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Die amerikanischen Bundesstaaten verlieren Millionen an Steuern wegen des schwunghaften Handels mit "steuerfreien" Zigaretten über das Internet. So das Ergebnis eines neuen Berichts der obersten US-Finanzbehörde, dem General Accounting Office. Der Online-Handel mit Zigaretten ist in den USA erlaubt. Beim Verkaufspreis müssen die Händler auch nicht die von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedliche "Sales Tax" berechnen. Diese Steuer beträgt bis zu, 1,50 Dollar pro Zigarettenpackung. Per Gesetz (Jenkins Act) sind die Händler allerdings dazu verpflichtet, ihre Verkäufe zu dokumentieren und diese Angaben incl. der Namen und Adressen der Käufer an die jeweils zuständige Finanzbehörde zu schicken. Diese kann dann die Steuern von den Käufern verlangen. Soweit die Theorie. In der Praxis setzen sich viele Anbieter über diese Forderung hinweg und garantieren teilweise sogar 100-prozentige Diskretion beim Kauf. In dem GAO-Bericht wird von knapp 150 Sites gesprochen, die auf diese Art und Weise Handel treiben. Was der AP-Beitrag allerdings nicht erwähnt: Viele Sites, die in Indianerreservaten betrieben werden, sehen sich nicht an den Jenkins Act gebunden. Diese Reservate der "native Americans" werden als unabhängige Staatengebilde mit eigener Verwaltung angesehen. Sie müssen keine Steuern an die Staaten abführen und sehen sich daher auch nicht verpflichtet, die Einkäufe zu melden. Daraus ergibt sich ein durchaus profitables Geschäft. Bis zum Jahr 2005 könnte der Verkauf von Zigaretten im Internet laut dem GAO-Bericht mit Steuerausfällen in der Größenordnung von 1,4 Milliarden Dollar verbunden sein.
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Allendorf/Ts. Alle Rechte vorbehalten. Werbung bei intern.de Design von Vera Kreuzberg, Ressort Suchmaschinen: Beratung durch KSO. Letztes Update: 17. August 2002 URL: http://www.intern.de/news/3295.html |
Ausgabe 32/2002 (17.08.2002)
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