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02/17/2008 Entry: "Die Sauerei wird immer größer!"



Die Sauerei wird immer größer!

Nein, liebe taz und Ihr andern geifernden linken Blätter (und nicht nur linke, fast alle!), die Ihr dieser Tage glaubt Eure Stunde sei endlich mal wieder gekommen, so meine ich das nicht. Paßt nur auf, daß Euch die "Spucke" nicht wegbleibt vor lauter Rund-um-die-Uhr-Tag-und-Nacht-Ejakulieren in diesen Tagen Eurer Orgasmen über das staatliche Zuschnappen bei den "Reichen", die da gewallt waren nach Liechtenstein... Zugegeben, einige unter denen verdanken einen Teil ihres Geldes nicht ihrer Arbeit und den freiwilligen Zuwendungen des Marktes, sondern Privilegien und Subventionen, die ihnen vom Staat zugeteilt wurden. Aber für sowas seid Ihr ja, Ihr Etatisten. Nokia soll weitere Subventionen bekommen, IKB's Dummheiten vom Steuerzahler verantwortet werden usw. usf. Nun, das meiste Geld, das diese deutschen Staatsbürger aus dem Land des verschwundenen Bankgeheimnisses (nicht mal das linke Österreich ist so gemein und doof...) vertrauensvoll ins verschwiegene Vaduz verfrachtet haben, ist deren selbst verdientes Geld, deren Eigentum, nicht Eures. Ist das so schwer zu kapieren? Sie haben in Notwehr gehandelt, um sich gegen Diebe, Räuber, staatliche Mafiosi zu schützen, die sich eigentlich freuen sollten, daß die Steuerverweigerer (genau so edel wie Kriegsdienstverweigerer!) nicht nach der Knarre gegriffen haben, was bekanntlich in Notwehr moralisch legitimiert gewesen wäre. Auf jeden Fall ist die Moral bei denen und nicht bei Euch, Ihr Klinkenputzer für den Staat, und schon gar nicht bei dem letzteren, der noch nie Moral hatte und dies jetzt ganz besonders hervorkehrt, indem er jemanden bezahlt hat ein schlimmes Verbrechen zu begehen, abertausende Familien ins Unglück zu stürzen durch einen Verrat nach dem Genmuster von Gestapo und Stasi (hallo Christel!). Es ist Euch Fatzkes wirklich zu wünschen, daß diese Leute der Sorte Leistungsträger schnellstmöglich mit vielen anderen in die Karibik verschwinden, damit Ihr endlich mal wieder Trabis bauen könnt.

Bis dahin könnt Ihr dann weiterhin SA-ähnlich Ver.di-Flaggen schwingen und Ver.di-Trommeln rühren bis dann eines Tages die Trillerpfeifen nicht mehr Ver.di sondern Wag.ner erklingen lassen werden...

Noch paar Ideen zu diesem Thema gefällig?

Uwe Timm:

"Im Grunde schon alles pervers. Der Sänger Freddy Quinn mußte 960 000 €uro an den Staat zahlen, nur er hatte keine Bank überfallen, keinen Raubüberfall durchgeführt, sondern sein Geld hatte er sich "ersungen" und vielleicht hätte er dieses "sein Geld" sinnvoller ausgegeben als der Staat, der keine Rechenschaft ablegt."

Nochmal Uwe Timm:

"Zwangsbesteuerúng wird als Normalität betrachtet, doch das ist sie keineswegs. Auch der demokratische Staat hat das monarchistische Prinzip der Zwangsbesteuerung übernommen und unterscheidet sich hier nicht von einem Schutzgelderpresser oder einem ganz normalen Straßenräuber, wobei der Straßenräuber ehrlicher ist, nimmt er doch das Risiko seines Raubes auf sich und gibt nicht vor, seine Opfer zu ihrem Wohl zu bestehlen.
Der Staat kassiert Steuern, wie einst der Monarch, ohne eine Verpflichtung zu einer Gegenleistung, ganz und gar nach Gutsherrenart. Unmoralisch ist eben auch, wie die Politiker mit dem Geld der Bürger umgehen, dieses verteilen oder auch den Bürger mit Schulden belasten, wofür dieser gar nicht verantwortlich ist.
Der Staat arbeitet nicht gegen Rechnung, etwa für öffentliche Leistungen, die der Bürger in Anspruch nimmt.
Unsere ganze Steuergesetzgebung wurde längst zur Einbahnstraße der öffentlichen Verschwendung und hier ist die Frage nach der Moral zu stellen, wo sich allerdings unsere Politiker verweigern.
Möglicherweise gehen ja die Bürger mit "ihrem Geld" sinnvoller um als der angeblich fürsorgende Staat.

Diesen kurzen Brief schickte ich an das Hamburger Abendblatt. [CB: Dort sind erstaunlicherweise schon so manche Leserbriefe von U.T., wenn auch gekürzt und manchmal von den extremsten, aber besten, Sätzen "befreit", erschienen; ob dieser erscheinen wird? Nachtrag (24.08.2008): Auf Anfrage meinerseits bestätigt Uwe Timm, daß dieser Leserbrief von ihm, anders als üblich, NICHT veröffentlicht wurde. Wer hätte das gedacht?! ;-) ]
Da die öffentliche Diskussion hinsichtlich der Steuerhinterziehung einseitig verläuft, noch dadurch erschwert wird, weil Wohlhabende - deren Vermögen nicht immer aus einer eigenen Arbeitsleistung resultiert - sie also selbst Nutznießer auch von staatlichen Privilegien sind, lassen sich Sachargumente nur schwer einbringen.
Haß, Neid, Wut, berechigt oder unberechtigt, der nicht betuchten Bevölkerung, wird auch von den Steuerbehörden genutzt, um gegen das Böse, das es ohne den Staat gar nicht geben würde, genüßlich mit einem Beamtenapparat sowie der Polizei vorzugehen."

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