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Partly English, partly German
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Friends of the
Tel.: Welbeck 0293-4
Secretary: Dr. Walter Zander
WZ/GS 12-th January 1950
My dear friend, (Prof. Dr. H. Rittershausen, see below. – J.Z.)
I thank you very much for your interesting book on the Bundesbahn which reached me yesterday. It is of particular interest to me since, as you know, the British Railways have recently been nationalised and the debate on the rentability, etc. is still in full swing. I myself am one of those who lived still in dreams of the past, believing that in Germany the nationalised railway was still a source of income to the State as it had been in our years. I was greatly interested to learn how much the situation has changed. I shall study the little book with very great interest.
I have
written to you from
There are very great problems. For the adherents of Free Banking and decentralisation there ought to be a chance, since Gandhi was strongly in favour of decentralisation, of smaller communities and also had very sound principles on the exchange of goods, although he did not know much of monetary problems.
There is a certain readiness to accept decentralisation, particularly in view of the Communist danger, and I believe that the governing people would be willing to listen.
But there is no one who would put the ideas of Free Banking convincingly to them and, therefore, they are rather undecided what to do and may well follow the tragic example of the Chinese Kuomingtang.
I met our
friend Sanjal in
Regarding
With all good wishes,
Yours sincerely
Walter Zander
Prof. Dr. H. Rittershausen,
c/o Theodor Gerstenberg,
Verlagsbuchhandlung,
Bad Hersfeld.
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Committee for World Pacifist Meeting, Santiniketan:
Sevagram:
Office address: 1,
President: Rajendra Prasad,
Vice-Presidents: Zakir Hussein, Amrit Kaur, S. Radhakrishnan, Rathindranath Tagore.
Chairman: Horace Alexander,
Hon. Treasurer: Bhagirath Kanoria,
Organizing Secretary: Hiralal Rose
Sevagram, 28. 12. 49
Dear friends Rittershausen and von Beckerath,
you may be surprised to hear from
me from
I am sending you a report on the first half, and you may see that I brought up the question of decentralized (pag.16) and free banking. There is much understanding here for the need for monetary reform, although our thoughts of the “Vier Gesetzentwuerfe” are quite new to all.
On the other hand, they follow this argument: A free and decentralized society cannot be built on monopoly and centralization. Monopoly and Zwangskkurs are forms of violence, whilst freedom and voluntary acceptance are non-violentl
I shall be
back in
With best wishes and regards
Yours old
Walter Zander
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Page 16 of the report:
“After
several delegates had described decentralization experiments in their own
communities and Dr. Walter Zander had suggested that the decentralisation and
freedom of banking might be essential, the Chairman introduced a new arrival.
This was Dr. Zaki Saleh of Iraw, professor of modern European history in the
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Page 8 of the report:
“Several
other delegates gave examples of non-violent resistance to Nazism, both in
He further
explained the attitude of the Jews under racial oppression and gave one
inspiring example of the spirit of reconciliation. He spoke of Chief Rabbi Beck
of
It was this work which had prevented him from coming to theWorld Pacifist Meeting. The delegates enthusiastically applauded the example thus set by a Jewish victim of persecution.
Ulrich von Beckerath 5. 7. 1950.
Von Frau Professor Vierkandt erfuhr ich, dass Sie
beabsichtigen (oder beabsichtigten) nach
In meinem Alter ( ich werde 69 ) ist man von Natur pessimistisch, und Sie werden diesen Umstand bei der Beurteilung dessen, was ich hier sage, in Anschlag bringen. Andererseits ist es nicht ueberfluessig, auch eine pessimistische Auffassung in Betrach zu ziehen.
(J.Z.: Nun, ein Prophet war B. nicht, aber er hatte sich ueber die vielleicht oder wahrscheinlich moeglichen Entwicklungen oft interessante Gedanken gemacht. – J.Z., 15. 9. 03.)
Hier in
1.) Der bisher aus dem Osten gelieferte, elektrische Strom ist abgeschaltet worden,
2.) Ein grosser Teil der Wasserleitungen ist ebenfalls abgeschaltet worden,
3.) Die in Ost-Berlin Wohnenden, aber in West-Berlin Arbeitenden erhalten keine Lebensmittelkarten mehr,
4.) Die in West Berlin Wohnenden, aber in Ost-Berlin Arbeitenden muessen ihre Arbeit aufgeben.
Die Durchfuehrung der Massnahmen Nr. 3 & 4 wird ja nicht innerhalb weniger Stunden geschehen koennen, aber durchgefuehrt werden die Massnahmen gewiss.
Das alles ist natuerlich der Beginn einer neuen Blockade und einer viel wirksameren als der ersten. Genuegend Kohle schafft die Luftbruecke nicht heran, das hat sich gezeigt. Wasser kann die Luftbruecke ueberhaupt nicht heranschaffen, wenn die paar noch in Betrieb befindlichen Rohre auch noch abgeschaltet werden. Was die in Ost-Berlin Wohnenden, aber in West-Berlin Arbeitenden anlangt, so sind das Facharbeiter, die im Augenblick gar nicht ersetzt werden koennen. Die in West-Berlin Wohnenden, die z.Zt. in Ost-Berlin arbeiten, die werden einfach arbeitslos, wenn sie ihre Arbeitsplaetze in Ost-Berlin verlieren.
Ich erwarte noch mehr Massnahmen.
Zu Anfang August werden Sie also in eine belagerte Stadt hineinkommen. Es kann sein, dass die Transportverhaeltnisse dann nicht anders sind als gegenwaertig. Dann ist von der Belagerung nichts zu bemerken. Es kann aber auch sein, dass Sie nicht so rasch zurueckkehren koennen; diese Moeglichkeit werden Sie auch in Erwaegung gezogen haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich realisiert, schaetze ich mit etwa 80 % ein. Einer, der weniger pessimistisch ist, oder der bessere Informationen hat als ich sie habe, der wird sie anders einschaetzen.
- - - - - -
Der Zweck
des Vorgehens gegen
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Den Ausgang des Krieges beurteile ich ebenfalls pessimistisch.
Ich sehe folgende Aktiva auf der Seite der Russen:
(J.Z.: Er sagte fast nie: “Sowjets” oder Sowjet-Regierung, wo er es eigentlich haette sagen sollen. – The line is an unwanted gift from Microsoft! - J.Z., 15.9.03.)
1.) Besitz der Atomwaffe,
2.) Besitz einer Basis fuer V-2 Waffen und zwar
einer Basis, die sich schon im letzten Kriege bewaehrt hat. Wenn diesmal die
V-2 Geschosse mit Atom-Bomben gefuellt werden, so ist
eine Mobilmachung in
3.)Uberlegene Propaganda. Diese Propaganda hat ausgereicht, um in Ostdeutschland eine bewaffnete Macht von etwa 500 000 Mann zu schaffen. Diese 500 000 sind vielleicht gar keine Kommunisten. Gewiss aber sind sie aufrichtige Feinde der Alliierten, denen sie - - infolge der russischen Propaganda - - alles zutrauen. Der Slogan “Deutsche helft euch selbst, schuetzt eure Produktionsmittel vor weiteren Demontagen durch die Alliierten”, dieser Slogan haut durch. Die jungen, bewaffneten Ost-Deutschen werden mit der Meinung einmarschieren, dass sie wirklich als Befreier kaemen. (J.Z.: Wussten sie nicht, dass in der Ostzone noch viel mehr demontiert wurde? – J.Z., 15.9.03) Die Meinung, die sie vielleicht ein paar Wochen spaeter haben werden, ist militaerisch unwichtig.
4.)Tiefe
Missstimmung gegen die Alliierten bei den Westdeutschen. In
der Presse kommt das - - natuerlich - - nicht zum Ausdruck. Aber, die
Demontagen haben das grosse moralische Kapital, das die Alliierten in West-Deutschland
investiert hatten, ganz entwertet. Der Umstand, dass speziell in
5.) Meinung auch bei den russischen Soldaten, dass sie fuer den Weltfrieden kaempften.
6.) Eine Bevoelkerung von etwa 270 Millionen, die unmittelbar vom Kreml abhaengt (maessig geschaetzt) und eine von wenigstens 500 Millionen, die fast unmittelbar dem Kreml untersteht. Dazu:
a) Fast unglaubliche, soziale Missstaende
in
weniger als etwa 1/4 , und der Anteil an der Industrie scheint nicht groesser zu sein. Dabei ist - - per
capita - - das Produkt gering, wahrscheinlich geringer als in Russland. Grosses Elend braucht noch keine
kommunistische
Gesinnung zu bewirken, aber in
teils
unterirdische, komunistische Propaganda bestanden. Die
Japan abziehen.
b.) eine wohlorganisierte, kommunistische Partei in Vorder-Indien, die auch sehr viel Anhang hat, besonders
bei der Intelligenz.
c.) ebenfalls eine wohlorganisierte, kommunistische Partei in Suedafrika. Weniger als 3 Millionen Weisse
gegen 9 Millionen Farbige, letztere nicht nur schlecht, sondern vor allem ungeschickt behandelt.
Suedafrika ist vielleicht die Schluesselstellung der Alliierten, wenn es auch nicht als solche angesehen
wird.
Ich erwarte die Aufrichtung kommunistischer Regierungen in Vorderindien, Hinterindien und in Suedafrika im Laufe des Krieges.
Das ergibt weitere 500 Millionen, die dem Kreml gehorchen.
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Passiven der Alliierten sind u.a.:
1.) Kein attraktieves, oekonomisches Programm, a.) nicht fuer das eigene Volk, b) nicht fuer den Osten, fuer
den Fall, dass er besiegt wird.
2.) Ein Finanzsystem, das die Neigung zu langfristigen Anlagen sehr reduziert hat. Kriegsanleihen daher
schwierig, wenn auch nicht ganz unmoeglich.
3.) Ein Geldsystem, zu dessen Gunsten man allenfalls sagen kann, dass es eine Kriegsfinanzierung nicht
ausschliesst.
4.) Weitgehende Sympathien nicht gerade mit dem Kreml aber mit seinem Wirtschaftssystem in sehr weiten
Kreisen der Intelligenz. Das zeigen die zahlreichen Faelle wie die des Fuchs. Auf jeden entdeckten Fall
kommen 100, die nie entdeckt werden.
5.) Eine Mentalitaet in der Bevoelkerung, die nach den ersten Explosionen russischer Atombomben einen
moralischen Zusammenbruch erwarten laesst.
6.) Auffallende Gleichgueltigkeit in Regierungskreisen gegen alles, was in Wirklichkeit und heute
kriegswichtig ist, z.B. die ungeschickte Behandlung der Farbigen in Suedafrika, die sehr schlimmen
Missstaende in Suedkorea (noch
schlimmer als die in
Kriegsfinanzierung wechseln zu muessen und sehr vieles andere. Der Vorwurf der Gleichgueltigkeit trifft
vielleicht weniger die Regierung als die gesamte "Intelligenz", aus der die Regierung hervorgegangen ist.
7.) Irrtum sehr weiter Kreise darueber, welche Methoden der Kriegfuehrung heute noch moeglich sind.
Beispiele:
a.) Die amerikanischen Flugzeuge zerstoeren nordkoreanische Ortschaften nach dem Jahrhunderte alten
Prinzip der angelsaechsischen Kriegfuehrung:
"Untertanen haben stets fuer ihre Herren
zu buessen, auch im Falle einer offenbaren Gewaltherrschaft."(Wenigstens wurde das im kuerzlichen Krieg in
Dass dieses Prinzip bis jetzt nicht nur auf die Angelsachsen beschraenkt war, sondern in der ganzen Welt als eine Selbstverstaendlichkeit galt, das entschuldigt heute die Angelsachsen nicht mehr. Auch der Umstand, dass das Prinzip in der Bibel - - Altes Testament und Neues - - als eine Selbstverstaendlichkeit gilt, ist heute keine Entschuldigung mehr.
Mit Ueberraschung las ich
kuerzlich, dass sogar die Asiaten anfangen, das Prinzip der kollektiven
Verantwortung abzulehnen. Dass der Tschiang-Kai-Shek nach der Eroberung
(Wahrscheinlich erfuhren die
Einwohner der Staedte erst durch die englischen Brandbomben, dass die Koenigin
in
Heute ist dergleichen nicht mehr so selbstverstaendlich wie frueher.
Nebenbei: ich weiss sehr wohl, dass im Opiumkrieg die Englaender die Angegriffenen waren und nicht - - wie es in Deutschland allgemein dargestellt wird - - die Chinesen.
b.) Sogar im englischen Oberhaus hat ein Mitglied verlangt, die nord-koereanische Hauptstadt solle durch eine Atombombe zerstoert werden. So selbstverstaendlich ist auch heute noch fuehrenden, englischen Politikern das System der kollektiven Verantwortlichkeit. Dass er immerhin Widerspruch fand, erscheint mir als das bisher bemerkenswerteste Ereignis des Krieges.
8.) Unterlassung fast alle Vorbereitungen auf den Krieg, obwohl es kaum einer Spionage bedurft haette um zu wissen, dass die Russen den Krieg vorbereiteten, und zwar mit ihrer gewohnten Energie, Umsicht und Gruendlichkeit.
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Auf alles das kann und wird der "Praktiker" erwidern: "Was geht euch kleine Wuermer das an! Gehorcht - - passt euch den Meinungen der Maechtigen an - - dazu seid ihr auf der Welt!"
Nun - - ich bin kein "Praktiker", und wenn ich einen Ehrgeiz habe, so ist es der, diesen Leuten nicht zugezaehlt zu werden.
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Wenn die Russen
Vor etwa 50 Jahren da wohnte ich in
Wenn es gelingt, einen juedischen Staat in Palaestina aufzurichten, dann wird kurz darauf entweder ein Aegypter aus dem Sueden oder ein Syrer aus dem Norden oder ein Assyrer aus dem Osten kommen und wird den Staat unterwerfen. (Versucht wurde das und wird es auch immer wieder werden! - J.Z., 15.9.03.)
Wir Juden - - so sagte er - - haben die geschichtliche Aufgabe ein Reich der Toleranz zu errrichten, nicht aber einen Staat unter Staaten. Auszugehen haben wir von da, wo schon Anfaenge der Toleranz vorhanden sind."
S. rechnete damals Deutschland zu den Weltgegenden, wo Toleranz zu finden ist und sogar normal ist. Da irrte er, und wer haette nicht mit ihm geirrt?
(Hitler war damals schon geboren, ahnte aber
vor 1914 schwerlich, dass sein Antisemitismus mal eine Weltmacht werden wuerde.
Ich selbst habe lange Jahre gemeint, die geschichtliche Aufgabe des Judentums sei es, der Welt dasjenige Geldsystem zu verschaffen, das praktisch zeigt: Die alten Volksmeinungen ueber die Rolle der Juden als Geldmonopolisten waren irrig. Diese Meinung teilte ich mit dem jungen Marx, der als 24-jaehriger in seiner "Judenfrage" schrieb, der Antisemitismus sei nur dadurch auszurotten, dass das jetzt vorhandene, wenn auch nicht etwa bei den Juden lokalisierte Geldmonopol gebrochen wuerde.
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Die Atombomben werden die hierin enthaltenen Irrtuemer ausradieren mitsamt denen, die sie hegten.
Es gibt Optimisten, die da
sagen: Der zweite Weltkrieg wurde ohne Giftgas gefuehrt, obwohl auf beiden
Seiten alle Vorbereitungen dazu getroffen waren. Es gab also doch damals
Menschen, die nicht ohne Verantwortungsgefuehl waren. (Dass
Hitler selbst im I. Weltkrieg durch Gas vergiftet worden war, hat ihn
vielleicht veranlasst, wenigstens auf dieses Kriegsmittel zu verzichten. -
J.Z., 15.9.03.) Warum soll in bezug auf Atombomben
nicht etwas Aehnliches stattfinden, wenn der dritte Weltkrieg tobt? Wenn Sie Meulen
sehen, so gruessen Sie ihn bitte bestens von mir.ch will
versuchen, in den naechsten Tagen auch an ihn zu schreiben. Die Verbindung
zwischen
Ihr gez.: U. von Beckerath.
U. von Beckerath 8. 8. 1950.
die Bruecke wird vom British Information Centre woechentlich publiziert. Die Auswahl aus den englischen Zeitschriften und Zeitungen ist - - wie mir scheint - - sehr geschickt, und die Uebersetzung ist gut. Die Zeitschrift wird gratis abgegeben. Sonderbarerweise werden Abonnenten von England aus nicht zugelassen. Wenn Sie wollen, so uebersende ich Ihnen die Zeitschrift regelmaessig.
Die Moeglichkeit der Entdeckung versteckter Atombomben durch “sensitive” Personen, das Wort in dem Sinne genommen, wie es Reichenbach gebrauchte, scheint mir wichtig, so dass ich mir erlaube, Ihnen meine Meinung darueber noch einmal kurz vorzutragen.
I.J.
1947 erschien in Collier’s Magazine ein Aufsatz ueber die fuer die Russen
gegebene Moeglichkeit, Atombomben in den amerikanischen Grossstaedten zu
verstecken um sie spaeter durch irgend einen Radiokram zu entzuenden, oder vielleicht auch gleich eine Zeitzuendung daran
anzubringen. Der Autor oder ein Freund von ihm hatten
probeweise Lasten, wie sie nach Groesse und Gewicht einer Atombombe
entsprechen, vom Ausland her nach den
Koennen versteckte Atombomben entdeckt werden, aehnlich wie versteckte groessere Eisenmassen durch die von solchen Massen ausgehenden Fernwirkungen entdeckt werden koennen ? Ich weiss es nicht, sage mir aber: es sollte ausprobiert werden, und besonders dann sollte es ausprobiert werden, wenn es mit weniger Kosten geschehen kann, als drei schwere Granaten aus einem grossen Schiffsgeschuetz verursachen.
Atombomben enthalten Massen von einer hohen Spannung, das Wort in einem sehr allgemeinen Sinne genommen. Es koennte sehr wohl sein, dass diese Spannung von “Sensitiven” per distance wahrgenommen wird, aehnlich wie solche “Sensitiven” ja unterirdische Wasseradern, Erzlager und sehr vieles andere wahrnehmen, worueber nicht nur Reichenbach Versuche angestellt hat. Ich las, dass bei den deutschen Truppen, die s. Zt. Im Herero-Aufstand eingesetzt waren, ein “Sensitiver” war. Die Truppe war in Gefahr in der suedafrikanischen Wueste zu verdursten. Der “Sensitive” but um die Erlaubnis, in der Nachbarschaft des Lagerplatzes seine Faehigkeit ausprobieren zu duerfen. Der Hauptmann sagte sich: “Das Schlimmste, was passieren kann, wenn’s nicht funktioniert, ist dass der Kerl von Schakalen gefressen wird, und wir hier verdursten. Hat er geschwindelt oder sich geirrt, so verdurstet er mit uns. Von der Blamage aber erfaehrt niemand. Ich riskier’s!! Und - - der Mann fand Wasser !! Als die Sache nach Beendigung des Krieges herauskam, da war der Hauptmann natuerlich bei allen Wissenschaftlern unten durch.
Ich
koennte mir vorstellen, dass auch jetzt niemand in
Die
Adressen von “Sensitiven” besass mal die “Society for Psychical Research” in
Es ist also damit zu rechnen, dass etwa aufgefundene “Sensitive”, wenn sie zu den hier in Frage kommenden Versuchen bereit sind, gar nicht experimentieren duerfen.
Sie werden die Umstaende vielleicht ebenso beurteilen wie ich und auf Grund dieses Urteils das hier vorliegende, heisse Eisen gar nicht erst anfassen. Das koennte Ihnen niemand uebel nehmen.
Mit bestem Gruss Ihr gez.: U. v. Beckerath.
U. von Beckerath 11. 8. 1951.
Am 24. 8. 1941 starb Dr. Ramin. Zehn Jahre! Und was fuer Jahre!!
Seit vielen Monaten versuche ich Ihnen zu schreiben. Aber, einer meiner Fehler ist, dass ich - - wenn ich jemand ausfuehrlich schreiben moechte - - warte, bis ich die Zeit und die Ruhe finde.
Die Zeit kriegt man nicht, und die Ruhe kriegt man erst recht nicht.
Das Leben laeuft ab wie ein zu schnell abgewickelter Film - - man kann keine Einzelheit recht aufnehmen, kommt nicht zur Besinnung, und ehe man sich’s versieht, ist alles zu Ende. Aber, nun will ich Ihnen doch wenigstens ein paar Zeilen schreiben; ist’s doch gerade in diesen Tagen etwa ein Jahr her, dass wir uns zuletzt gesehen haben.
Die
unmittelbare Veranlassung ist eine Mitteilung, die ich
von jemanden bekam, der hier in Berlin der Bewegung fuer juedisch-deutsche
Verstaendigung nahe steht. Nach dieser Mitteilung ist die “Verstaendigung” so
weit gediehen, dass viele Juden ernstlich den Uebertritt zu einer christlichen
Kirche erwaegen, und anscheinend halten sie die katholische Kirche fuer
besonders geeignet, einfach weil sie auch zur Nazizeit den “Rassismus” - -
gerade auch in bezug auf die Juden - - unerschrocken abgelehnt und aktive
bekaempft hat, soweit sie es konnte. Im Ausland - - und gerade in
Ich moechte dazu bemerken, dass nach allem Unglueck, das die Juden seit fast 20 Jahren in der ganzen Welt verfolgt, dieses Unglueck - - naemlich die entstandene Versuchung, sich einer christlichen Kirche anzuschliessen - - einer der schlimmsten ist. Kommt hinzu, dass es in einer Form ueber das Judentum gekommen ist, die sehr attraaktive sein muss und gerade auch fuer die besten. Die Gefahr ist um so groesser.
Was
nun gegen eine formelle Konversion zu sagen waere, das hat ein groesserer als ich besser gesagt als ich es sagen koennte, naemlich Immanuel
Kant. Seine “Religion” und seinen “Streit der Fakultaeten” schicke ich
Ihnen heute als Drucksache. Ich darf Sie auf die
Ausfuehrungen S. 71/72 der Kehrbach’schen Ausgabe des “Streits der Fakultaeten”
aufmerksam machen, ferner auf die Anmerkung S. 148 der “Religion”
(Vorlaender’sche Ausgabe ) und allen Stellen, die im Inhaltsverzeichnis (S.
238) unter “Judentum” angegeben sind. (Vorlaender zitiert nach den Seiten der
Originalausgabe der “Rel.”; sie sind am
Sie haben so gut wie keine Zeit zum Lesen. Aber, die paar Stellen koennen Sie lesen, und dann geben Sie wohl die Buecher an jemanden,welcher der Frage das gleiche Interesse entgegenbringt wie Sie, und der faehig ist, Kant zu wuerdigen.
Was
Kant bei aller Hochachtung vor der Religion Christi (so wie er sie auffasste)
von den christlichen Kirchen hielt, das hat er deutlich genug auf S.
145/146 dargelegt. Sie werden auch diese Stelle - - hoffe ich
- - lesen. Die Erinnerung an Franco-Spanien
wird Ihnen sagen, dass Kant’s Meinung nicht etwa veraltet ist. Sie kennen meine Meinung ueber das Judentum
aus manchen Besprechungen, die wir darueber vor vielen Jahren hatten. Es schreitet vorwaerts, wenn auch immer erst durch
Die “Babylonische Gefangenschaft”, obwohl das Volk gar nicht betreffend, sondern nur ein paar tausend Angehoerige der hoeheren Klassen, ersetzte die alte, voellig heidnische Jehovah-Vorstellung durch eine sehr viel wuerdigere. Sie kennen die im Altertum hie und da - - gerade auch bei gelehrten Juden - - vertretene Meinung, Plato und Aristoteles waeren durch Kenntnis der juedischen Schriften zu ihrem Monotheismus gelangt. Leider hatte die alte Priesterkaste Einfluss genug, um die Tieropfer wieder einzufuehren (Die Priester waren wahrscheinlich keine Vegetarier und ihr Fleischbedarf wurde dadurch billig gedeckt. – J.Z., 15.9.03.), ein abscheulicher Missbrauch und ein ganz uebler Rueckfall ins Heidentum. (Es scheint, dass gerade die Tieropfer den Anlass zur Propaganda Christi gaben. Ev. Joh., Kap. 2.)
Die Worte von dem Tempel, den Chr. wieder aufbauen wollte, und zwar innerhalb von drei Tagen nach der Zerstoerung, bedeuten gerade im Zusammenhang des Kap. 2 offenbar nichts anderes als:
“Lasst diese, and das Gebaeude gebundene Kirchengemeinschaft durch aeussere Einwirkungen zerstoert werden: in drei Tagen habe ich eine neue und bessere organisiert, die von allem heidnischen Zeremonienkram frei ist.”
Dass Chr. tatsaechlich eine solche, vorlaeufig geheime Organisation bereits geschaffen hatte, ergibt sich aus Joh. 16, 16, die auf Reisen deutet, deren Ziel und Zweck er sogar vor seinen Juengern geheim hielt. Es gibt noch ein paar Stellen, die einen vernuenftigen Sinn erhalten, wenn man sie so auslegt.
Was Chr. durch seine Predigten nicht erreichte, das erreichte Titus - - sehr gegen seinen Willen - - durch die Zerstoerung Jerusalems und des Tempels. Mit einem Schlage war das Judentum von den seinem innersten Wesen widersprechenden Tieropfern erloest, und der Weg zur Entwicklung zu einer religioesen Weltmacht war frei.
Nun band die “Hand hinter der Welt” das Judentum unloesbar an das oekonomische Problem.
Man sagt, dass die Juden den Wechsel erfunden haetten, d.h. ein Instrument, um die groessten Geldmassen unsichtbar and die entferntesten Orte zu transportieren, in seiner weiteren Entwicklung aber ein Instrument, um sich (und damit die Wirtschaft) von dem Vorhandensein von Metall as Voraussetzung zum Wirschaften unabhaengig zu machen. Die unmittelbare Veranlassung sollen Judenverfolgungen gewesen sein. Sehr moeglich, dass das richtig ist, und dass die Juden zum wenigsten vorhandene Einrichtungen verbessert haben. Wenn es richtig ist, so war hier den Juden gerade in genauem Zusammenhang mit ihrer Religion die Aufgabe gestellt, diese Emanzipation von der “Exclusive Currency Idea” zu vollenden, z.B. auch dadurch, dass sie anderswo - - gerade auch bei den Deutschen - - vorhandenen, beachtlichen Anfaenge ausbauten.
(Clearing im Mittelalter, Technik in Cantor’s “Geschichte der Mathematik” dargelegt - - wohl dem einzigen mathematischen Werk, das die gar nicht hoch genug einzuschaetzende Bedeutung des mittelalterlichen Clearing voll wuerdigt.)
Die Aufgabe hat das Judentum nicht vollendet. Das Judentum hat etwas ganz anderes getan: es hat seinen Internationalismus - - dieses unschaetzbare Aktivum - - aufgegeben und hat einen Territorial-Nationalismus in Palaestina aufgerichtet. Das Ende dieses Versuchts ist mir nicht zweifelhaft, ich mag aber jetzt nicht darueber sprechen. Ein zweiter Titus - - vielleicht ist er schon geboren - - wird den hier eingeschlagenen Irrweg kurzerhand abschneiden und das Judentum - - gegen seinen Willen - - auf seine eigentliche, weltgeschichtliche Aufgabe zurueckfuehren. Diese eigentliche Aufgabe aber wuerde zusaetzlich erschwert, wenn das Judentum seinen alten Feinden die eingangs angedeutete, ungeheuerliche, weitere Konzession machte.
Gewiss: Das Leben des Einzelnen wuerde vielleicht leichter, wenn er einer christlichen Kirche die Konzession machte. Was aber im Ernstfall diese Konzession wert ist, das zeigt die Behandlung der Konvertiten durch den Hitlerismus - - fast moechte ich sogar sagen, auch durch den spanischen Katholizismus am Ausgang des Mittelalters und spaeter.
Trotz der Haltung der Katholischen Kirche zur Hitlerzeit moechte ich doch sagen: So gut ist sie trotz allem nicht, dass sie eine Konversion wert waere.
Sie werden meine Meinungsaeusserung nicht als Moralpredigt ansehen. Ich moechte nur die Meinung Kant’s unterstuetzen.
Mir faellt gerade noch ein - - ich hatte darueber in diesen Tagen eine Diskussion - - es scheint, dass das Judentum als einzige Nation unter allen sich von Hexenprozessen frei gehalten hat. Alle anderen Nationen haben diese (den Menschen unter das Vieh stellende) Abscheulichkeiten, mitgemacht.
Ich las, dass die beruehmte Stelle: Mos. 2-tes Buch, Kap. 27, 17:
“Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen” einfach bedeutet:
“Zum Lebensunterhalt der Zauberinnen sollst du nichts beitragen”, also m.a.w.: Lauft nicht zur Kartenschlaegerinnen, Kaffeesatz-Wahrsagerinnen, und solchen Weibern!
3. Mos. 20, 6 bestaetigt diese Auslegung. Da ist nicht etwa befohlen, dass die Obrigkeit die Wahrsager etc. ausrotten soll, sondern es ist gesagt; der Jehovah selbst will sie bestrafen. Im uebrigen ist den Juden - - im Gegensatz zu allen Voelkern des Altertums - - verboten, sich mit magischem Kram zu beschaeftigen, “Tage zu waehlen”, u. dgl. Es galt also fuer sie sozusagen Nietzsche’s “Wegsehen sei meine Verneinung!”
Und den Kirchen, die Juden, Hexen etc. auf gleichem Fuss behandelt haben - - die Protestanten waren hier vielleicht schlimmer als die Katholiken - - diesen Kirchen wollen die Juden freiwillig Konzessionen machen ?????
Soviel fuer heute, etwas zusammenhanglos und in Eile (ich muss gleich weg) und in der Hoffnung, spaeter mehr schreiben zu koennen.
Mit bestem Gruss an Ihre Frau und an Sie
Ihr gez.: U. v. Beckerath.
(Ueber den ganzen Brief hatte ich mit den mir von Microsoft aufgezwungenen Linien zu kaempfen! Ich moechte sie wei Pfeile an die richtige Adresse schicken! – J.Z., 15.9.03.)
Walter Zander The Glyn, Layters way, Gerrards Cross, Bucks. 23rd October 1951
My dear von Beckerath,
I am much ashamed for the long delay in answering your letter of 11th August which reached me together with the most welcome two books just at the beginning of my holidays. I had therefore an opportunity of reading the greatest part of both carefully and leisurely. It was the rist time, I think, that I read Kant since I left Germany; and this alone was a great and unexpected pleasure. I much appreciate what you write and am very grateful for all the trouble you have taken in this matter.
There exists certainly a tendency among a Jewish minority towards one or the other form of Christianity. I do not think that the numbers are great – particularly in this country, but I understand that in France the movement is stronger. Moreover a number of leading Jewish artists, writers and philosophers have shown a strong inclination in this direction (Henry Bergson, Franz Werfel, Scholem Ash, the painter Marc Chagall and the conductor Klemperer.) It is difficult to say what the reasons are. I do not believe that it is a kind of recognition of the Christian and specially Catholic attitude in the days of the most recent persecution, although in some cases this has certainly played a part. I think it is partly a countermove against the national movement of Zionism which in spite of many achievements gives no full satisfaction to those who long for a supra-national community. In addition there is, of course, the desire of large numbers to finish once and for all with the Jewish tradition and heritage which was the cause of so much misery. As long as the Jews were filled with a sense of their religious mission the persecutions were accepted – but most are today almost indifferent to religious questions; and if they are not inspired by the rediscovery of Jewish nationalism – they are rather inclined to leave the community. Most will tend toward some religious neutrality, but some are willing to go the whole way, to become Christians or at least to bring their children up as Christians. The establishment of the state of Israel may even accelerate this process. For – whilst in the past most Jews were reluctant to leave their community in distress – many may feel today that – with the state established – their loyalty is no longer as necessary as before.
Finally, however, there are those who are really attracted by the spiritual contents of Christianity, the person of Christ, his life, his teaching and so on. Of these some have joined the Church but others proclaim themselves Christians refusing at the same time to join any existing church. Among these the previous Chief Rabbi of Bulgaria is outstanding who is preaching in Israel about the acceptance of Jesus as the Messiah.
The influence of Kant’s writings on these really religious, or even mystic minds is comparatively small.
What the future of the state of Israel will be, I can of course not say. But it is certainly true to say that most of the common practices are there repeated. In the field of banking we find a monopoly of the central bank, strictest currency regulations etc etc, and I have searched in vain for any new or independent thought in this field. The present situation is serious. About 800 000 Arabs who were agricultural producers have left the country and are replaced by the same number of people of whom only a small percentage is able to maintain themselves. The total of exports amounts to about 12 million Pounds Sterling, whilst the imports amount to about 112 million L. The gap is filled – to the smaller part – by donations from American Jewry + the smaller communities in England, Canada, South Africa – and to the largest part by loans, particularly from the American Government.
In the country the food situation is most unsatisfactory, long queues, black market, restrictions of all kind; and in foreign affairs the country becomes more and more dependent on support form the West. Immigration which during the last three years amounted to about 200 000 p.a. is now down to about half or less.
I shall be very glad indeed to hear from you again in not too far a future. Let me also know what yo think of the present German situation. I hope you are personally well.
My wife sends her kindest regards. Do you remember the days of the “suessen Brei”?
With best wishes
Your gez.: Walter Zander.
U. von Beckerath 28. X. 1951. Ihr Brief vom 23. cr., eingegangen gestern.
Lieber Herr Dr. Zander, heute nur eine Empfangsbestaetigung. Ich hoffe im Laufe der Woche zu einem Brief an Sie zu kommen.
In der Sozialpolitischen Arbeitsgemeinschaft, deren Mitglied ich bin, bereiten wir einen Volksentscheid gegen alle in Berlin noch gueltigen Gesetze for, die einer rationellen Arbeitsbeschaffung im Wege stehen, also
1.) alle Gesetze, wonach die Emission typisierter, privater Zahlungsmittel, gestueckelt wie Geld, verboten ist, z.B. auch die Emission von typisierten Verrechnungsschecks,
2.) alle Gesetze, welche Kredite auf anderer Grundlage als Papiermark verbieten,
3.) der Par. 115 der Gewerbeordnung, wonach Lohnempfaenger mit Staatsgeld entlohnt werdenmuessen, also z.B. Vertraege verboten sind (oder ungueltig sind), wonach die Entlohnung in typisierten Verrechnungsschecks stattfinden soll.
Es soll ein Riesenklamauk werden.
Allerdings nimmt mir die SPA alle freie Zeit weg. Aber, ich hoffe, dass wir jetzt schon ein Feuer entzuendet haben, dass alle Krypto-Nazis nicht mehr ausloeschen werden.
“La raison tonne en so(n…? – The edge is cut off! – J.Z.) cratere!”
Wohin sind die Tage des “suessen Breies” ?????
Mit bestem Gruss an Ihre Frau und an Sie
Ihr gez.: U. v. Beckerath.
(J.Z.: Hier war B. wieder einmal zu optimistisch. Die sehr wenigen an der Geldfreiheit interessierten Mitglieder, meist arme Rentner oder Arbeitslose, konnten sich nicht einmal etwas drucken lassen oder sich ein Versammlungslokal leisten und von den Massenmedien wurden sie einfach ignoriert. Es fehlten viele Voraussetzungen fuer eine erfolgreiche Bewegung. Sogar das beste Programm ist ohne sie nicht gut genug um bald realisiert werden zu koennen. Daher immer mein Interesse an neuen Einrichtungen und Methoden zur Beschleunigung der Aufklaerung. Aber erst mal diese zu schaffen ist auch sehr schwer, zumal selbst fuer diese fast kein Interesse besteht. – Man is a tradition-bound animal! - J.Z., 15.9.03.)
Walter Zander 97 Baker Street, London, W. 1. 10th July, 1952.
My dear Meulen,
I am very sorry I missed your visit the other day. I was in Liverpool and Manchester.
May I at first return the two photographs with many thanks. I would like to see your daughter again, and when she should come to London, please let us know. There is also the possibility of my coming to Edinburgh later this year, and if so, I shall get in touch with you before.
Now to the dispute with Beckerath. I am too far removed from the problem in question. But if you would accept my opinion, I would say this.
(1) I think that Beckerath’s principle that the value of notes should be based on the obligation of the issuer to accept his notes at full nominal value, is sound.
(2) It is obvious that the use of these notes will be limited according to the demand for the goods of the issuer.
Notes issued by a village barber shop (as issued frequently in China), will have a very small
circulation; notes issue by a national railway will have a larger circulation; and the circulation
of notes, issued by the State, and accepted for tax payments will be greater still.
(3) It will, therefore, be desirable to increase the scope of the circulation as much as possible. The
main method which Beckerath suggests is the association of several issuers in an issuing bank
(Verrechnungsbank), in which case all members promise to accept these notes against their
own goods. The principle, laid down above in para (1) remains, therefore, unchanged and is
only extended to all members of the Verrechnungsbank.
(4) Your suggestion is to increase the scope of circulation by the promise to convert the notes into
Gold. This introduces a different principle. I do not object that the issuer should be entitled to convert his notes into gold.
But I am doubtful whether he should be forced to do so, because this conversion will be demanded just in those times when it is most difficult, if not impossible, for the issuer.
(5) Now to the last question. Will the promise to convert the notes into gold make the reform
easier? I think you are right that your suggestion is more likely to secure support to-day, since it
is more familiar to the general attitude of mind. But in spite of this I am inclined to join
Beckerath’s point of view.
As far as I can see there are two principles involved.
You stress – no doubt rightly – the freedom of banking, but maintain the obligation of the bank to convert its notes into gold.
Beckerath, while sharing your devotion to freedom, wishes to establish a fundamentally different principle, i.e. the issue of notes based not on their convertibility, but on their acceptance by the issuer.
I enclose copy of this letter, and if you would forward it to our mutual friend, he may be interested to see it. I have to my grief mislaid his address. Perhaps you will be good enough to let me have it.
Kind regards,
Yours sincerely,
WALTER ZANDER
Henry Meulen, Esq.,
31
S.W.19.
(I regret that I got to peruse this statement (apart from photocopying it in 1990) only over 50 years later! – J.Z., 15.9.03.)
U. v. Beckerath 13. 12. 1955
Eigentlich wollte ich Ihnen einen laengeren Brief schreiben, aber die Kaelte setzt mir seht zu, obwohl es mir an Heizmaterial nicht fehlt. Das geht vielen alten Leuten so.
Ich
habe darueber nachgedacht, was
Vervollstaendigen Sie bitte gelegentlich die nachstehende, kleine Liste.
1.)
Das Genossenschaftswesen - - die Wirtschaftsform, der
in allen Laendern die Zukunft gehoert - - Meulen ist
anderer Meinung - - ist in
Eine Uebersetzung der vorhandenen, israelischen Genossenschaftsliteratur ueber die dort gemachten
Erfahrungen ins Arabische und ins “Hindi”, waere doch wohl zu erwaegen. Viele israelische Erfahrungen
sind unmittelbar im Orient anwendbar.
2.)
Die Volksbildung steht in
wird in keinem Lande der Welt ein groesserer Teil des Volkseinkommens fuer Bildung und speziell fuer
Buecher ausgegeben als
in
das Bildungswesen vorbildlich und ein starker Damm gegen Diktaturbestrebungen. Hohe Volksbildung
genuegt allerdings nicht, denn sonst haette Hitler nicht in Deutschland hochkommen koennen, s.Zt. doch
auch ein in der Volksbildung hochstehendes Land gewesen.
(Instead of proper proof-reading, I am forced to fight unwanted and automatically inserted lines and
numberings. The choice of none of them is not acted upon! – J.Z.)
3.)
Der Verkehr mit dem Ausland ist in
allen Gebieten tragen zur Kultur bei. Ich vermute, dass die Anzahl der Briefe aus dem Ausland pro tausend
Einwohner in
4.) Das Volk ist bewaffnet. Noch nie hat ein unbewaffnetes Volk seine Rechte und seine Freiheiten gewahrt.
Wuerde Deutschland eine
Nationalgarde gehabt haben, wie sie s.Zt.
geschaffen hat, Hitler haette nicht gesiegt. Ueber die Art der Volksbewaffnung ist zu wenig bekannt. Gibt
es Veroeffentlichungen?
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Ich besitze: “The von Hassel
Diaries, 1938 – 1944”. Es sind Geheimtagebuecher des
nach dem 20. 7. 1944 gehaengten Gesandten am Vatikan und am
Hassel gehoerte der Widerstandsbewegung an. Das Buch ist ganz hoch-interessant and beweist, dass mitten im Frieden eine Widerstandsbewegung vorbereitet werden muss. 100 Jahre lang moegen die Vorbereitungen ueberfluessig scheinen, und dann zeigt sich ploetzlich, dass sie notwendig waren.
Ueber die Finanzierung
des Widerstandes sind bisher keine Schriften erschienen,
ausser Dr. Holzhauer’s “Barzahlung in besetzten Gebieten”, Fischer,
Wenn Sie das Buch von Hassel lesen wollen, so schicke ich es Ihnen gern.
Mit bestem Gruss
Ihr gez.: U. v. Beckerath.
U. von Beckerath 27. 4. 1956
Herrn Dr. Walter Zander
The Glyn, Layters way,
Gerrards Cross, Bucks.
Einiges muss ich meinem Brief von gestern doch noch hinzufuegen.
Angenommen, es wuerde bei den Kursen eroertert, dass etwa 1/3 der Bevoelkerung Algier’s unter Arbeitslosigkeit leidet, dass aber die Arbeitslosigkeit durch Selbsthilfe der Arbeitslosen leicht beseitigt werden koennte, wenn nur einige unsinnige Par. Beseitigt wuerden, dann kriegt manches fuer die etwa teilnehmenden Algerier ein anderes Gesicht.
Anstatt franzoesische Ladeninhaber auf der Strasse lebendig zu verbrennen, werden die Algerier wohl darauf kommen, Emissionsfreiheit, Freiheit des Wertmasses und Freihandel fuer Algier zu verlangen.
Wenn die franzoesische Regierung das ablehnt, dann ist sie allerdings nicht mehr zu verteidigen.
Ist die franzoesische Regierung aber vernuenftig, dann erlischt der Aufstand rascher als ein Strohfeuer, und in 5 Jahren uebertrifft vielleicht der Wohlstand der Algerier den der franzoesischen Kononisten.
Die Algerier aber werden sich sagen, dass ie schliesslich nicht um des Kampfes willen kaempfen.
In Aegypten kommt die Landreform nicht vorwaerts, obwohl andauernd Berichte ueber die Fortschritte der Landreform veroeffentlicht werden.
Das Haupthindernis scheint zu sein, dass die Grossgrundbesitzer ihre Abloesungsbetraege in Papier-Pfund erhalten sollen. Heilmittel hier:
Goldwaehrung oder wenigstens unwiderrufliche Goldklauseln fuer diejenigen, die sie anwenden wollen.
Bezahlung des abgetretenen Landes mit Obligationsanleihen der uebernehmenden Landgenossenschaften.
Ausgeloste Obligationen und Zinsscheine sind als Verrechnungsscheine auszugestalten, auif denen also steht:
By Abgabe von Ware nimmt die Genossenschaft die Obligationen und die Zinsscheine wie Goldmuenzen an.
Wenn den an
den Kursen teilnehmenden Aegyptern eine solche Agrarreform als moeglich und
sogar als leicht durchfuehrbar dargestellt wird, so werden sie wenig Neigung
haben, sich in
Fuer die Fluechtlinge in Jordanien waere ebenfalls ein Agrarprogramm aufzustellen.
Ankauf von Land, Geraeten, Saatgut durch Verrechnungs-Obligationen, lautend auf Goldmuenzen.
Vorfinanzierung durch israelische Stellen und zwar, wenn es gewuenscht wird, in wenigen Tagen.
Das wirkt! Wenn die jordanische Regierung versuchen wuerde, die angesiedelten Arabe von ihren
Aeckern wegzuholen, um sie im Kriege zu verwenden, so koennte sie auf starken Widerstand stossen.
Zwei oder drei Beispiele koennten gruendlich ausgearbeitet werden, damit die Kursusteilnehmer sich orientieren koennen und sehen:
Die Sache kann von heute auf morgen begonnen werden.
Wenn die neu zu bildenden Agrargenossenschaften Goldanleihen aufnehmen, um Meliorationen durchzufuehren, so bezahlen in Wirklichkeit die Meliorationen das erworbene Land, den hoeheren Lebensstandard und die Altersversorgung.
Wer sich erst mal in das System hineingedacht hat, der wird Pazifist und nebenbei immun gegen den Staatskapitalismus.
Mit bestem Gruss
Ihr
U. v. Beckerath. Gez.: Bth.
U. v. Beckerath 28. 4. 1956.
Herrn Dr. Walter Zander …
vor ein
paar Jahren ersuchte
Der Betr. gab damals ein kleines Mitteilungsblatt heraus, 100 or 200 Expl. Aufl., inzwischen wieder eingegangen. Er wollte, wie er mir schrieb, aus meinem Brief einen Aufsatz fuer sein Mitteilungsblatt machen.
Ich schrieb ihm den gewuenschten Brief, und den druckte er nun in extenso ab.
Das war mir gar nicht recht. Die
Ueberschrift,die er dem Abdruck gab, ist nichtssagend,
fast sinnlos. Auch sind in dem Brief private
Mitteilungen enthalten, ferner kann ein Leser, der
Haette ich gewusst, dass mein Bekannter den Brief unveraendert abdruckt, so wuerde ich ihn ganz anders abgefasst haben, so dass keine Missverstaendnisse moeglich waren. Zurueckzunehmen habe ich allerdings nichts.
Inzwischen habe ich den Sohn des Betr. kennen gelernt, einen netten boy, der im Juni 23 Jahre alt wird. Ist radikaler Pazifist. Dem gefiel mein Brief so gut, dass er auf einem Vervielfaeltiger eine Anzahl Abzuege herstellte. Das war mir nun auch nicht recht, denn der Brief eignet sich nicht zum unveraenderten Abdruck.
Einen Abzug lege ich Ihnen hier bei. Eine gelegentliche Mitteilung ueber das, was Ihnen an dem Brief etwa misfaellt, waere mir wertvoll.
Mit
der Moeglichkeit, dass
jetzt schon ihre Friedensziele bekannt zu geben,
eine humane Behandlung der Kriegsgefangenen verspricht und - -
denen, die ihr Waffen der feindlichen Armeen bringen, besondere Vorteile verspricht.
Ich moechte noch auf folgendes aufmerksam machen.
Waehrend des amerikanischen Buergerkrieges erhielten die Greenbacks Zwangskurs.
Lincoln schrieb einen Brief an den Kongress, des Inhalts, dass er sich mit Geldtheorie nicht beschaeftigt habe, aber doch die schwersten Bedenken gegen die Einfuehrung einer Papiergeldwirtschaft mit allen ihren Schrecken habe. Der Kongress moege bessere Finanzmethoden erwaegen. Vorlaeufig gaebe er, schweren Herzens, seine Zustimmung zur Emission der ersten Serie Greenbacks.
Entweder unter dem Einfluss Lincolns oder aus eigner Initiative kam zuletzt die Regierung darauf, dass die Amerikaner Anleihen nur zeichnen wuerden, wenn die Anleihen mit Goldklauseln ausgestatted wuerden. Das geschah dann auch. Die Anleihen hatten einen guten Erfolg.
Nutzanwendung
fuer
Schleunigst aus der Papiergeldwirtschaft heraus und die Vier Gesetzentwuerfe angenommen, wobei der Gesetzentwurf Nr. IV heute zu modifizieren waere.
Ich schreibe Ihnen noch darueber.
Ich halte es fuer sehr wahrscheinlich,
dass
wenn es Goldklauseln erlaubt,
die Festsetzung aller Preise in Gold und
die ungehinderte Zirkulation von Goldmuenzen,
zu einem Zinsfuss von 4 %, sehr viel groessere Summen erhaelt, als die freiwilligen Spenden aus den USA jemals ausmachen koennen.
Nur muesste der Uebergang zur Goldrechenwaehrung (richtiger: zur Waehrungsfreiheit - - weshalb sollen Silberklauseln und Indexklauseln unter Vertragsschliessenden ausgeschlossen sein??) erfolgen, so lange noch Friede ist.
Ich vermute sehr, dass dann sogar sowjetische Kapitalisten grosse Summen in israelischen Anleihen anlegen.(Sowjetische Kapitalisten??? Gibts!! Auch anlagebeduerftige!)
Eine
Veeinigung, vielleicht sogar Ihre Jerusalemer Universitaetsvereinigung, sollte
darueber oeffentliche Vorschlaege machen. Vom ersten Tage an
wird sich eine guenstige Wirkung fuer
Es muesste von allem das Gegenteil dessen geschehen, was die Alldeutschen und die Nazis in den beiden Weltkriegen gemacht haben.
Papiergeldwirtschaft,
schlechte Behandlung der Kriegsgefangenen,
Nicht-Veroeffentlichung von Friedensbedingungen, so dass die Soldaten nicht wussten, weshalb sie totgeschossen wurden, und
Nicht-Einhaltung der Haager Landkriegsordnung (die die deutsche Regierung doch mitunterschrieben hatte!)
So viel fuer heute. Der Brief soll noch in den Nachtbriefkasten.
Mit bestem Gruss Ihr – gez.: U. v. Beckerath.
Kennen Sie das Buch von Dr. Holzhauer
(mit Vorrede von Rittershausen): “Barzahlung in besetzten Gebieten”?? (
Ich nehme an, dass Rittershausen Ihnen ein Expl. Besorgen kann.
Holzhauer zeigte z.B., dass
Bluecher die Schlacht bei Ligny verlor, weil etwa 1/3
seiner Armee zu Requisitionen verwendet wurde.
Holzhauer hatte i.J. 1939 ein Expl. seines Buches an den japanischen Generalstab geschickt, und - - in den ersten Monaten des ostasiatischen Krieges waren die japanischen Militaernoten genau nach den Vorschlaegen Holzhauer’s fundiert.
Bth.
U. v. Beckerath 27. 5. 1959.
Herrn Dr. Walter Zander, …
von den Vier Gesetzentwuerfen fand sich vor einigen Jahren dank der Aufmerksamkeit von Frl. Maria Bloesz ein Expl. mit Ihrem Kommentar. Hiervon habe ich vor einigen Tagen eine Photokopie herstellen lassen.
Besitzen Sie noch ein Expl. mit Ihrem Kommentar?
Wenn nicht: Wollen Sie das meinige haben?
Wenn Sie auch selbst in der Zahlungsmittelreform nicht mehr aktive sind, so waere es doch moeglich, dass einer Ihrer Bekannten es mal wird, vielleicht gerade auf Grund Ihrer diversen Arbeiten.
Ich
rechne mit der Moeglichkeit eines kommunistischen Putsches und anschliessender
Unmoeglichkeit fuer Berliner mit London zu korrespondieren oder gar Drucksachen
dorthin zu schicken, die mit Sowjetismus nichts zu tun haben. Deshalb scrheibe ich ihnen jetzt.
Sie erinnern sich an meinen jungen Freund Joern Zube. Im vorigen Jahr richtete er eine Petition an den Senat, worin der Senat gebeten wurde, bei den Besatzungsmaechten und bei der Bundesregierung um die Erlaubnis einzukommen, in Berlin eine Miliz, etwa nach altamerikanischem Muster, zu bilden, um Putschen der Kommunisten entgegentreten zu koennen.
Er wurde in der Presse greulich angestaenkert, bei seiner vorgesetzten Behoerde ebenfalls, und es wurde ihm “aufgepasst”.
Z. sah, dass fuer ihn keine
Arbeitsmoeglichkeit mehr in
Anfang Mai wurde er auch in der Ost-zonalen Presse als “bekannter Militarist” angegriffen, und daraufhin nochmals in der Berlin-Hamburger Zeitung “Die Welt”.
Mit bestem Gruss an Sie und an Ihre Frau
Ihr gez.: U. v. Beckerath.
U. v. Beckerath 23. 6. 1959. Ihr Brief vom 22. cr.
Herrn Dr. Walter Zander, …
Ihre Schriften
1.) Eisenbahngeld,
2.) Ausweg aus dem Waehrungschaos,
3.) Der Kampf der Wertpapierbesitzer,
Haben hier gezuendet bei einer
aus
Frau Aneta Locker, Berlin W 30, Stuebbenstgsrasse 8, I, bei Kocher.
Vor einigen Wochen veroeffentlichte die “Welt” einen Aufsatz, worin mitgeteilt wurde, dass Delegationen aus den neuen Negerstaaten in Israel weilen, um das dortige Genossenschaftswesen zu studieren mit dem Endzweck, in den neuen Staaten moeglichst viel Genossenschaften zu errichten.
Frau Locker beabsichtigt, an die Universitaet Jerusalem zu schreiben und die Universitaet zu bitten, einen Meinungsaustausch unter den Lehrenden sowie als unter den Studenten zu veranstalten darueber,
ob es fuer
und bei den Kursen fuer auslaendische Genossenschaftsinteressenten darauf hinzuweisen,
dass die Einfuehrung einer solchen monetaeren Freiheit in allen Laendern erwogen werden sollte, die sich vor Wirtschaftskrisen sichern wollen.
Im Zusammenhang damit sollte erwogen werden, ob die z.Zt. in
Was meinen Sie dazu?
Haetten Sie etwas dagegen, dass Frau Locker die Universitaet ausdruecklich auf Ihre Schriften hinweist?
Meine Meinung ist, dass wenn Israel bei sich monetaere Freiheit in bezug auf Wertmass und Emission einfuehrte, auch seine politischen Freunde aufforderte, ihm hier zu folgen, Israel einen Aufschwung erleben wuerde, analog dem Aufschwung Tanger’s bevor die Marokkaner die Stadt besetzten.
Mit
seinen politischen Freunden koennte dann
Mit bestem Gruss an Sie und an Ihre Frau
(J.Z.: Um den Erfolg dieser Reform zu sichern muesste sie noch verallgemeinert werden, auf das politische und soziale Gebiet, d.h., es muessten auch alle Arten von exterritorial autonomen Rechtsgemeinschaften von Freiwilligen zugelassen werden, besonders die von Arabern, aber auch von allen Arten von juedischen und christlichen und freigeistigen, humanistischen, atheistischen usw., die sich nicht mit ihrer Mitgliedschaft nicht nur auf Israel sondern auf die ganze Welt erstrecken koennten.
Der
israelische Territorialstaat wuerde so auf seine freiwilligen Mitglieder
beschraenkt werden, ebenso wie schliesslich alle anderen gegenwaertig
bestehenden Territorialstaaten und ein Motiv um Territorien zu kaempfen wuerde
es nicht laenger geben, auch keine territorialen Maechte.Aber zur gleichen Zeit
koennte diese freiwillige Gemeinschaft auch Mitglieder aus der ganzen Welt
erhalten. Ebenso, natuerlich, alle anderen freiwillige und autonome
Rechtsgemeinschaften, die zuerst in
Ganz nebenbei und auch automatisch wuerden diese Rechtgemeinschaften Friedensmotive und Moeglichkeiten einfuehren.
Die wirkliche Autonomie von freiwilligen Gemeinschaften koennte auf diese Weise viel weiter gehen als es nach dem Territorialprinzip moeglich waere.
Wo die Religionsfreiheit und religioese Toleranz bereits realisiert sind, da haben sie fuer diese politischen und sozialen Moeglichkeiten fuer freie Gesellschaften schon fuer lange Zeit ein grosses Vorbild gesetzt.
PIOT: Panarchy In Our Times oder: Jedem der Staat oder die freie Gesellschaft seiner Traeume! – John Zube, 16.3.03.)
(Ueber diese ganzen 17 Seiten hatte ich mit Microsoft’s automatischer Nummerierung und eingefuegten und unerwuenschten Linien zu kaempfen, die sich nicht alle automatisch ausloeschen liessen. Dabei habe ich wahrscheinlich einige Tippfehler um Durchlesen uebersehen. Das werfen Sie bitte Microsoft vor! – J.Z., 15.9.03.)
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