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06/09/2006 Entry: "Bitte kicken statt denken"
Das Spiel der Kinder, ursprünglich spontan und kreativ, inzwischen abgeguckt und zunehmend werbe- (die depperten Gadgets wollen ja ihren Absatz finden) und politikmanipuliert (oder wie sonst kriegt man Kollektivismus so leicht hin), hat sich/wurde zum Sport weiterentwickelt, dann zum Leistungssport, dann zum Schaugeschäft, schließlich zur Nationalpolitik. Was sage ich, Weltpolitik... Dabei sind dann allerdings die Wähler noch immer Kinder geblieben.
Kollektivismus, Zentralismus, Nationalismus, Territorialismus, Mehrheitsdies und Mehrheitsdas werden gefördert. Zwecks Völkerverständigung, versteht sich. Identifikation mit Allmöglichem, nur nicht mit sich selbst, dem Individuum.
Trotzdem ein herzliches Willkommen an all diejenigen, aus aller Herren (oh ja! ~~ auch wenn es heute zunehmend Damen sind, dafür aber nicht unbedingt besser oder gar hübscher...) Länder, die in diesen Wochen Deutschland und Hamburg besuchen. Schaut Euch Deutschland und Hamburg an. Etwas übertrieben bemüht sind die beiden dieser Tage vielleicht. Und sie sind nicht unbedingt so wie Sie gedacht hatten. Sie sind wie sie sind, Schönheitsmale und Warzen in etwa im Gleichgewicht.
Hiermit melde ich mich nach Monaten auf meinen Webseiten zurück, an denen ich nicht mehr gearbeitet hatte. Ich bin noch sehr angeschlagen von den Sterbefällen im Freundeskreis, von den Computer- und Providerproblemen und den finanziellen Engpässen, von der wackeligen Gesundheit ganz zu schweigen. Meine Hauptsponsorin kämpft im Krankenhaus noch immer ums Überleben. Spenden an diese Webseiten wären also durchaus angebracht, um ihr Weiterbestehen zu sichern. Ich werde aber ab heute meine Webseiten langsam und stufenweise wieder dynamisieren, ihnen neues Leben einhauchen. Begonnen wurde nun, Ehre wem derzeit Ehre gebührt, mit der deutschen Website. Man kann ja nicht nur mit den Füßen, sondern auch mit dem Kopf kicken, auch mit einem denkenden. Statt Ja zur Politik zu nicken und Tor zu brüllen. Eine kleine Konzession an das runde Ding eben doch. Man muß ja nicht gleich so weit gehen und über die magentafarbene und einen Buchstaben des Alphabets monopolisierende Sponsorin kommunizieren. Ich z.B. tu's nicht.