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02/17/2008 Entry: "Die Sauerei wird immer größer!"
Bis dahin könnt Ihr dann weiterhin SA-ähnlich Ver.di-Flaggen schwingen und Ver.di-Trommeln rühren bis dann eines Tages die Trillerpfeifen nicht mehr Ver.di sondern Wag.ner erklingen lassen werden...
Noch paar Ideen zu diesem Thema gefällig?
Uwe Timm:
"Im Grunde schon alles pervers. Der Sänger Freddy Quinn mußte 960 000 €uro an den Staat zahlen, nur er hatte keine Bank überfallen, keinen Raubüberfall durchgeführt, sondern sein Geld hatte er sich "ersungen" und vielleicht hätte er dieses "sein Geld" sinnvoller ausgegeben als der Staat, der keine Rechenschaft ablegt."
Nochmal Uwe Timm:
"Zwangsbesteuerúng wird als Normalität betrachtet, doch das ist sie keineswegs. Auch der demokratische Staat hat das monarchistische Prinzip der Zwangsbesteuerung übernommen und unterscheidet sich hier nicht von einem Schutzgelderpresser oder einem ganz normalen Straßenräuber, wobei der Straßenräuber ehrlicher ist, nimmt er doch das Risiko seines Raubes auf sich und gibt nicht vor, seine Opfer zu ihrem Wohl zu bestehlen.
Der Staat kassiert Steuern, wie einst der Monarch, ohne eine Verpflichtung zu einer Gegenleistung, ganz und gar nach Gutsherrenart. Unmoralisch ist eben auch, wie die Politiker mit dem Geld der Bürger umgehen, dieses verteilen oder auch den Bürger mit Schulden belasten, wofür dieser gar nicht verantwortlich ist.
Der Staat arbeitet nicht gegen Rechnung, etwa für öffentliche Leistungen, die der Bürger in Anspruch nimmt.
Unsere ganze Steuergesetzgebung wurde längst zur Einbahnstraße der öffentlichen Verschwendung und hier ist die Frage nach der Moral zu stellen, wo sich allerdings unsere Politiker verweigern.
Möglicherweise gehen ja die Bürger mit "ihrem Geld" sinnvoller um als der angeblich fürsorgende Staat.
Diesen kurzen Brief schickte ich an das Hamburger Abendblatt. [CB: Dort sind erstaunlicherweise schon so manche Leserbriefe von U.T., wenn auch gekürzt und manchmal von den extremsten, aber besten, Sätzen "befreit", erschienen; ob dieser erscheinen wird? Nachtrag (24.08.2008): Auf Anfrage meinerseits bestätigt Uwe Timm, daß dieser Leserbrief von ihm, anders als üblich, NICHT veröffentlicht wurde. Wer hätte das gedacht?! ;-) ]
Da die öffentliche Diskussion hinsichtlich der Steuerhinterziehung einseitig verläuft, noch dadurch erschwert wird, weil Wohlhabende - deren Vermögen nicht immer aus einer eigenen Arbeitsleistung resultiert - sie also selbst Nutznießer auch von staatlichen Privilegien sind, lassen sich Sachargumente nur schwer einbringen.
Haß, Neid, Wut, berechigt oder unberechtigt, der nicht betuchten Bevölkerung, wird auch von den Steuerbehörden genutzt, um gegen das Böse, das es ohne den Staat gar nicht geben würde, genüßlich mit einem Beamtenapparat sowie der Polizei vorzugehen."