangenen Taten), viele Umstände, vor allem Gesetze, zwingen mich in der Tat sehr, wenn auch nicht absolut. Nur eine kleine Erpressung. Wenn ich einfach weggehe, die Freiheit habe ich, verliere ich soviel, daß ich es mir sechsmal überlege. Es sei denn, ich hätte mehr Geld, um die mit einem Wegzug verbundenen Probleme in den Griff zu bekommen.
Außerdem ist das das dümmste Argument überhaupt. Als ich in jungen Jahren selbst mal so dumm gewesen bin, einem befreundeten Deutschen, der mit der damaligen (westlichen) BRD unzufrieden war und für die DDR schwärmte, zu sagen, er solle doch dorthin ziehen, da habe ich was zu hören bekommen! Und er hat den Kontakt mit mir total abgebrochen.
Wenn man in einem Land eine Einzelheit kritisiert und eine bessere Lösung für diese Einzelheit aus einem andren Land anführt, wird man doch nicht gleich wegen dieser Einzelheit in dieses andre Land umziehen (es sei denn es geht einem um Kopf und Kragen wegen dieser "Einzelheit", wie etwa für Juden und Schwule im Dritten Reich). Sonst hätten mir ja noch mehr deutschen Tourismus weltweit als wir sowieso schon haben ;-) und es wäre ja kein Tourismus mehr, sondern Völkerwanderung...
Kritisieren heißt doch nicht ganz ablehnen. Bei etwas, das man ganz ablehnt, würde man sich nicht die Mühe machen Einzelheiten zu kritisieren. Insofern ist eine solche Kritik indirekt auch ein Kompliment. Sonst würde man sich ja gar nicht die Mühe machen.
Und überhaupt: Du scheinst wohl der Meinung zu sein, daß in der Tat die von mir angeprangerten Vorkommnisse und Mißstände zuinnerst zu Hamburg (bzw. Deutschland) gehören, wie beim durchwachsenen Fleisch, sonst bräuchte man ja nicht das Ganze wegen des Teils zu verlassen.
***: Deine Behauptung ist eine
Unverschämtheit und unterstellt mir in
kriminelle Aktivitäten verwickelt
zu sein.
CB: Du hattest zu mir gesagt, als
Du mir Geld gegeben hast, daß es von Deinem Schwarzgeld stamme, das
Du in Deinem Büro in einer Zigarrenschachtel unter den "Havannas"
verstecken würdest. Jetzt leugnest Du Deine Aussage (Du kriegst so
langsam Übung im Leugnen!) und unterstellst mir, Dich krimineller
Aktivitäten bezichtigt zu haben. In meinen nicht-totalitären,
nicht-kollektivistischen, nicht-sozialdemokratischen, nicht deutschnationalen,
nicht staatsgläubigen (etc. pp.) Augen ist Schwarzgeld nicht kriminell.
Steuern mit Waffengewalt erzwingen ist kriminell!!! Wie unverschämt
faschistoid totalitär sowas ist, kann der, der sich noch etwas Sensibilität
bewahrt hat, an einem Teil der Fernsehwerbung der GEZ ersehen.
Zu diesem Thema verweise ich auf
den Artikel "Die weiße Weste der Schwarzarbeit" von Herrn Dr. Dr.
habil. Stefan Blankertz im Heft Nr. 18 (Oktober 2001), S. 30, der Zeitschrift
"eigentümlich frei" (http://www.eifrei.de).
***: die jüdischen
Beutestücke, welche Dein
Vater an Dich weitervererbt hat
CB: Mein Vater hat einer Reihe von
Juden das Leben gerettet, indem er sie vor den deutschen Besatzern in Sicherheit
gebracht hat, d.h. über die Grenze geschmuggelt (sowas wird heutzutage
im ach so guten Deutschland oft mit Menschenhandel bezeichnet), z.B. nach
dem unbesetzten Teil von Frankreich.
Daß die Luxemburger Politikerin
Colette Flesch, selbst Halb-Jüdin, meiner Mutter die letzte Ehre erwiesen
hat, hängt sicher, neben zahlreichen andern Gründen, damit zusammen,
daß sie sich an die Aktivitäten im Widerstand meiner Eltern
erinnert hat. Es war eine Geste der Ehrerbietung und Solidarität.
Sie selbst hat, ohne Zutun meines Vaters, soweit ich weiß, das Dritte
Reich in dem südfranzösischen Ort Brive-la-Gaillarde (Corrèze)
überlebt, zusammen übrigens mit ihrem Vetter, dessen Vater mit
meinem Vater befreundet war. Ich hatte mit der ganzen Familie und sogar
der Anverwandtschaft vielfältige Beziehungen. Bis heute.
Einige Verwandte dieser durch meinen Vater geretteten Juden haben das Hilfeangebot meines Vaters abgelehnt, weil sie zu -- ich kann wohl hier den so arisch anmutenden Ausdruck blauäugig nicht verwenden -- gutgläubig waren und die Warnungen vor den Deutschen für übertrieben hielten. Sie sind allesamt im KZ umgekommen.
Nach Kriegsende ist mit der Entnazifizierung und mit den Kollaborateuren ("gielemènercher") in Luxemburg viel radikaler umgegangen worden als dies in Deutschland der Fall war, wo die Entnazifizierung bis heute, z.B. in der Strafjustiz, z.B. in Ostdeutschland, nicht abgeschlossen ist. Sicher war auch in Luxemburg nicht alles vollkommen (ein Freund meines Vaters, Henri Koch-Kent†, hat darüber ein für einige sehr beschämendes Buch geschrieben), und mein Vater war vielleicht auch nicht VOLLKOMMEN.
Aber glaubst Du wirklich, daß,
wenn die Rolle meines Vaters (und die Rolle meiner Mutter dabei) nicht
allgemein bekannt und anerkannt gewesen wären, die erste Nachkriegsregierung
im Büro meines Vaters zusammengekommen wäre und ihm dabei angeboten
worden wäre, Mitglied dieser Regierung zu werden?
Was er allerdings abgelehnt hat.
Man hat damals einen großen Bogen um die Gielemännercher gemacht und die Nichte meines Großvaters Christian Butterbach, Base meines Vaters, hätte, hätte sie denn aus einer kompromittierten Familie gestammt, kaum einen Diplomaten geheiratet, der dann unter anderm Botschafter Luxemburgs bei der UNO, in Washington, in Bern und (ad interim) in Bonn war.
Eine von meinem Vater gerettete jüdische Person/Familie hat meinem Vater, von dem Vielen was sie wegen der abenteuerlichen Flucht zurücklassen mußten oder wohl eher von dem wenigen was sie mitgenommen haben, nach geglückter Flucht als Dank drei (angewandte) Kunstgegenstände geschenkt. Diese als jüdische Beutestücke zu bezeichnen ist ein starkes Stück! Aber es kommt noch besser. Lesen Sie ruhig weiter.
[Über all dies müßte Genaueres in dem "Centre National de Documentation et de Recherche" des "Conseil National de la Résistance" beim Staatsministerium in Luxemburg (oder im dortigen Staatsarchiv, in der Nationalbibliothek oder in andern, vielleicht privaten, Archiven und Bibliotheken) zu finden sein. Wenn und sobald ich dort fündig werde, werde ich auf diesen Seiten ergänzendes und korrigierendes Material veröffentlichen.]
***: Das hat nichts mit Anstand
zu tun. Es ist vielmehr eine
Selbstverständlichkeit nicht
zu lügen.
CB: Dann tu es auch nicht!
***: Selbstmitleid durchtränkt ...
CB: Muß man nicht extrem Mitleid mit sich selbst haben, wenn man an Leute wie Herrn*** gerät??? Außerdem siehe oben, und schließlich, ist Mitleid nicht eine der Begründungen, und sicher nicht die schlechteste, also eine der Grundfesten, der Ethik (siehe etwa Schopenhauer)?
***: CB>
Wir stehen alle noch unter dem Eindruck des 11. September und der Wende,
CB> die das Ereignis bedeutet.
Verständlich, daß wir alle gestreßt reagieren.
In diesem Zusammenhang ist mir
das unverständlich.
CB: Bei Deinem Mangel an Sensibilität und Takt ist dies nur alllzu verständlich! Begrüßt wurde das Ereignis übrigens nur in den Kreisen ganz links und ganz rechts. Wo reihst Du Dich ein?... Ich war auf jeden Fall und bin bis heute von dem(den) Ereignis(sen) extrem betroffen. Und sie haben mich radikaler, kompromißloser gemacht. Es ist wirklich keine Situation von Friede, Freude, Eierkuchen. Wenn man dann von einer Bismarck-Reinkarnation an ähnlich totalitär-terroristische Verhältnisse im Dritten Reich erinnert wird, und einer eben verstorbenen, damals unter Lebensgefahr dagegen ankämpfenden, geliebten Person die Leistungen geringschätzend abgesprochen werden, kann man sicher gestreßter reagieren als sonst. Mit der Annahme, daß Du ebenfalls dadurch gestreßter reagierst, wollte ich uns eigentlich eine Brücke bauen. Aber das war wohl nicht nötig. Deine Reaktionen gehören wohl zu Deinem Naturell in allen Lebenslagen, vor, während oder nach dem 11. September 2001.
***: Subject: Friedensangebot
CB: Dein "Friedensangebot" ("ein bißchen Frieden" wie bei Nicole, wo die meisten ja auch nur Fritten verstanden haben...) ist ja doch nur wieder eine massive Attacke, wie nachstehend nachzulesen ist. Schnell noch ein paar Bomben über den Zaun werfen, damit man nachher bei den Friedensverhandlungen eine stärkere Position hat. Das beste wird sein, es bleibt jeder von nun an auf seiner Seite des Zauns und kehrt dem Zaun den Rücken.
***: Lieber Christian,
Deine antieuropaeischen Tiraden
auf Deiner Webseite kann ich nicht
verstehen. Vielleicht kann ich
Dir mit ein paar Fakten weiterhelfen.
CB: Wo um Himmels willen sind auf
meiner Webseite "antieuropaeische Tiraden"? Vielleicht ist jemand so nett
und zeigt sie mir!
***: 1. Die Traueranzeige:
Hier vermittelst Du den Eindruck,
dass es Schwierigkeiten gab Deine
Traueranzeige zu veröffentlichen
und versuchst politische Gründe dafür
heranzuziehen. In meinen Augen
hat das Abendblatt nicht ganz falsch
gehandelt, die Traueranzeige
nur ohne Webadresse zu veröffentlichen.
Du erweckst auf Deinen Webseiten
fälschlicherweise den Eindruck, dass
das für den Springer-Verlag
die Veröffentlichung wegen des Hinweises auf den
ungeprüften politischen
Widerstand Deiner Mutter ein Problem dargestellt hat.
CB: Es hat ja tatsächlich diese Schwierigkeiten gegeben. Daß die "taz" (links-alternativ oder progressiv) und das "Wort" (christlich-sozial-rechts oder konservativ) ohne mit der Wimper zu zucken und ohne Rückfrage diese Anzeige gebracht haben, zeigt ja wohl, daß sie, allgemein gesehen, veröffentlichbar war; sie enthielt nichts Anstößiges (außer für einige Ewiggestrige). Was die "politischen" Gründe anbelangt, waren da die Redakteure der "taz-hamburg" in bezug auf das "Abenblatt" in dieser Vor-den-Wahlen-Situation und nach gemachten früheren Erfahrungen aber ganz anderer Meinung. Und die kennen sich in der Hamburger politischen Landschaft viel besser aus als ich. Die waren ja schon vor meinem Anruf dabei, an einem Artikel zu schreiben über die Traueranzeigenablehnungspraxis des Abendblatts.Und sollten es keine "politischen" Gründe im engeren Sinn gewesen sein, so waren es halt "gesellschaftliche", und das ist viel schlimmer. Politik ist sowieso Scheiße. Das kann man gerade jetzt im Moment weltweit sehr gut beobachten. Aber wenn diese Scheiß-Politik nicht auf eine Gesellschaft trifft, die als Gegengift wirken kann, ist bald ziemlich alles im Eimer. Und dann kann einem Angst werden. Wo, bitte schön, abgesehen von den sehr vielen großartigen Kabarettisten, die dieses Land aufzuweisen hat (in den letzten Wochen sind mir da, zur jetzigen Situation, besonders der geniale Matthias Deutschmann und das Team des Scheibenwischers aufgefallen!), den paar kritischen Politmagazinen im Fernsehen (Panorama, Monitor, Kontraste, Report, Fakt, Frontal usw.) und den so uneinsichtigen wie unausrottbaren marxistischen Glücksverheißern und Unglücksbringern, die jetzt wieder Frühlingsluft wittern, gibt es hierzulande in der Gesellschaft breite echte Opposition??? Ich meine solche, die uns nicht wieder in ein anders gefärbtes Unglück stürzt.
Meine Argumente zum Fall Abendblatt
brauche ich eigentlich hier nicht zu wiederholen, sie sind unter Abendblatt
im Visier nachzulesen. Die Erwähnung des politischen Widerstands,
geprüft oder ungeprüft, war nicht ein "Problem", aber politisch
in dem Moment nicht opportun. Da die Anzeige nicht deswegen abgelehnt werden
konnte ohne sich zuviel Blöße zu geben, hat man das Selbstverständliche
als besondere Gunst dargestellt und damit doch einen Einblick in die wahre
Seele (und sich somit doch eine Blöße) gegeben. Bei der Veröffentlichung
einer Webadresse ging es darum, ob dies als reine Werbung zu gelten habe
(und sowas gehört zugegebenermaßen nicht in eine Traueranzeige),
deshalb die Frage der Mitarbeiterin ob es sich bei der genannten Website
um ein private oder eine kommerzielle (siehe hierzu meine Antwort im nächsten
Abschnitt) handle. Da es sich eindeutig um eine nicht-kommerzielle Website
handelt, und ich, wie auf "Abendblatt im Visier"dargelegt, keine andre
Möglichkeit hatte, war die "Werbung" nicht Hauptzweck, höchstens
ein nicht beabsichtigter Nebeneffekt (und dann für was anderes als
ein Geschäft), natürlich auch nicht unwillkommen. Ich habe bisher
allerdings in meinen Logdateien nichts direkt darauf zurückführen
können. Das am deutlichsten bekundete Interesse an dieser Hommage-Webseite
kaum aus den USA, und da liest man wohl das Abendblatt nicht...
Du bist wohl als Webmaster ein
wenig neidisch auf diese von Dir vermutete Werbewirkung, die Dir zur Zeit
nicht zur Verfügung steht (sei froh darüber, glaub mir!). [Deine
wunderbare Mutter, die leider vor einigen Jahren ebenfalls, und zwar viel
zu früh, verstorben ist, tat dies zu einem Zeitpunkt, als Du ja noch
keine kommerziellen Websites betriebst. Sorry, wenn ich mit dieser Bemerkung
Wunden aufreiße.] Also gönnst Du mir sie genau so wenig wie
es anscheinend ein Medienimperium wie die Springer-Presse tut. Alles für
sich, nur nichts den andern. Konkurrenz als "catch as catch can". Ab Erreichen
eines bestimmten Machtpotentials duldet man niemanden neben sich. Die Arroganz
der Macht [cf. die "Richtlinienkompetenz" des Kanzlers gegenüber
dem grünen Koalitionspartner, auch wenn es um Gewissensfragen geht].
***: Bei Deiner Website handelt
es sich um einen Mischmasch aus politischer
Weltanschauung und kommerziellen
Versuchen - dieses gilt insbesondere
für Deinen Marktplatz.
Wobei ich die Lithografie von Julio Le Parc
nicht ganz uninteressant finde.
Trotzdem wirkt es ein wenig
unschicklich, wenn auf der sogenannten
Hommage nur irrationale Vorwürfe und ein
bizarre Kleinteilemarkt zu finden
sind, wo Du die "Juwelen" Deiner
Mutter verhökerst.
CB: Vielen Dank für die reizenden Komplimente! Mein "Marktplatz": Ich habe, vor Jahren, als die Website gestartet wurde, jedem Besucher (eigentlich jedem, auch Nicht-Besuchern...) der Website angeboten, kostenlos Kleinanzeigen in einer dafür vorgesehenen Rubrik aufzugeben, wobei ich versprach, nicht so zickig wie üblich bei der Annahme von Inseraten zu sein (wie etwa die Springer-Presse, die ich nicht erwähnt habe, mit der ich aber schon vor sehr langer Zeit sehr negative Erfahrungen gemacht hatte in bezug auf Anzeigenannahme, negative Erfahrungen, die für mich der direkte Anlaß zu dieser Rubrik waren). Ich verdiene dabei also keinen Pfennig und in ein paar Wochen auch keinen Cent, habe nur Kosten. Wo also ist da der "kommerzielle Versuch"? Wo sonst auf meiner Website ist etwas Kommerzielles? Etwa die Hinweise auf meine freiberuflichen Tätigkeiten (als Berater, Übersetzer usw.)? [Womit ich meine Brötchen mehr schlecht als recht verdiene.] Sowas hat doch wohl auch seinen Platz auf einer privaten Homepage, oder? Damit bin ich noch weit von E-Commerce entfernt und betreibe kein Gewerbe oder Handel. Oder etwa der Link zum Partnerprogramm meines Webhosts Verio? Wie Du als Fachmann weißt, ist sowas auch auf privaten Homepages üblich, um die Providerkosten zu senken. Und Du weißt auch, daß sowas hierzulande kaum etwas einbringt. Einige Inserate, die auch außerhalb der Rubrik für Inserate zu finden sein mögen, mögen für die Auftraggeber "kommerziell" sein, sie sind aber bekanntlich kostenlos und somit für mich nicht kommerziell. Die meisten sind übrigens von Freunden oder Bekannten.
Ich hatte mir von dem Gratis-Angebot von Inseraten zusätzlich Traffic auf meiner Website erhofft. Da dies aber nur in äußerst geringem Ausmaß geklappt hat, geriet die Rubrik für mich praktisch in Vergessenheit; ich habe sie nicht mehr gepflegt und weiterentwickelt, sondern habe mich andern Rubriken zugewandt, mit denen ich vollauf beschäftigt war. Wenn nicht hin und wieder, wie z.B. in den letzten Wochen zweimal geschehen, ein Anzeigenauftrag mir ins Haus flattern würde, würde ich mich nicht mal mehr an diese Rubrik erinnern. Und Du gräbst nun diese Mumie aus. Was mich veranlaßt, die Rubrik jetzt direkt auf der Homepage zu verlinken.
Von all dem abgesehen, was die Website www.exterritorial.net anbelangt, um die es im Zusammenhang mit der Traueranzeige ja allein geht, handelt es sich um eine rein politisch aufklärerische und private Homepage, die zur Zeit, aus Arbeits- und Kostenersparnisgründen, mit der ebenfalls privaten, aber "mischmaschigeren" www.butterbach.net vereinigt ist.
Wenn Du die Lithographie (es ist übrigens eine Serigraphie, Du Kunstexperte...) von Julio Le Parc interessant findest, kannst Du ja an die im Inserat angegebene Chiffre-Adresse schreiben. Vielleicht ist sie noch erhältlich.
Nun zu Deinen weiteren Ungenauigkeiten
und Unverschämtheiten in diesem Abschnitt:
Deine "sogenannte
Hommage" besteht aus folgenden drei Hauptseiten:
| Seite
Seite 1
Seite 2
Seite 3
|
Name der
HTML-Datei
hommage.htm
hommage0.htm
hommage1.htm |
Titel
der Seite
Anne Berthe Becker
Dying in Hamburg/Mort à Hambourg/Tod
in HH
Homage/Hommage/Huldigung to/à/an Anne Berthe Becker (1906-2001) |
Kommentar
enthält nichts von dem von Dir Gesagten, reine Traueranzeige mit Links zu den beiden andren Seiten Darstellung, unter anderm, von Skandalen im Zusammenhang mit dem Todesfall. Ist die Angelegenheit mit dem Zinksarg etwa ein "irrationaler Vorwurf"? Es gibt hier keinen "bizarren Kleinteilemarkt"! Dies ist die eigentliche Hommage-Seite. Sie enthält auch keinen "bizarren Kleinteilemarkt"!
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Du verwechselst die Hommage-Seite(n) mit der gesamten Website www.exterritorial.net, weil nur dieser unvollständige URL im Inserat stand, schlicht und ergreifend deshalb, weil, wie in dem Brief an das Abendblatt erklärt, zum Zeitpunkt des Anzeigenauftrags noch gar nicht feststand/bekannt war, wie der vollständige URL lauten würde, erst kurz nachher. Im Inserat stand ja "Eine Huldigung an ihre Person wird zu einem späteren Zeitpunkt auf www.exterritorial.net erscheinen." (Übrigens eine Huldigung an eine politisch Oppositionelle auf einer politisch oppositionellen Website. Ist doch sinnig und schlüssig, oder nicht?) Das ist ähnlich wie wenn man gesagt hätte, z.B., eine Huldigung wird zu einem späteren Zeitpunkt bei Rowohlt erscheinen. Dann könntest Du ja auch nicht behaupten, irgendwas was sonst bei Rowohl erschienen ist, hätte in der Huldigung gestanden. Gleichermaßen hätte auch der Titel der Huldigung bei Rowohlt noch nicht festgestanden, und man hätte von Zeit zu Zeit in dem Verlagskatalog von Rowohlt (oder in den Bibliographien) nachschlagen müssen, so wie man sich in meinem Fall auf die Homepage der Website begeben mußte, um nach der Hommage zu suchen, die dort übrigens mit einem Link des Namens † MOURNING ~ DEUIL ~ TRAUER † bezeichnet ist. Später werde ich wohl nach Homage/Hommage/Huldigung to/à/an Anne Berthe Becker (1906-2001) umtaufen oder einen andern Titel wählen, der aber wohl das Wort Hommage enthalten wird.
Nun zur größten Unverschämtheit: "wo Du die "Juwelen" Deiner Mutter verhökerst". Sag mir bitte, wo Du Juwelen meiner Mutter erkennst. Wohl in Deinem "bizarren Kleinteilemarkt", womit wohl ein Ort unter Deiner Schädeldecke gemeint ist. Soweit in meinem Anzeigenteil Juwelen zu finden sind, und diese tatsächlich meiner Mutter zum Zeitpunkt ihres Todes gehört haben sollten (Wie kommst Du darauf? Kannst Du das beweisen?), hätte Dir auffallen müssen, daß diese in Frage kommende Anzeige etwa anderthalb Jahre vor dem Tod meiner Mutter und umso mehr auch vor der Hommage erschienen ist. Die "Unschicklichkeit" liegt also bei Dir.
***: 2. GBI:
Diese Bestattungsinstitut steht
der SPD nicht nahe - Du verwechselst
da etwas. Mittlerweile habe ich
mit einer gewissen Befriedigung zur
Kenntnis genommen, dass das Institut
reagiert hat und sich für die
erfolgten Fehler entschuldigte
und Dir über DM 3000,- rückerstattet hat.
Das emfinde ich als korrekt.
CB: In diesem Punkt mag ich mich
geirrt haben. Es war ja auch nur eine naheliegende Vermutung, die hier
nicht von entscheidender Bedeutung ist. Allerdings denkst Du vielleicht
hier nur an die SPD im engeren Sinn, also die Partei allein, während
ich alles in derem heutigen oder früheren Dunstkreis miteinbeziehe
(DGB, BfG, Neue Heimat, Volksfürsorge usw. usf., der "Speckgürtel"
sozusagen). Das GBI hat sich in der Tat nachträglich korrekt verhalten,
das sehe ich auch so, habe das auch auf meiner GBI-Seite
abschließend dargelegt. Trotzdem, zu dem Zeitpunkt wo Du schreibst,
hatte das GBI mir noch gar nichts rückerstattet. Geld kam erst zehn
Tage später.
***: 3. Hier bitte ich zu bedenken,
dass Deine Mutter ein sehr hohes Alter
erreicht hat und ich befürchte
schon benahe, dass Du Ämter, Behörden,
die Musik des lauten Nachbarn
und so weiter dafür verantwortlich
machen willst. Hierzu einen Rat:
Versuche etwas Abstand zu gewinnen
und ersticke nicht im Schmerz
um den Tod Deiner Mutter. Nutze die
vorhandenen Energien lieber für
Dich und Deine Existenzsicherung.
CB: Nein, die Ämter, die Behörden,
die Musik des lauten Nachbarn und so weiter mache ich nicht dafür
verantwortlich, daß meine Mutter ein sehr hohes Alter erreicht hat...
:-) Es waren eher die Gene und eine gute Pflege meinerseits. Aber die Gene
hätten noch viel mehr zugelassen, also noch längeres Leben und
viel bessere Gesundheit in diesen zusätzlichen Jahren, wenn nicht
eine ganze Reihe von Umständen dazu beigetragen hätten, daß
es anders gekommen ist. Ich gehöre auch zu denen, die Fehler gemacht
haben, trotz besten Willens, aber nachher ist man immer klüger. Viel
gravierendere Fehler haben aber vor allem andere gemacht. Dazu werde ich
mich noch in Teil III von Tod in HH äußern. Meine nun aber nicht,
daß ich so wirklichkeitsfremd sei, daß ich nicht inzwischen
mit dem Tod meiner Mutter besser umgehen kann, wie jeder Mensch es tun
muß in derselben Lage, die fast jeden irgendwann ereilt. Trotzdem
protestiere ich gegen Gott und den Tod. Und vor allem gegen die vielen
grundsätzlichen Ungerechtigkeiten und die ganze Unfreiheit, die alles
viel schlimmer als nötig machen, und gegen die zunehmenden Katastrophen,
die diese Umstände hervorbringen.
Keine Angst, was die Existenzsicherung
betrifft, bin ich sehr dabei.
Doch die noch verbleibenden Schulden
drücken sehr.
***: Der allgemeine Vorwurf gegen
die Deutschen und insbesondere mich -
dieses Thema umreisse ich nur
kurz und knapp.
Für mich klingen Deine Zeilen
so, als würdest Du versuchen die
geschichtlichen Zusammenhänge
in Deinem Sinne umzudeuten. Es war
sicherlich beispiellos, was die
Jahre 1933-1945 in Mitteleuropa an
Verbrechen hervorgebracht hat.
Bedenke bitte die Zusammenhänge:
Über 13 Millionen Deutschen
sind in diesen Zeiten umgekommen und zum
grossen Teil ermordet worden.
Es waren Soldaten, Zivilisten, Bürger
jüdischen Glaubens, Sozialdemokraten,
Kommunisten, Christen,
Konservative, Freidenker - sämtliche
Bevölkerungsgruppen waren davon
betroffen.
Städte und Weltkulturdenkmäler
wurden vernichtet und ich denke dabei an Hamburg,
Nürnberg und Dresden.
CB: Was Du nicht sagst. Auch ich
bin über Hamburg, Nürnberg, Dresden entsetzt, und darüber,
daß diese durchaus kriminelle, unnötige und falsche Zerstörung,
anscheinend/angeblich im Versuch durch Bombardierung ziviler Ziele die
Bevölkerung zur Rebellion gegen Hitler anzustiften, jetzt schon wieder
auf dem Programm des Schimpansen Bush und seiner Gefolgsleute steht. Aber
vergißt Du da nicht etwas? Nämlich daß nicht die Alliierten,
wenn sie auch nicht ganz und gar unschuldig am Aufkommen Hitlers waren,
sondern doch die Deutschen diesen Krieg angefangen haben. Also bitte!
Dieselbe Überlegung trifft
auf die 13 Millionen, die Du nennst, zu.
(Hast Du auch die Millionen der
Russen gezählt?)
Ein Soldat soll sich nicht wundern,
wenn er umkommt. Es ist sein Beruf zu töten oder getötet zu werden.
Er sollte desertieren, heute Kriegsdienst verweigern, und wenn schon sterben,
dann früher besser als Totalverweigerer. Und vor allem hätte
er es unterlassen sollen, den Politikern zuzujubeln, die das ganze System
in Kraft setzen. Und zwar rechtzeitig. Und nicht auf Schlag bei den Mädels
durch Uniform spekulieren.
Bürger jüdischen Glaubens?
Da sind doch wohl die meisten nicht durch direkte Kriegseinwirkung umgekommen,
sondern im KZ. Und die rechnest Du anscheinend zu den Kriegsopfern in der
deutschen Bevölkerung durch den Feind.
Sozialdemokraten? Kommunisten?
Christen? Du vergißt die Zeugen Jehovas, die Zigeuner, die Schwulen.
Und andere. Die sind auch zahlreich im KZ umgekommen.
Und sie sind alle im Inland umgekommen,
dieses Inland, das keiner überfallen hatte.
Niemand hat ihr Land überfallen.
Die Deutschen hingegen haben viele andere Länder überfallen.
Übrigens war der Überfall
von dem wir hier sprechen ja schon der dritte in der neueren Geschichte.
Und der vierte, zwar nicht gegen Luxemburg [dazu müßte man Dich
wohl zuerst wieder mobil machen!... ;-)], scheint sich ja seit ein paar
Jährchen so langsam wieder zusammenzubröseln, diesmal allerdings
unter dem Deckmantel der Alliierten, der Nato oder sonstiger Gremien, die
die Humanität und die Demokratie gepachtet haben... Dann ist ja diesmal
alles OK.
Man konnte damals wie heute Nazi
oder eben nicht Nazi sein. Wenn mal damals Nazi gewesen ist, oder wenn
man nach dem Krieg Neo-Nazi geworden war, kann man sich ändern, seine
Vergangenheit bereuen.
Wenn man nun aber wie Du sämtliche
Bevölkerungsgruppen als Opfer sieht, nicht auch in der Mehrzahl als
Täter, dann deutet man die geschichtlichen Zusammenhänge in der
Tat um, nämlich so wie üblicherweise die Noch-immer-oder-schon-wieder-Nazis
es tun.
***: Diese Verbrechen wurden möglich
durch ein fein
gesponnenes Terrornetz, welches
sich fast durch ganz Europa
erstreckte.
CB: Was Du nicht sagst, runisch
zwei. Indeed, "fast" durch ganz Europa, was ich nicht sage, bis hinein
nach Afrika! Dieses Terrornetzwerk hat für mich einen Namen: GESTAPO.
[Und noch vor Hitlers Machtergreifung
ein geiles anderes Terrornetzwerk, die SA. Und deren Abzweigung SS. Und
ich zähle längst nicht alles auf.]
Du weißt überhaupt nicht
wovon Du redest. Du hast es nicht am eigenen Leib erlebt. Die Angst gespürt.
Angst vor dieser Gestapo. Angst
vor den Nachbarn, die Spitzel waren. Angst vor den nächtlichen Luftangriffen.
Die V2, die paar Meter über
meinem Kopf vorbeischoß, als ich als kleiner Knirps zu Fuß
unterwegs war zu meinem Großvater, und die dann neben seiner Fabrik
einschlug, einen Riesenkrater hinterlassend, das Dach der Fabrik abdeckte
und die Fenster und was sonst noch zerstörte.
***: Im 2. Weltkrieg, gab es nur
wenige Heldenvölker, die
sich effizient zur Wehr setzten.
Ich denke da an Dänemark,
welches über 95 Prozent
seiner jüdischen Bevölkerung rettete,
Schweden, weite Bereiche der
Niederlande und Teile der französischen
Bevölkerung, die erfolgreich
in der Resistance kämpften und sich in
den Jahren 1944-45 teilweise
selbst befreien konnten.
CB: Deutschland ist ja dann wohl
kein Heldenvolk gewesen. Denn es hat sich nicht effizient zur Wehr gesetzt.
Und es hat auch nicht über 95 % seiner jüdischen Bevölkerung
gerettet...
Ach, diese deutsche Effizienz,
als ob es darum ginge!
Wenn Du wirklich gut informiert
wärest (zu Deiner Entschuldigung wäre anzuführen, daß
Du Dich in dieser Frage so uninformiert zeigst wie es die gesamte Weltöffentlichkeit
zum größten Teil ebenfalls ist, weil überall in den Medien,
wenn über diese Zeit berichtet wird, mein eigenes Heimatland Luxemburg
- dieses Land, das in so vieler Deutschen Augen nur ein Operettenstaat
und ein Bankschließfach ["Couponbourg"] ist - ganz einfach nicht
erwähnt und übergangen wird), dann wüßtest Du, daß
dieses kleine Land, im Verhältnis zu seiner Bevölkerung das heldenhafteste
von allen war und am meisten gelitten hat [siehe hierzu The
Truth]. Deshalb werden darüber wohl im allgemeinen keine Einzelheiten
erwähnt, weil die andern sich dann vielleicht etwas schämen müßten.
Nur ganz kürzlich habe ich zum ersten Mal (unter anderm bewirkt durch
die Öffnung wichtiger Archive), eine ganz neue Dokumentation im deutschen
Fernsehen gesehen (ZDF? ARD?), die Luxemburg nicht ignorierte (auch bei
den andern Ländern, inklusive Deutschland, viel mehr bisher unter
den Teppich gekehrte Einzelheiten brachte), und die, glaube ich mich zu
erinnern, von der BBC und Arte erstellt worden war (ich hatte das notiert
und könnte es in meinen Unterlagen heraussuchen, möchte es aber
erst später nachtragen, um all dies hier möglichst schnell online
zu bekommen).
Was Dänemark betrifft, dieses
wohl tollste aller Länder, mein Traumland überhaupt, bin ich
völlig einverstanden.
Über Schweden weiß ich
in diesem Zusammenhang nichts.
Bei den Niederlanden würde
ich doch wohl eher von sehr weiten Bereichen sprechen.
Aber über genaue Einzelheiten
kann ich mich da jetzt nicht erinnern, bin also im Moment nicht gut informiert.
In Frankreich waren die Teile auch
nicht so klein, es gab eine großartige Résistance neben einer
effizienten [:-)] Kollaboration, über die im Spiegel Spezial Nr.1/2001
unter dem Titel "Tabu Vichy" der Satz zu lesen ist: "In kaum einem anderen
Land funktionierte die Zusammenarbeit von Besetzern und Besetzten so reibungslos
wie in Frankreich." Was auf keinen Fall auf Luxemburg zutrifft [siehe hierzu
The
Truth]. Daß die Franzosen, wie Du sagst, sich teilweise selbst
befreien konnten, hängt wohl auch mit deren militärischen und
militaristischen Traditionen zusammen. Was ebenfalls auf keinen Fall auf
Luxemburg zutrifft.
Siehe weiter unten.
***: Luxemburg gehört nicht zu diesen Völkern.
CB: Und ob!
[siehe hierzu The
Truth]
Luxemburg hat nach meinem
geschichtlichen Verständnis
in weiten Teilen mit dem Nazi-Regime kollaboriert.
CB: Es hat in Luxemburg, wie überall, Kollaborateure gegeben, die Umstände dieser Kollaboration waren aber in jedem Land verschieden. Und in Luxemburg waren es ganz besondere. Daß Du das anders siehst, ist einzig und allein Deinem "geschichtlichen Verständnis" anzulasten, nicht den Fakten. Wo Du Dein geschichtliches Verständnis her hast, da scheint nicht viel gutes herzukommen. Das haben wir ja 1933-1945 gesehen.
***: Denke einmal an die Organisation
VdB - mitte 1941 hatte die VdB etwa 25 Prozent der Bevölkerung erfaßt
und
im August 1942 war mit über
85000 Mitgliedern die Höchstzahl
der VdB-Mitglieder erreicht.
Das bedeutet, dass ein höherer Prozentsatz
der Luxemburger Mitglied in dieser
Organisation war, als der
prozentuale Anteil der Deutschen
in der NSDAP.
CB: Daß Du VdB und NSDAP gleichsetzt,
das läßt sehr tief blicken. Der Druck innerhalb Deutschlands,
in die NSDAP einzutreten, war weitaus geringer, weniger terroristisch als
der in Luxemburg, in die VdB einzutreten. Es gab 300 Luxemburger in der
NSDAP, 1.200 Luxemburger "Freiwillige" bei der Wehrmacht. Nach dem Krieg
gab es nur 10.000 Verfahren aus politischen Gründen, von denen die
meisten eingestellt werden konnten. Die meisten waren nur Mitläufer
gewesen, Dummköpfe (auf Luxemburgisch: tooperten), keine Täter.
Der Druck, der Gestapo-Terror, in diese Organisationen einzutreten, war
fast unausweichlich. Es gab bekanntlich die Sippenhaft. Wer nicht spurte,
dessen gesamte Familie wurde umgesiedelt, etwa nach Schlesien. Mein eigener
Vater etwa ist "freiwillig" nach Deutschland (Nürnberg) arbeiten gegangen
um zu verhindern, daß die ganze Familie umgesiedelt wurde. Und hat
von dort aus Sabotage betrieben (als Oberstahlkontingentierungsabteilungsleiter
- Nichtdeutsche bitte einmal Luft holen! - bei der Fa. Gebrüder Theisen,
Importeure des Stahls aus den Poldi-Werken in der Tschechoslowakei und
somit auch Zulieferer der Rüstungsindustrie). Er kam später zurück,
hielt sich versteckt und arbeitete im Untergrund in der Widerstandsbewegung.
Extra für Luxemburger gab
es in Hinzert im Hunsrück ein SS-Sonderlager mit 1600 Insassen, das
als besonders grausam berüchtigt war.
Ein interessantes Detail: Aus wirtschaftlichen
Gründen waren vor der Nazi-Zeit viele Deutsche aus den nahe gelegenen
Gebieten nach Luxemburg gekommen und hatten sich als Knechte auf Bauernhöfen
verdingt, in die sie dann später eingeheiratet haben. In jedem Dorf
gab es solche. Und Du kannst Dir vorstellen, wie diese zur Heim-ins-Reich-Bewegung
und all dem sonstigen Kram standen.
Die deutsche Wehrmacht, die zuerst
das Land besetzte, hatte sich zwar sehr brutal benommen, aber versuchte,
noch einen gewissen Schein von Korrektheit zu wahren, und wunderte sich
über die "steinernen Gesichter" (die Verachtung und Ablehnung von
Kontakt ausdrückten) dieser Luxemburger, dieser verirrten Brüder,
die man heim ins Reich, in die große Heimat, holen wollte. Diese
Haltung entsprach nicht dem, was man zu erwarten vorgab. Als die Militärregierung
ging, wurde es schlimmer. Sogar die Offiziere (einen kleinen Salut bitte!)
sagten: "Nach uns kommen die Banditen." Damit war die Zivilverwaltung gemeint,
die entgegen aller internationalen Abkommen in einem besetzten Land organisiert
wurde, die tyrannische Herrschaft der Nazi-Partei und die Herrschaft der
Gestapo. Das Großherzogtum wurde dem Gau Moselland (Koblenz-Trier)
einverleibt und dem Gauleiter Gustave Simon, einem früheren Volksschullehrer,
der auf die schiefe Bahn geraten war, unterstellt.Vom ersten Tag an wurde
die Volksdeutsche Bewegung ins Leben gerufen. Die Nazis benutzten alle
Methoden der List und Gewalt, um die Luxemburger für die VdB
anzuwerben. Sie zwangen sie, in die verschiedenen Organisationen der nationalsozialistischen
Partei einzutreten: DAF, NSKK, HJ, BdM, SA, NS-Frauenschaft, NSV, und in
die Partei selbst. Die die sich sträubten wurden auf tausend Arten
verfolgt: Oft verloren sie jede Existenzgrundlage, wurden ihrer Ämter
enthoben, wurden eingesperrt, zur Zwangsarbeit verschickt, deportiert;
eine große Zahl wurden hingerichtet oder erlagen in den Konzentrationslagern.
Inzwischen organisierte sich der Widerstand in der Bevölkerung und
versteifte sich. Die offenen oder versteckten Akten des Widerstands vermehrten
sich von Tag zu Tag. Sondergerichte wüteten und die Verurteilungen
wurden immer zahlreicher und immer strenger. Der Gauleiter wollte seinem
Boss beweisen, daß er gute Arbeit geleistet habe und ersann ein besonderes
Verfahren um dies zu demonstrieren. Eine Volkszählung wurde für
den 10. Oktober 1941 angeordnet. Zu den üblichen Fragen zu den Personalien
wurden einige andere hinzugefügt, die die Staatsangehörigkeit
und die Muttersprache betrafen. Dabei wurde ausdrücklich angegeben,
daß es strengstens verboten sei, hier mit "Luxemburgisch" zu antworten,
da Luxemburgisch weder eine Staatsangehörigkeit noch eine Sprache
sei. Die hinterlistigen Organisatoren schienen sich des Ausgangs sicher.
Wie groß aber war die Verblüffung des Gauleiters, als er am
Tag davor einige Umfragen veranstalten ließ und feststellen mußte,
daß 97 % und mehr der Einwohner überall ihre Luxemburger Sprache
und Eigenschaft bekräftigt hatten. Die Volkszählung wurde sofort
abgeblasen, mit Worten die so dumm und naiv waren, daß die Sache
des Gauleiters endgültig verloren war. Aber die Leiden waren nicht
zuende. Am 30. August 1942 befahl der Gauleiter die Einführung der
allgemeinen Wehrpflicht und ließ die Luxemburger Jugend in die deutsche
Wehrmacht einziehen, entgegen dem Haager Abkommen, das das Reich 1910 ratifiziert
hatte. Da kehrte sich der Widerstand des kleinen gedemütigten und
gepeinigten Volkes zum offenen Aufruhr: Ein spontaner Generalstreik
brach im ganzen Land aus! Dies ist einzigartig in der Geschichte der von
den Deutschen besetzten Ländern!. Und dies weißt Du nicht
oder Du unterschlägst es. Damit sieht alles ganz anders aus als Du
es darzustellen versuchst. Der Gauleiter, wütend wie ein Pauker, befahl
sofort eine brutale und blutige Unterdrückung jeder antideutschen
Regung [Heutzutage haben
die Deutschen nur mehr ihre Kaufregung bei Karstadt und kaum noch Erregung
im Bett - "die säzzerin" :-)].
Er ließ den Belagerungszustand verordnen und ein Kriegsgericht einrichten,
das in acht Tagen 21 Todesurteile fällte und etwa hundert Übergaben
an die Gestapo aussprach. (Was das bedeutet, weiß jeder Luxemburger,
Stichwort Villa Pauly, ein schloßähnliches Gebäude mit
Türmen, in denen die Folterkammern der Gestapo waren [noch heute zu
besichtigen], und das heute Sitz des Nationalen Widerstandsrats, einer
Abteilung des Staatsministeriums, ist. Offizielle Eröffnung an dieser
neuen Adresse war übrigens gerade am 23. Oktober 2001.] Die Polizei
veranstaltete Massenverhaftungen [dagegen
war der Hamburger Kessel ein Kinderspiel - "die säzzerin" :-)]
und systematische Deportierungen in großem Maßstab. Eine großangelegte
Umsiedlungsaktion begann, während gleichzeitig tausende junger Männer
in die deutsche Wehrmacht gezwungen wurden. Die Schreckensherrschaft war
auf dem Höhepunkt. Die Opfer gingen in die Zehntausende: ungefähr
13.000 Zwangsrekrutierte, davon sind 3.000 gefallen bis zum September 1944
und es gab 5.000 "Refraktäre" (sich nicht Stellende) oder Deserteure,
weiterhin 5.000 Deportierte, tausende wurden inhaftiert, ins KZ geschickt,
als Zwangsarbeiter verpflichtet.
Je mehr die Deutschen wüteten,
um so mehr versteifte das Volk sich. Es unterstützte die Deportierten
und die Gefangenen, versteckte die Deserteure, schuf jede Menge von heimlichen
Hilfs- und Widerstandsorganisationen. Welcher Mittel auch immer die Nazipropaganda
sich bediente, welche Unterdrückungsmaßnahmen auch immer die
Gestapo benutzte, das Volk verlor seinen Glauben an den Sieg seines gerechten
Anliegens nicht. Dabei waren die Sendungen der BBC, die es täglich,
trotz der Drohungen und der Strafen., hörte, für das Luxemburger
Volk ein unvergleichlicher Trost und eine Erquickung.
Dies alles sind nur paar Streiflichter,
aber zeigen doch wie falsch und einseitig Du liegst. Ich hoffe, einmal
viel ausführlicher und fundierter darüber auf meinen Webseiten
berichten zu können. Zur Zeit habe ich leider keinen Zugang zu den
meisten meiner Quellen, hier im Exil.
Andererseits, was soll das Ganze
eigentlich? Du zwingst mich hier den Apologeten [Apo-was?
Ich kenne nur die Apo-theke! - "die säzzerin" :-)] für
das Luxemburger Volk zu machen. Ich bin weder für das Luxemburger
Volk und seine Kollaborateure [auf Luxemburgisch: t gielemènercher]
noch für Dänemark, Schweden, Holland, Frankreich und Deutschland
verantwortlich. Du ebenfalls nicht. Es ging nur darum, Deine Aussage richtigzustellen
und die Ehre meiner Mutter und meiner Familie zu retten. Du tust so als
ob die Luxemburger VdB-Mitglieder die Taten und Einstellungen meiner Mutter,
meines Vaters oder von mir selber trüben würden. Da zeigt sich
wieder diese kollektivistische Sippenhafteinstellung. Du bist nicht verantwortlich
für das, was die Mehrheit des deutschen Volkes sich damals zuschulden
kommen ließ, Du wirst aber schuldig, wenn Du Dich davon nicht distanzierst
und braune Geschichtsfälschungen propagierst, die von einem begeisterten
Zulauf zu VdB usw. faseln.
***: Ich erinnere mich an
Zeugnisse meines Grossvater,
welcher tatsächlich ab 1944 aktiv im
Widerstand war, er organisierte
Zusammenkünfte mit ihm verhassten Kommunisten und
Sozialdemokraten, stellte Lagerräume
zur Besprechung zur Verfügung und
erlaubte das Drucken oppositioneller
Flugblätter der Freisinningen in
seinen angegliederten Betriebsräumen.
Er weigerte sich weitgehend das
Unternehmen auf die Produktion
von Rüstungsgütern umszustellen und
trat nach der Reichsprogromnacht
aus der NSDAP aus.
Er berichtete mir aus der Kriegszeit
in Belgien, Frankreich, Griechenland und Luxemburg.
Viele Luxemburger haben sich
aktiv zum Deutschtum bekannt und die Reihen der
Freiwilligen-Corps füllten
sich rasch.
CB: Dein Großvater war also
"tatsächlich" im aktiven Widerstand. Ich habe das nie bestritten,
denn wir haben bisher nie darüber geredet, also insinuiert dieses
"tatsächlich" wieder einmal, daß meine Mutter nicht im Widerstand
war. Eine Frechheit! Und ein Hinweis darauf, daß meine Behauptung,
Du hättest meiner Mutter die Eigenschaft als aktive Widerstandskämpferin
abgesprochen, stimmt, welche Aussage Deinerseits Du ja inzwischen leugnest.
Da die Gespräche mit meinem
Vater, wegen meines höheren Alters, viel weiter zurückliegen
(die meisten waren vor 1956, dem Jahr der Scheidung meiner Eltern, also
bevor Du geboren warst!) als Deine Gespräche mit Deinem Großvater,
erinnere ich mich natürlich an weniger Zeugnisse seinerseits als noch
vor Jahren. Aber es gibt doch sehr viele, die ich in diesem Zusammenhang
bisher nicht erwähnt habe. Nur, es gibt nicht nur diese Zeugnisse,
es gibt auch Dokumente. Hast Du die auch?
Ich weiß wie heutzutage,
über ein halbes Jahrhundert nach den Ereignissen, hierzulande die
weißen Westen urplötzlich wie Pilze aus dem Boden schießen.
Damit will ich nicht gesagt haben, daß es in Deinem Fall zutrifft.
Ich will nur auf meine große
Skepsis im allgemeinen hinweisen, denn mich wundert, wieso so lange Stillschweigen
über diese Taten herrschte seitens der Protagonisten, man Jahrzehnte
lang der Meinung sein mußte, es hätte nur eine sehr geringe
Zahl von (nicht im KZ gelandeten) Widerständlern gegeben in Deutschland.
Seit ein paar Jahren ist es geradezu Mode geworden, über solches zu
berichten in Büchern, Filmen und Fernsehdokumentationen. Immer wieder
entdeckt man neue Fälle.
Vielleicht fühlt man sich
offiziellerseits bemüht, möglichst viel ausgraben zu müssen,
um gegenüber der Weltöffentlichkeit die massive Neonaziszene
und deren Sympathisanten etwas in den Hintergrund rücken zu können.
Ich selbst habe längere Zeit
in der Buchhandlung am Jungfernstieg von Anneliese Tuchel (ihr im KZ Hamburg-Fuhlsbüttel
umgekommener Bruder Reinhold Meyer war in dieser Buchhandlung, die übrigens
bereits seit 157 Jahren besteht, Gastgeber des Hamburger Zweiges
der "Weißen Rose") gearbeitet, und hautnah mitgekommen, wie rundherum
gewisser nicht zu leugnender Fakten, an der Schraube gedreht, verbrämt,
poliert, wenn nicht gar manipuliert wurde. Daß man dazu verleitet
wird, um das persönliche Leid und Schicksal zu verarbeiten, kann ich
gut verstehen. Aus der eigenen Froschperspektive sieht alles natürlich
gewaltiger und erdrückender aus als aus irgendeiner Vogelperspektive,
aber doch will ich als Individualist diese Froschperspektive verteidigen,
solange man die Objektivität nicht ganz vermissen läßt.
Findest Du nicht, daß 1944 etwas spät war? Aber besser spät als nie. Nach der Reichsprogromnacht aus der NSDAP auszutreten, so löblich das ist, ist ja noch kein aktiver Widerstand.
Er trat also aus der NSDAP aus. Zuerst war er aber mal drin.
Und was hatte er in Luxemburg zu suchen?!
Wie oft ist es mir passiert in Deutschland, wenn ich auf einer Tagung etwa, auf Reisen, im Bus, auf der Straße, ins Gespräch mit einem Herrn einer bestimmten Generation kam, und es jemand war, den ich soweit äußerst positiv einschätzen konnte, daß dieser, wenn ich erwähnte, daß ich aus Luxemburg stamme, wie aus der Flinte geschossen mir ganz ungerührt ein "Als wir damals in Luxemburg einmarschierten..." an den Kopf warf. Als ob das das Selbstverständlichste der Welt sei. Welche Taktlosigkeit, welche Unreflektiertheit!
Bei mir "einzumarschieren" hast Du also von Deinem Großvater geerbt. Hacken zusammen und los!
{PS: Als ich obige Zeile schrieb, wußte ich noch nicht, daß an Allerseelen gegen 18.30 Uhr der "Enkel des Großvaters" bei mir sich des Hausfriedensbruchs strafbar machen würde, indem er versucht hat, mit List und Gewalt in meine Wohnung einzudringen. Er stellte vor den Türspion eine mir etwas verdächtig vorkommende Dame (wegen des Kleppermantelkleidungsstils -- na ja, es war wohl kein echter Kleppermantel, aber eine Lederkluft war es allemal und in Hamburger Schwarz; sie erinnerte mich an eine Hamburger Staatsanwältin, von der ich in einem Strafprozeß, in dem ich Zeuge war, erleben mußte wie sie einen umwerfend sexy aussehenden rechtsradikalen Schlägertypen begünstigte [ob sie inzwischen Kinder miteinander haben, weiß ich nicht, aber sie haben sich nach dem Prozeß bestimmt viel Mühe gegeben...], sie hätte aber auch einen bestimmten Typus von Gerichtsvollzieherin darstellen können, den ich aber, das muß ich betonen, hierzulande noch nicht erlebt habe, außer so eine Faschotante vom Gesundheitsamt mal), so daß ich die mich rettende Geistesgegenwart hatte, die Türkette vorzulegen (eine männliche Person neben ihr konnte ich nicht klar erkennen). Sie bat etwas forsch um Einlaß, nachdem zuerst gewaltig an die Tür gedonnert und dann Sturm geläutet worden war (gottseidank haben Nachbarn das mitgekriegt, so daß ich Zeugen habe), worauf ich die Tür öffnete und ungehalten fragte was das soll -- da erkannte ich den Doppelenkel (seines Großvaters und geistiger Ururenkel Bismarcks), der sofort seinen Stiefel in den Türspalt klemmte, dann mit kräftigen Armen gegen die Tür drückte, die sich fast bog, ebenfalls Einlaß verlangend. Ich habe meine letzte Kraft aufgeboten und es gelang mir durch Dagegendrücken erst nach längeren Kampf die Tür wieder gerade soweit zuzudrücken, daß ich den Schlüssel wieder zudrehen und dann ein zweites Schloß doppelt schließen konnte. Ähnliches war mir nicht zum ersten Mal im Leben passiert und ich schleppe seit sehr langer Zeit ein damit zusammenhängendes Trauma mit mir herum. Deshalb habe ich ihn auch angeschrieen, daß er das bereuen würde. Nicht bemerkt hatte ich, bis viel später am Abend, daß das Lieblingswort aller Deutschen in meiner Hose "zu Fleisch geworden war" (Proktostase ade), so daß der koprophile Adolf aus Kakanien ["Ausländer raus!"...:-)] seinen Spaß daran gehabt hätte!}
Viele Luxemburger sollen sich aktiv zum Deutschtum bekannt haben. So viele können es nicht gewesen sein, wenn man an den Ausgang der Volksbefragung und an den Generalstreik denkt. Von welchem deutschnationalen Historiker hast Du eigentlich abgeschrieben?
***: Die Nürnberger Gesetze
wurde
den Luxemburgern aufgezwungen
und durchgeführt - dieses war in den
anderen westeuropäischen
Ländern politisch nicht durchsetzbar gewesen.
CB: ???
[Wenn man einen kleinen Schwachen
und einen großen Starken gleichzeitig überfällt und der
Starke wehrt sich und der Schwache nicht, ist das dann eine besondere Leistung
des Starken? Welche Feigheit des Überfallenden überhaupt einen
Schwachen zu überfallen!]
***: Ich erwarte eine deutliche
Entschuldigung für Deine unglaublichen
Entgleisungen, die meine Person
betreffen und bin dann gerne mit Dir
bereit darüber bei einem
Glas Wein zu diskutieren.
CB: Eine Entschuldigung hätte
ich eigentlich von Dir zu erwarten. Eine von mir kannst Du Dir sonstwo
hinschmieren. Entgleist bist Du, aber ich lag zerbeult neben den Schienen.
Auf das Glas Wein und die Diskussion verzichte ich deshalb. Soweit es etwas
zu diskutieren gibt, ist es hier erfolgt, auch ohne Wein.
Ob in Deinem Wein wohl die Wahrheit
steckt?
***: Es ist sehr
enttäuschend, wenn man hilft
und dafür nur bepöbelt und beschimpft
wird. Ich habe von Dir keine
Dankbarkeit erwartet, jedoch zumindest
den Anstand, dass Du mich nicht
dafür öffentlich verleugnest und ich
als Sündenbock für
Deine Aggressionen herhalten muss.
CB: Wer bepöbelt und beschimpft hier wen? Wer hat mit der ganzen Sache angefangen? Ich hätte also Deine Aussage (eine Leugnung oder Geringschätzung der heldenhaften Leistungen meiner Mutter), die mich so extrem tief verletzt hatte, weil sie zu einem Zeitpunkt erfolgte, da die seelische Wunde durch das Ableben meiner Mutter noch so frisch und offen war, einfach hinnehmen sollen? Ich konnte einfach nicht anders. Man kann nicht mit einer Hand Hilfe gewähren und mit einem Dolch in der andren zustoßen. Du redest auch nicht von Deinen weiteren, versprochenen, aber dann verweigerten Hilfen in den Wochen vorher (nach der ersten großen Hilfe), als Du den jetzt vorgeschobenen Grund nicht hattest. Mein Schock war deshalb so groß, weil, nach unserer viele Jahre langen "Haßliebe", nach all den Höhen und Tiefen ("zum Himmel hoch jauchzend, zu Tode betrübt"), und nach einer sehr langen Periode ohne Kontakt, in der ich Dich eigentlich gänzlich abgeschrieben hatte, weil ich Dich schlußendlich negativ bewertete, auch keinen Kontakt mehr wollte, Du aber kurz vor dem Tod meiner Mutter wieder Annäherungsversuche gemacht hattest, die für Dich sehr erstaunlich und nicht unüberzeugend waren (Dein Angebot, Dein Auto auszuleihen für eine Wochenendfahrt mit meiner Mutter ins Grüne oder nach Dänemark, und die Essenseinladung [die allererste, jemals realisierte, unter den zahlreichen angekündigten!]), und dieser Tod meiner Mutter Dich dazu veranlaßt hatte, Dich absolut großartig zu benehmen (nicht nur Deine finanzielle Hilfe, sondern auch Dein sonstiges starkes Mitgefühl, Deine Umarmungen), wodurch ich Dich innerlich dann endgültig in den Olymp erhoben hatte. Der Zwiespalt, die Skepsis Dir gegenüber waren wie weggeblasen. Ich dachte, nun haben wirs geschafft, für alle Zeiten. Urvertrauen hergestellt, auf dem man was aufbauen kann. Zilch! Wie ein Dolch in den Rücken. Daß Du auch von meinen andern Aggressionen (erzeugt durch die vielen andern schlimmen Vorkommnisse in dieser Zeit) zusätzlich ein wenig was abbekommen hast, will ich nicht ganz von der Hand weisen. Aber Du hättest ja nicht Auslöser zu sein brauchen. Wieso darfst Du von mir keine Dankbarkeit erwarten? Ich habe mich mehr als einmal überaus großzügig für Deine früheren Hilfen mit meiner Mutter bedankt. Hast Du das vergessen? Ich glaube nicht, sonst hättest Du Dich diesmal nicht so großzügig benommen. Dieses Vorkommnis hat exemplarische Züge und wird deshalb öffentlich ausgetragen. Bei dieser Austragung ist Deine Person ja anonymisiert. Aber lernen kannst Du durchaus etwas davon. Und wo verleugne ich Dich? Willst Du doch nicht anonym bleiben?
***: Denke einmal darüber nach,
CB: Nein, das überlaß ich meinen Lesern...
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Nachtrag: [siehe
The
Truth]
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Schlußbemerkung: Ich hatte eigentlich vorgehabt und gehofft, nie auf meinen Websites, insbesondere auf dieser, jemals eine solche Schlammschlacht veranstalten zu müssen. Solche, uns nicht viel weiter bringenden, Animositäten sollten unter den Tisch fallen oder andern überlassen bleiben. Es sollte weniger um Vergangenes, um Tagesauseinandersetzungen oder um scharfe Kritik von Negativem gehen, sondern mehr um positive Vorschläge für eine bessere Zukunft. Kritik schon, aber dann mehr im theoretischen, im philosophischen, politischen, wissenschaftlichen Bereich, als im persönlichen, zwischenmenschlichen. Ich wollte mit diesen aktuellen skandalträchtigen Themen im Zusammenhang mit dem Tod meiner Mutter nicht ins Fach der Boulevardpresse wechseln oder zur Ver-BILD-de-Dich-Zeitung mutieren, aber einerseits fand ich, daß die infamen oder unüberlegten oder politisch symptomatischen Angriffe auf meine Mutter vielleicht doch nicht unwidersprochen bleiben sollten (mal ganz davon abgesehen, daß ich hier sehr aus dem Bauch heraus reagiert habe), daß ich ein Recht auf Verteidigung und Klärung und eine Pflicht zur Verteidigung des Ansehens meiner Mutter hatte, andererseits, daß diese Seiten unter dem Motto "pubblichiamo il privato" durchaus hier einen Platz haben. Diese Website ist halt mehrschienig ("Mischmasch", s.o.). Eine Schiene sind die Sachen, die zu einer privaten, persönlichen Homepage gehören (und da wird noch außerordentlich viel hier erscheinen in Zukunft), bei einer zweiten geht es ebenfalls ums Private, aber weniger um mich selbst, sondern um andere (Stichwort Tagebücher, Dialoge, Briefe, Interviews, Fragebögen u.ä.), und dahinter steckt ganz deutlich ein "politisches", emanzipatorisches [aber ohne Emanzen! ;-)] Programm, bei einer dritten geht es um einige meiner ureigensten Steckenpferde, oder, anders ausgedrückt, um meine Entdeckungen im Reich des Wissens sowie meine eigenen Beiträge zu diesem Wissen und meine Lebenserfahrung, die ich weitergeben will (im einzelnen geht es vor allem um die persönliche Freiheit und Befreiung, um Aufklärung (cf. das zunehmend in Vergessenheit geratende "Siècle des Lumières"), um Individualismus, ("Individual"-) Anarchismus ["der Echte" :-)], Libertarianism, Panarchismus, Exterritorialismus usw.), bei weiteren Schienen geht es um Literatur, Kunst, Musik usw. Soweit einzelne Rubriken sich in diesem "Mischmasch" nicht wohl fühlen, zu umfangreich werden, einen sachlicheren, puristischeren oder ganz einfach andren Webseitenstil verlangen, eine bestimmte Zielgruppe neutraler, d.h. unbelastet von Sachen, die dieser Zielgruppe vielleicht mißfallen, angesprochen werden soll, ist es ein leichtes für mich, diese Rubriken auf andere Domains auszulagern. BUTTERBACH.NET/EXTERRITORIAL.NET wird aber immer das Zugangs-Portal zu all meinen Webaktivitäten bleiben.
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