R 65,J,T 5 John Zube, POB 52, Berrima, NSW 2577, Australia, 8 March 96 KLFALKE, 396 Klaus Falke, ALLGEMEINER ABSATZRING, GmbH, Postfach 100 554, 64 205 Darmstadt, Germany. Lieber Klaus, kaum zu glauben aber wieder sind schon 1 1/2 Jahrevergangen seit meinem letzten Brief. Je aelter man wird um somehr fliegt die Zeit vorbei. Und ich bin immer noch nicht dazugekommen, ausfuehrlich ueber Dein Project nachzudenken und michdazu zu aeussern. Einer der Gruende ist wahrscheinlich meine Ueberzeugung, dasseinfache Verrechnung, ohne zusaetzliche Kunstgriffe usw., schondie groessten Vorteile liefert, wenn sie nur ganz frei und gutorganisiert ist, einschliesslich papierne Zahlungsmittel, kurzeBuchkredite und electronische Wege. Um weitgehend und wenigstens oertlich das Staatspapiergeldersetzen oder ergaenzen zu koennen, genuegt es nicht wenn nureinige Geschaeftsleute unter sich ihre Verrechnungswegeverbessern. Das gaebe, im einem Kreise der gross genug ist, eingutes zusaetzliches Geschaeft aber keine volkswirtschaftlicheUmwaelzung, die lokal eine Inflation, Deflation oder Stagflationbeseitigt und eine bestaendige Konjunkturwirtschaft einfuehrt. UmDAS, mein Hauptziel zu erreichen, muss man schon viele oder sogardie meisten Arbeitnehmer, Laeden und Warenhaeuser und unabhaenigWerktaetige und Professionelle in den neuen monetaeren oderVerrechnungsprozess einschliessen, wenigstens mit einem sehrbetraechtlichen Teil ihres Einkommens und Umsatzes und dieseprivate Zahlungsgemeinschaft must auch genuegend balanziert sein.Zwar gab es im alten China auch Strassengeld, aber die Strasseschloss dann auch meist viele verschiedene Geschaefte ein. EineStrasse, in der die Geschaefte hauptsaechlich z.B. nur Buecheroder Computer anbieten waere ungeeignet. Ungeeignet waere aucheine groessere Anzahl von nur Spezialgeschaeften, mit nur einemgrossen Lebensmittelgeschaeft unter ihnen. Die Annahmefaehigkeitdes letzteren koennte die beschraenkte Annahmefaehigkeit dervielen Spezialgeschaefte nicht lange mit tragen. Zu viele derausgegebenen Scheine wuerden dann nur in dasLebensmittelgeschaeft zurueckstroemen und das koennte sie nichtausreichend fuer Loehne, Steuern, Neubestellungen und Einkaeufebei den Spezialgeschaeften verwenden. Du hast ja auch aehnlicheErwaegungen ueber Deinen Wirtschaftsring anstellen muessen. WieBeckerath sagte, Kirchtumspitzenvergoldner wuerdenSchwierigkeiten haben ihre Verrechnungsscheine oder IOUs directabzusetzen, in ihren Kaeufen und an ihre Arbeitnehmer. Andererseits gabe es aber auch Einzelgeschaefte und Firmen die,lokal gut bekannt, ihre Noten wenigstens zu Notzeiten ausgebenkoennten - zu einem beschraenkten Ausmass. Z.B. im alten ChinaCafes, Restaurants und "Brothels". Dazu kommen verbreiteteEinzelgeschaefte, wie Gas- und Electrizitaetswerke,Strassenbahn-, Eisenbahn- und Bus-Gesellschaften, mitbetraechtlichem Umsatz, der auch sehr regelmaessig ist und denihre Kunden regelmaessig irgendwie zahlen muessen. SolcheSpezialgeschaefte und, natuerlich, grosse Warenhaeuser und lokaleLadengemeinschaften sind fuer lokale Ausgaben fast ideal. Einevollstaendige Zusammenstellung potenzieller Ausgeber istwahrscheinlich noch nicht gemacht worden, waere aber noetig fuerein Handbuch. Ebenfalls, die verschiedenen Moeglichkeiten einenpraktischen Anfang mit Geldfreiheit zu machen. Abstrakt ausgesprochen und frei nach Beckerath : Jede Stelle dieviele Zahlungen zu machen und zu empfangen hat ist einpotenzieller Emittent oder eine Verrechnungszentrale. Und wenn entgegenstehende Gesetze aus politischen oderrevolutionaeren oder militaerischen Gruenden nicht angewandtwerden koennen, dann und dort kann auch der richtige Zeitpunktfuer private Emissionen sein und der groesste Bedarf fuer sie. Wenn man immer nur versucht im gegebenen Gesetzesrahmen zuarbeiten, statt ihn zu sprengen zu suchen oder sich zuermaechtigen, oder in den Stand zu setzen, ihn zu ignorieren,dann reduziert man seine theoretischen und praktischenBetrachtungen auf ein Minimum. Wenn z.B. die Schweizer Miliz fuerdie Geldfreiheit eintreten wuerde - wer koennte ihr widerstehen?Ferner, man wird dann in der Praxis allzu abhaengig von immermehr und immer haeufiger produzierten gesetzlichen Ketten, die,infolge populaerer und fachmaennischer monetaerer Vorurteile (die "Fachmaenner" sind die Priester der populaeren monetaerenReligion - sagte Beckerath, vielleicht mit einigen anderen Worten), in einigen Faellen vielleicht auch speziell und sehr schnell,vielleicht sogar uebernacht oder rueckwirkend, gegen ein neues und sonst erfolgreiches monetaeres Experimentgeschmiedet werden koennten, unter Vorgabe das ein Notstandvorlaege : die staatliche Waehrung und das Staatsgeld wuerdengefaehrdet und verschlechtert werden - waehrend in Wirklichkeitnur ihre Schlechtigkeit und Unzulaengigkeit offensichtlichgemacht werden wuerde, durch Annahmeverweigerungen undKursverluste gegen Festwaehrungen oder fast stabile andereWertmasse. Die Produktivitaet von Politikern und Bureaukraten inBezug auf neue Gesetze und Verordnungen ist nicht anzuzweifeln.Deutschland hat vielleicht schon seit Jahrzehnten die geringstenGesetzesluecken in dieser Hinsicht und ich habe noch nie voneiner Aufhebung oder Verminderung einer dieser Einschraenkungengehoert, gleichgueltig ob sie Notverordnungen waren oder vonNazis verfasst. Hoechstens hebt man ein altes Gesetz auf um esdurch ein noch schlimmeres and laengeres zu ersetzen. Wie schongesagt, einige Geschaefte kann man in dieser Situation nochmachen. Auf dem Schwarzmarkt kann man sogar in einem totalitaerenStaat noch gute Geschaefte machen - solange man nicht erwischtwird oder sich herausbestechen kann. Aber die Wirtschaft, alsGanzes, auch oertlich, macht dabei keine guten Geschaefte undbleibt zum grossen Teil dem monetaeren Despotismus und seinenFolgen unterworfen. Kann ein Schwarzmarkt sich so weit ausbreiten um eine freieWirtschaft ersetzen zu koennen, ohne auch eine monetaereRevolution zu unternehmen? Wieviel und wie wenig damit gemachtwerden kann, auch wenn betraechtlich aber doch immer noch sehrbeschraenktes Notgeld ausgegeben wird, wurde waehrend der grossenInflation und der Weltwirtschaftskrise in Deutschland und wirdjetzt in Russland gezeigt. Die Situation bleibt so schlimm dassRechts- oder Linksradikale dort wieder an die Macht kommenkoennten. Wenn man schon ein monetaeres Experiment unternehmen will, dannwaere es vielleicht ratsamer es dort zu tun wo die Leute bereitsbereit sind auf Barrikaden, in den Strassen und Haeusern zukaempfen und ihr Leben zu riskieren, nicht nur eineGesetzesstrafe. Solche Leute wuerden sich nicht viel darumkuemmern, dass ihre monetaeren Massnahmen Gesetze verletzenwurden. Sie wuerden nur ihre Revolution und ihren Lebensunterhaltdamit finanzieren wollen - WENN man ihnen das dann und dortklarmachen kann. Das ist wahrscheinlich auch zu schwierig ohnegenuegende vorangegangene Aufklaerungsarbeit. Und die brauchtimmer noch viel mehr Literatur, z.B. ueber dieRevolutionsfinanzierung und die Aufrechterhaltung und Erweiterungdes Handels zu diesen Zeiten. All die alte und neueFachliteratur muss ans Licht gebracht werden, wenigstens vonLesegeraeten, und genuegend Leute muessen sie studieren unddiskutieren und sich wenigstens ueber die Prinzipien dermonetaeren Toleranz und Freiwilligkeit und Oeffentlichkeiteinigen und sich leicht ueber gesunde Ausgabe und RueckstromTechniken und Sicherungen informieren koennen. Vielleicht haettest Du, auf lange Sicht, mehr Leute fuer DeinenPlan oder eine Abart davon mobilisieren koennen, wenn Du ihn,nicht copyright geschuetzt, z.B. auf dem Internet, auf Mikroficheund auch sonst frei, oder nur zu den Kosten, anbieten wuerdest,mit der Erklaerung, dass Du bereit waerest Interessenten zuregistrieren und, wenn genuegend Zahlungs- oder Lieferfaehigebeisammen sind, zu organisieren. Management undGeschaeftstalente sind selten genug. Viele Konkurrenz haettest Dunicht zu befuerchten. Aber die meisten dieser Versuche haltenihre Geschaeftsprinzipien und Techniken geheim. Kurt hattedarueber vielleicht auch noch eine Geheimakte, die ich nie sah.Z.B. Anfragen bei zwei solchen Versuchen in Australien bliebenfruchtlos. Ein dritter Versuch, in einer Religionsgemeinschaft,bleibt geheim. Ein vierter wurden von Gewerkschaftlern usw, diesich dabei strafbar machten, verhuscht. Die Australischen "shop currencies" gibt es meines Wissens nochimmer, aber immer noch nur im Teilzahlungsgeschaeft. Sie sind ausdiesem engen Rahmen, nicht herausgebrochen. Die taeglicheGeldstrafe auf Uebertretungen, von ca. $ 20,000, bestehtwahrscheinlich immer noch. Ich kann das oder will das nichtbestaetigen, da die entsprechende und oft in Einzelheitengeaenderte Gesetzgebung ueber zu viele teuere Gesetzesblaetterund Baende verstreut ist und keine Zusammenstellung nur dieserParagraphen und Gesetze existiert. Die Tasmanische freie Bank des"Duke of Avram" hatte ihre Notenbestaende zweimal beschlagnahmtbekommen und ich habe von ihr schon lange nicht mehr gehoert. Lets ist hier verhaeltnismaessig verbreitet aber seine groesstenUmsaetze und Teilnehmerkreise machen per Mitglied nur einelaecherlich geringe Summe aus im Jahr, einen winzigen Bruchteilihres Lebensbedarfs. Linton meint dass sein System unbegrenztausdehnbar sei, kuemmert sich aber nicht darum, wie es denn,gegen Gesetze und Gerwerkschafts- und Geschaeftsvorurteile aufArbeitnehmer und Laeden ausgedehnt werden koennte. Es wuerdeeinfach unbeschraenkt wachsen koennen, so meinte er. Ja, so wieeine Edeltanne im kleinen Blumentopf. Warum sein Grass oder seinBaum noch nicht in den Himmel gewachsen ist das fragt er sichanscheinend nicht. Dein Geschaeftsplan oder Deine Utopie, wie so viele, z.B. die vonConrad Hopman, hat den Nachteil, dass ein ganzes "package deal"angeboten wird. Einen Teil davon wuerden vielleicht viele schonunterschreiben und andere einen anderen. Aber nichtnotwendigerweise wuerden ebensoviele, insgesamt, oder die Summederjenigen, die nur Teile unterschreiben wuerden, auch Deinenganzen Geschaeftsvorschlag annehmen. Du willst, wie Kurt, nicht nur die Zahlungsweise verbessernsondern auch mehr Kapital und drittens billigeres Kapitalanbieten. Das sollte in drei verschiedenen Geschaeftsvortraegenangeboten werden, mit Kombinationen die zur Wahl stehen. 1.) Eine verbesserte und erweiterte Verrechnung soll zusaetzlicheUmsaetze bringen. Ist die Gesetzesluecke dafuer gross genug undsicher oder dauerhaft genug? Ist sie weit genug? 2.) Eine Umlage auf diese zusaetzlichen Umsaetze soll Kapital neubilden durch und fuer die Mitglieder. Die Mitglieder sollendieses Kapital nach ihren und im voraus vereinbarten Prinzipienverwalten. Insofern waere also eine "credit union" oder "creditcooperative" angeschlossen, die statt Mitgliedsbetraegen undAnteilverkaeufen und Depositen ihr Kapital durch eineUmsatzsteuer auf extra Umsaetze erhaelt. Diejenigen, die sichdaran nicht beteiligen wollen sollten Gelegenheiten erhalten ,stattdessen, fuer irgendeine andere Gewinnbeteiligung, z.B. wiesie die Mitglieder von Konsumgenossenschaften erhalten. 3.) Grundsaetzlich, soll dieses Kapital den Mitgliedern zuverbilligten Zinsen zur Verfuegung gestellt werden unter den undden Bedingungen. 4.) Fuer diejenigen, die nicht Zinsgegner sind, sondern die aufdiese Weise so viel wie moeglich ansammeln moechten und Zinsverdienen moechten, waere eine Finanzgesellschaft oder eineTrustee Gesellschaft zur Anlageverwaltung nach ihren Prinzipienzu schaffen. Vielleicht waeren noch weitere "Modules", zusammensteckbareTeile, beizufuegen. Ihre Interaktion wuerde auch klar zubeschreiben sein - und die Moeglichkeit, sich nicht an ihnen zubeteiligen und stattdessen andere und gewuenschte Vorteile zuerhalten. Sogar die Banken bieten jetzt ihren Kunden vieleKontenmoeglichkeiten, Vorzuegen und Bequemlichkeiten an, alle zuihren verschiedenen Kosten. Sie verlangen nicht mehr : "Allesoder Nichts!" Der ganze Trend im Geschaeft geht zur immergroesseren Spezialisierung. Immer mehr verschiedene Berufe undGeschaefte, immer mehr verschiedene Waren und Dienstleistungen,immer groessere Kataloge und Anzeigenteile. Auch dieselbeAutofirma offeriert viele verschiedene Modelle, in verschiedenenFarben und mit verschiedenen Motoren und andern "Options". Nichtmehr, wie Ford es allzu lange tat : "You can have any colour - aslong as it is black!" Soviel nur jetzt "off the cuff". Viel mehr waere darueber undueber damit Zusammenhaengendes zu sagen aber ich glaube nichtmehr an den Wert von unveroeffentlichten Briefen zwischen zweiLeuten, sogar dann wenn sie schon viele Meinungen teilen. DieMoeglichkeiten fuer Meinungsverschiedenheiten werden auchmultipliziert. Und keiner hat genuegend Erfahrungen, Wissen undReferenzen um alle Fehler und Risiken vermeiden zu koennen. Sieverstehen sich nur zu selten, nicht weit genug oder nicht fuerlange genug. Muendliche Diskussion kann so nicht ersetzt werdenoder vielseitige, zu verschiedenen Zeiten und von vielenergaenzte, auch graphisch dargestellte und alphabetisierte undcomputerisch suchbare Diskussionen and Handbuch Referenzen. Dein ganzer Briefwechsel darueber, auf floppy disk und fiche, undon-line, koennte wenigstens fuer einige interessant und lehrreichsein. Aber dieser Brief ist schon zu lang geworden und ich wagemich nicht daran zuvor gemachte Notizen hier umzuschreiben oderauszuarbeiten. Ich muss noch einen Stapel von Briefen schreiben bevor die erstenAntworten schon wieder zurueckkommen und bevor ich wieder einenStapel von Papier "masters" fuer meine Agentur zum Verfilmenfertig haben muss. Jetzt ist mein "filming operator" auf Urlaubund mein letztes Paket wird nur Ende April dupliziert werdenkoennen und dann habe ich noch ein weiteres, bis zu PP 1319, zumVerfilmen zur hand. Andererseits, habe ich x schriftstellerische und HerausgeberArbeiten zur Hand, endlose Kopier-, Ausschneide-, Klebe-,Korrektur- und Seitenstempel-Arbeiten, die ArbeitInhaltsverzeichnisse und Kataloge zusammenzustellen, tausende vonSeiten von Notizen einzutippen, mehrere Buecher zu uebersetzenusw. Das zusaetzliche Beckerath Material, das jetzt schon wiederfast 6 Jahre geschlummert hat, wird mich schon wenigstens einJahr Arbeit kosten. Ich brauche Lebensverlaengerung, wenigstensum einige Jahrzehnte! Aber diese Forschung ist auch noch nichtgenuegend durch Mikrofiche und Computer Veroeffentlichungengefoerdert worden. Auch mit den Kosten- und Arbeitseinsparungen der automatischen Mikrofiche Produktion kann ein Einzelner nur so und so vielmachen. Einige Dutzende bis einige Hunderte muessten ebensotaetig werden um das ganze Feld genuegend bearbeiten zu koennen. Die Millionen von "electronic fans" haben es bisher mit ihremMedium noch nicht geschafft. Frag mal nach wievieleGeldfreiheitsschriften Du da im Volltext erhalten kannst. Selbstihre Abstrakte und Bibliographien sind in vieler Hinsicht nochsehr unvollstaendig und Beitraege zum Internet scheinen darin wiein einem "black hole" zu verschwinden, wenn sie keinenMassengeschmack ansprechen. Ein anderer Vergleich : Wie einfalsch abgestelltes Buch in einer grossen Bibliothek. Aber selbstwenn ungewoehnliche Texte richtig stehen, in einer grossenBibliothek, kommt es oft vor, dass sie fuer Jahrzehne nichtausgeliehen werden und sogar dann sind manchmal ihre Blatter nochnicht ganz aufgeschnitten! Ich war der erste der die montaerenAkten von Laurance Labadie durchgesehen hat, nach Ed Weber, demLeiter der Sammlung. Das erinnerte mich an eine Bemerkung vonKurt, dass es auf der ganzen Welt fuer irgendein Spezialgebietoder auch fuer die ganze Freiheit nur je etwa 6 Anhaenger oderVerfechter gibt. Ein Social Credit Fanatiker sagte mir einmaletwas Aehnliches. Aber die Isolierung des speziell Interessierten( populaere Hobbies sind nicht gemeint ), ist ein altes Problemdass noch nicht genuegend systematisch angepackt worden ist. Esbrauchte die neuen oder eine Wiederbelebung von altenInstitutionen usw., die zusammen eine wirkliche KulturelleRevolution oder eine Beschleunigung des Aufklaerungsprozesseserreichen koennten. Die alten Wege sind fast so wie Pfade die mansich zeitweilig durch den Urwald hacken muss. Grosse Hoffnungenwerden an das Internet geknuepft aber fuer unsere Art vonMinderheit hat es noch nicht viel geleistet. Um die richtige Idee und das richtige Talent and den richtigenMann zu bringen braucht es, wie Kurt es seit 1939 vorschlug, eineIdeen und Talentenzentrale. The Institute for Social Inventions,auch mit seinem neuen Internet Anschluss, hat das noch nichtersetzen koennen. Und die meisten Anhaenger der freienMarktwirtschaft haben die Notwendigkeit DIESES Marktes auch nochnicht begriffen. Ebensowenig wie einen wirklich freien Geldmarkt,freie Wahl des Wertmasses, Freiheit in der Wahl der Arbeits undProduktionseigentumsverhaeltnisse, Freiheit in der Wahl derRegierungen und freien Gesellschaften, Freiheit unteralternativen Medien, Freiheit fuer die Annahme oder Verwerfungvon den verschiedenen Landreformvorschlaegen und ihre toleranteKoexistenz, einen vollstaendig freien Markt fuer erzieherischeKraefte und Versammlungen und Anzeigen dafuer, genuegendeArbeitsteilung unter Libertaeren und Anarchisten, den Markt einerFreiheitsenzyclopaedie, einer Bibliographie und Verkaufs,Lokations und Suchliste, den Markt einer freiheitlichenWeltbibliothek, die billig Duplikate verkaufen kann, usw, usw.Sogar die Entnationalisierung haben sie noch nicht genuegendvermarktet, nicht einmal in der Theorie. Und freie Unternehmer,wie die um TERRA LIBRA, empfehlen immer noch, unter anderenNamen, wie "multi-level marketing", so etwas wiePyramidengeschaefte, ohne sich um ihr Endresultat zu kuemmern. Was kann man mit solchen Leuten machen? Versuchen den "Remnant"zu finden und genuegend, entsprechend seinen Interessen, zuorganisieren oder coordinieren und zusammenzufuehren, aufverschiedenen erschwinglichen Wegen! Kann man in Deutschland leicht herausfinden die Ladenbestaendebei den Einzelhaendlern und Grosshaendlern, die also fuerLadenfundationsgeld schnell zur Verfuegung stehen koennten, fuerkurzfristige Kredite, zu Lohn- und Gehaltszahlungen? Wenn solcheund andere Gesamtsummen angegeben werden koennten, so koenntensie doch manche zum Nachdenken darueber anregen. Das Wort Meinungsaustausch ist irrefuehrend denn Meinungen werdenselten ausgetauscht dabei. Jeder bleibt meist bei der eigenen undhoert und versteht nur einen Teil der Meinung des anderen,registriert sie, vielleicht, zum Teil, mit seinenMissverstaendnissen und legt sie dann meist, fuer immer, zu denAkten, die spaetestens nach seinem Tode meist vernichtet werden. Ich bin dafuer jede ernst gemeine Meinung, Idee, Beobachtung usw.zu registrieren, einzuordnen, zugaengig zu machen und auf Bedarfzu duplizieren und so etwas wie ein Gesamt-Gedaechtnis derMenschheit ueber die wichtigsten sozialen Fragen zu schaffen. Aber, wen zieht eine solche Idee schon an und wer ist bereitetwas an ihrer Verwirklichung mitzuarbeiten? Die Sammler vonMuenzen, Papiergeld und Briefmarken haben viel mehr Geduld undGeld fuer ihr Hobby - obwohl es fuer die Welt nicht so nuetzlichist. 1278 & short suppl. list. PIOT, John.