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1. Mai
Es ist ein schöner alter Brauch, den Damen am 1. Mai einen Maiglöckchenstrauß zu verehren. Heutzutage kann man das aber auch einem Mann. Bitte morgen bei den 1.-Mai-Feiern (so mit Fahnenschwenken, Marschieren und Herumstehen, die Bierdose in der Hand, heimlich ans Döschen denkend, es war ja schließlich am Tag vorher "Tanz in den Mai") unbedingt daran denken! Das Maiglöckchen kann man hier herunterladen.

C.B.
30. April 2003

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Gestern flog mir die folgende Pressemitteilung ins Haus:

Erster Mai Aktiv: TAG DES WIDERSTANDES GEGEN DEN DGB

Die Redaktion der radikalliberalen Zeitschrift eigentümlich frei erklärt den Ersten Mai zum Tag des Widerstandes gegen den DGB. Kettenbriefaktionen im Internet sowie die Verteilung von Tausenden von Flugblättern auf DGB-Veranstaltungen und in Fußgängerzonen bilden am 1. Mai 2003 den Beginn einer großen Aufklärungskampagne gegen die Ausbeutung der Menschen durch den DGB.

STOPPT DEN NEOSOZIALISMUS JETZT!

André F. Lichtschlag
Herausgeber ef


Lichtschlag Medien und Werbung KG
Verlagshaus der Zeitschrift eigentümlich frei
www.eifrei.de

An der Kolpingschule 4
41516 Grevenbroich
Tel.: 0 21 81 / 7 22 37
Freisinn Eigensinn Eigentum

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Das Flugblatt, das zu verteilen wäre (wer es zuerst lesen will):

Erster Mai Aktiv:
TAG DES WIDERSTANDES GEGEN DEN DGB

Die üppigen Gehälter der Gewerkschaftsbonzen
Sie geben vor, die Rechte der Arbeiter zu schützen, doch es geht ihnen nur um ihr eigenes Recht:
Das Recht,

~  auf üppige Funktionärsgehälter (ver.di-Chef Bsirske etwa bekommt pro Monat 14.000 Euro Gehalt)
~  als Aufsichtsratsmitglieder in der Großindustrie über unsere Wirtschaft zu bestimmen und dabei ordentlich Knete abzugreifen (Bsirske z.B. bekommt zusätzlich 80.000 Euro Aufsichtsratsbezüge jährlich)
Wirtschaftswachstum durch Regulierungswut zu strangulieren
~  den Unternehmer zu ihrem Sklaven zu machen
~  wohlhabende Mitbürger an den Pranger zu stellen und deren Enteignung zu fordern

Und das obwohl die Gewerkschaftsbosse wie Zwickel (Jahreseinkommen 414.000 Euro), Schmoldt (376.000 Euro) und viele andere uns selbst vormachen, wie man auf Kosten anderer abkassiert, und obwohl unser selbst ernannten „Arbeitervertreter“ sich selbst Prachtbauten hinstellen, die bis zu 1 Million Euro Miete im Monat kosten (wie die nagelneue ver.di-Zentrale in Berlin).

Die Politik der Gewerkschaften: Armut und Arbeitslosigkeit für alle
Heilige Gewerkschaftskühe wie Kündigungsschutz und Mindestlöhne sind Luxus, den sich nur ein wohlhabendes Land eine Zeit lang leisten kann, ein Land, das kein Wirtschaftswachstum mehr haben will und zig Millionen Arbeitslose aus Steuergeldern finanzieren kann. Doch das kann nicht lange gut gehen: Wer Wirtschaft und Arbeitsmotivation abwürgt, versündigt sich letztendlich an uns allen. Unsere Renten wird keiner mehr zahlen können, und unsere Kinder werden ein Leben in Arbeitslosigkeit und zunehmender Armut fristen. Ist das „soziale Gerechtigkeit“?

STOPPT DEN NEOSOZIALISMUS JETZT!

„Soziale Gerechtigkeit“
Wer unter „sozialer Gerechtigkeit“ versteht, auf Kosten der noch verbliebenen produktiven Kräfte unseres Landes zu leben, der praktiziert Diebstahl am Volk. Eine Politik der Umverteilung und Gleichschaltung führt letztendlich zu Armut und Sklaverei, was alle sozialistischen und nationalsozialistischen Länder schmerzhaft erfahren mussten und müssen. Und den Politikern solcher Länder bleibt letztendlich nur die Möglichkeit, ihr Heil im Krieg zu suchen, so wie die Nazis das vorgemacht haben.

Der 1. Mai: Ein Geschenk der Nazis
Den Nazis haben wir übrigens auch den Ersten Mai als gesetzlichen Feiertag zu verdanken. Was für eine Ironie der Geschichte, dass die Gewerkschaften ausgerechnet diesen Tag für ihre Massenveranstaltungen nutzen! Und was für ein Zufall, dass deren Politik uns in eine Sackgasse führen kann, an deren Ende wieder mal der Ruf nach einem starken Mann laut werden könnte.

Wehren wir uns!
Heute sind über 40% (davon die meisten SPD-Mitglieder) der Bundestagsabgeordneten, jedoch nur 25% der Arbeiter Gewerkschaftsmitglieder. Die Aussichten sind also eher schlecht, dass sich in unserem Lande etwas entscheidendes ändert. Nur wenige haben den Ernst der Lage erkannt. Wir, die Redaktionsmitglieder der Zeitschrift eigentümlich frei lassen diese Stimmen in unserer Zeitschrift zu Wort kommen. Doch das reicht nicht! Wir alle sollten den Kopf nicht in den Sand stecken und uns wehren gegen Bevormundung, gewerkschaftliche Willkür und Steuer-Ausbeutung von oben. Oder finden wir es inzwischen normal, dass wir mehr als sechs Monate im Jahr nur für den Staat arbeiten?

V.i.S.d.P: André F. Lichtschlag (Chefredakteur der Zeitschrift eigentümlich frei), An der Kolpingschule 4, 41516 Grevenbroich.

ps: Das Verzeichnis der Autoren und Interviewpartner aus knapp sechs Jahren eigentümlich frei ist ein „Who is who“ der politischen und literarischen Intelligenz dieser Zeit: Andreas von Bülow, Peter Duesberg, David D. Friedman, Milton Friedman, Arne Hoffmann, Hans-Hermann Hoppe, Hans-Olaf Henkel, Wladimir Kaminer, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Dirk Maxeiner, Wendy McElroy, Michael Miersch, Jürgen W. Möllemann, Karl Nagel, David Schah, Gunnar Uldall u.v.a.m.

Im Internet gibt es mehr Gegenwehr gegen die Allmacht des DGB: www.eifrei.de



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Kommentar von C.B.: Ob André Lichtschlag hier wohl die Richtigen schlägt. Und sein Licht vielleicht nur einen Nebenschauplatz erhellt. Sicher hauen die Gewerkschaften in die falsche Kerbe und sind somit und aus genug anderen Gründen zu kritisieren, zu verurteilen. Von dem "Neue Heimat"-Debakel bis zu den Bonzengehältern, die Liste ist sehr lang. Aber die wirklichen Schuldigen sitzen doch nicht in den Zentralen des DGB, sondern, mit noch breiteren Gesäßen, im Bundestag: Dort fallen die falschen Entscheidungen (Gesetze) und hinter ihrer Durchsetzung steht Waffengewalt. Und das Ganze könnte nicht sein ohne die passive Duldung oder aktive Unterstützung der dumpfbackenen Mehrheit der Bevölkerung. Wer also gehört "aufgeknüpft", Ver.di oder das demokatische Krethi und Plethi???

Noch ein Bier!

30. April 2003

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